Entwicklung

25. Oktober 2017

Die Firma NECON bekam Besuch aus Tumbes

Von Gerardo Basurco, Themen Entwicklung | Wasserversorgung | Newsletter - 2017 - 10 Oktober

Die Firma NECON bekam Besuch aus Tumbes

Im Rahmen des Förderprogramms „develoPPP.de“ installierte der Hersteller Necon aus Teningen (Baden-Württemberg) Wasserdesinfektionsanlagen in zwei Krankenhäusern und einem Schwimmbad sowie für Wasserspender auf dem Campus der Universität von Tumbes und in Gebäuden des Berufsausbilders Senati. Diese Anlagen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ohne Chemie auskommen, weil sie auf ein Elektrolyse-Verfahren basieren (wir berichteten).

Vom 5. bis 11. Oktober besuchte eine Delegation des nördlichsten Departements Tumbes die Region von Freiburg im Breisgau. Der Präsident der Region Tumbes Ricardo Flores Dioses führte die peruanische Delegation an, der auch der Rektor und Vize-Rektor der Universität Tumbes angehörten. Ziel der Reise war die Heimat der Firma NECON, Teningen zu besuchen und Kontakte mit städtischen Institutionen und universitären Einrichtungen aufzunehmen.

09. April 2017

Bolivien: Das Projekt "Bioceanico" geht weiter voran

Von Miguel A. Buitrago, Themen Entwicklung | Schienen | Politik | Newsletter - 2017 - 05 Mai

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Quelle: S.E. Jorge Cardenas

Die bolivianische Regierung setzt ihr "Bioceanico"-Projekt fort. Das Ziel ist, mittels einer Eisenbahn durch Brasilien, Bolivien und Peru eine Verbindung zwischen dem Atlantik und Pazifik herzustellen. Die Eisenbahnlinie soll vom brasilianischen Hafen Santos im Süden Brasiliens aus starten, etwa 3100 Kilometer durch Bolivien und 400 Kilometer durch Peru führen und dann im Hafen von Ilo im südlichen Peru enden. Das Projekt wird voraussichtlich 10 bis 14 Milliarden Dollar kosten. Das politische, wirtschaftliche und soziale Potenzial eines solchen Projekts hat das Interesse der Nachbarländer Paraguay und Uruguay sowie die Aufmerksamkeit der deutschen Regierung geweckt. Der Bioceanico, wie es jetzt heißt, verspricht nicht nur die beiden Ozeane zu verbinden, sondern auch die Region. Das Projekt hat großes Potenzial, den Handel und die regionale Integration unter den Teilnehmerländern weiter zu stärken. Gleichzeitig kann es die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika stärken, insbesondere mit Deutschland.

29. Januar 2017

Rogelio Villegas - ein engagierter Entwicklungsökonom

Von Gerardo Basurco, Themen Bildung/Forschung | Entwicklung | Newsletter - 2017 - 01 Januar

Rogelio Villegas - ein engagierter Entwicklungsökonom

Der in Peru geborene Rogelio Villegas Velásquez studierte Wirtschaftswissenschaften und promovierte zum Dr. rer. pol. an der Universität Münster.

Seine Veröffentlichung «die Funktionsfähigkeit von Produktivgenossenschaften» im Verlag Siebeck und Mohr auf Deutsch und bei Ediciones Don Bosco auf Spanisch spiegeln seine Suche nach einem dritten Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus in den 70er Jahren wider.

Mit deutscher Projektfinanzierung arbeitete er als Direktor für die Entwicklung der Genossenschaften auf Universitätsebene in Bolivien (Katholische Universität) und als Koordinator der lateinamerikanischen Zentren für Genossenschaftsstudien (Ciudec).

29. Januar 2017

Initiativen für sauberes Wasser unter Perus neuer Regierung

Von Gerardo Basurco | Guerlio Peralta, Themen Entwicklung | Wasserversorgung | Export: Produkte aus D-A-CH in Peru | Newsletter - 2017 - 01 Januar

Initiativen für sauberes Wasser unter Perus neuer Regierung

Bereits in seiner Antrittsrede machte Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski die Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung zu einem zentralen Thema seiner Politik (wir berichteten). Seither wurden – im Rahmen der vom Kongress für 90 Tage eingeräumten Sondervollmachten – fünf Dekrete hierzu erlassen. So wurde unter anderen ein mit 2 Mrd. Sol (etwa 500 Mio. Euro) dotierte Sonderfonds geschaffen, der den Zugang zu Trinkwasser ermöglichen soll. Die peruanische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung mit Trinkwasser von 90,3 auf 99 % in städtischen Gebieten und von 63,6 auf 75 % in ländlichen Gebieten bis 2021 zu erhöhen. Hierzu dienen 1.250 Projekte zur Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung in ganz Peru.

11. Dezember 2016

Jenny De la Torre: Peruanische Ärztin für Obdachlose in Berlin

Von Gerardo Basurco, Themen Entwicklung | Soziale Entwicklung | Newsletter - 2016 - 12 Dezember

Jenny De la Torre: Peruanische Ärztin für Obdachlose in Berlin

Ihre Kommilitonen an der Universität „San Luis Gonzaga de Ica“ schmunzelten, als sie sagte, sie wolle später als Ärztin teilweise ohne Entlohnung tätig werden. Jenny De la Torre Castro hatte in der südperuanischen Stadt unweit ihrer Geburtsorts Puquio in den 70er Jahren das Medizinstudium aufgenommen, um es ¬– mithilfe eines Stipendiums der damaligen DDR – an der Karl-Marx-Universität in Leipzig fortzusetzen und 1990 ihre Facharztausbildung an der Charité in Berlin zur Kinderchirurgin abzuschließen.

26. November 2016

Deutschland stellt 190 Mio. Euro für Entwicklung in Peru zur Verfügung

Von Gerardo Basurco, Themen Außenpolitik | Entwicklung | Newsletter - 2016 - 12 Dezember

Javier Paulinich, Verhandlungsführer der peruanischen Delegation und Christoph Rauh, Leiter Südamerika BMZ © (CC BY-SA 2.0)

Am Sitz des Außenministeriums Perus in Lima fanden am 23. und 24. November 2016 die Sitzungen zu den "Regierungsverhandlungen über die Entwicklungszusammenarbeit zwischen der Republik Peru und der Bundesrepublik Deutschland" statt. In den Sitzungen wurden die laufenden Projekte und Programme der bilateralen Zusammenarbeit evaluiert und die Richtlinien der künftigen Arbeit unter Berücksichtigung der Strategien und Ziele der neuen Regierung von Pedro Pablo Kuczynski und den internationalen Verpflichtungen der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Abkommen über den Klimawandel zugrunde gelegt.

03. September 2016

Förderprogramm erleichtert Wassertechnik-Hersteller Markteintritt in Peru

Von Richard Meier | Gerardo Basurco, Themen Entwicklung | Wasserversorgung | Export: Produkte aus D-A-CH in Peru | Newsletter - 2016 - 09 September

Peru zählt zu den Ländern, in denen Projekte deutscher und europäischer Unternehmen vom Bundesentwicklungsministerium bezuschusst werden. Das Förderprogramm heißt „develoPPP.de“ und richtet sich an Firmen, die nachweisen können, dass ihr Markteintritt oder ihre Produkteinführung einen langfristigen Nutzen für die lokale Bevölkerung hat.

01. September 2016

Wassernetz im Umland von Lima wird für 100 Mio. Euro erweitert

Themen Bau / Infrastruktur | Entwicklung | Wasserversorgung | Newsletter - 2016 - 09 September

Das spanische Unternehmen Isolux Corsán hat zusammen seinen lokalen Partnern IVC Contratistas Generales und Constructora MPM den Zuschlag für den Ausbau des Trinkwasser- und Kanalisationssystems in den Distrikten Lurigancho und San Antonio de Huarochiri östlich von Lima erhalten. Auftraggeber ist der staatliche Wasserversorger Sedapal.

26. Juni 2016

Bosch und Senati eröffnen Berufsschulen in Lima und Arequipa

Von Richard Meier, Themen Bildung/Forschung | Entwicklung | Maschinen / Anlagen | Newsletter - 2016 - 07 Juli

Bosch und Senati eröffnen Berufsschulen in Lima und Arequipa

Die Landesgesellschaft von Robert Bosch in Peru und Senati, der nationale Träger für technische Berufsausbildung, haben in Lima ihr erstes gemeinsames Ausbildungszentrum eingeweiht. Im "Centro Tecnológico Bosch - Senati" sollen Berufschüler in den Fächern Elektrotechnik, Metallmechanik, Bau und KfZ-Mechanik anhand von Bosch-Geräten lernen. Beide Seiten haben 250.000 US-Dollar investiert.  Im kommenden Jahr soll ein zweites Schulungszentrum in Arequipa eröffnet werden, kündigte Bosch-Geschäftsführer Harald Streitberg an. Dort gebe es großen Facharbeiterbedarf in der Bergbau- und Metallbranche. Das Unternehmen ist bisher nur in Brasilien ähnliche Ausbildungskooperationen eingegangen. In Peru ist Bosch seit 2010 mit einer eigenen Gesellschaft vertreten. (Quelle: Senati)

23. Juni 2016

Finanzier für Bioplastik-Innovation in Peru gesucht

Themen Entwicklung | Umwelt | Finanz | Newsletter - 2016 - 07 Juli

In Peru ist ein neues Verfahren zur Herstellung von Kunststoff auf pflanzlicher Basis entwickelt worden. Hinter dem Projekt steht das Forschungszentrum Centro de Desarrollo de Competencias para la Adaptabilidad al Cambio Climático in Chiclayo in Zusammenarbeit mit der lokalen Universität Señor de Sipan und der Firma Agrobiocix. Ausgangstoff ist das Agavengewächs Fique (Furcraea gigantea), das unter anderem in den Regionen Lambayeque und Cajamarca angebaut wird.

05. April 2016

Büro für deutsch-peruanischen Akademiker-Austausch

Themen Internationale Kooperation | Bildung/Forschung | Entwicklung

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat in Lima ein Informationszentrum für Studenten und Wissenschaftler eröffnet. Damit reagiere man auf das große peruanische Interesse am Studien- und Forschungsstandort Deutschland, heißt es beim DAAD. Mit mehr als 1.000 peruanischen Studenten an deutschen Hochschulen belegt Peru im lateinamerikanischen Vergleich Platz vier nach Brasilien, Mexiko und Kolumbien.

26. März 2016

Bayerische und peruanische Hochschulen kooperieren

Themen Internationale Kooperation | Bildung/Forschung | Entwicklung

Der bayerische Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler und die peruanische Hochschulvereinigung Alianza Estratégica (AE) haben in Lima ihre Absicht erklärt, den wissenschaftlichen Austausch zu stärken. Der AE gehören die Universidad Nacional Mayor de San Marcos, die Universidad Nacional de Ingenería und die Universidad Nacional Agraría La Molina an. Auf bayerischer Seite waren 15 Hochschulen, u.a. die Universitäten Eichstätt-Ingolstadt, Regensburg, Bayreuth, Passau, Bamberg, die Ludwig-Maximilians-Universität, die Universität der Bundeswehr und die Akademie der Bildenden Künste in München, vertreten.

28. Februar 2016

Paul Garaycochea – Referatsleiter Südamerika beim BMZ

Von Gerardo Basurco, Themen Außenwirtschaft | Entwicklung | Newsletter - 2016 - 03 März

Paul Garaycochea – Referatsleiter Südamerika beim BMZ

Als Referatsleiter Südamerika für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist Paul Garaycochea für die bilateralen Verhandlungen zwischen Deutschland und den südamerikanischen Staaten zuständig. Diese Aufgabe hat er seit 2011 inne, und seitdem führt er die deutsche Delegation bei den Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Peru, die voraussichtlich Ende dieses Jahres in Berlin fortgesetzt werden sollen.

Garaycochea, Jahrgang 1962, wuchs bis zum zwölften Lebensjahr in Arequipa/Peru auf, wo er die deutsch Schule Max Uhle besuchte. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Augsburg, Mannheim und Lausanne legte er 1989 sein Staatsexamen mit den Schwerpunkten Internationales Wirtschafts- und Privatrecht, Wirtschaft und Steuern in Stuttgart ab.

17. Januar 2016

Javier Paulinich Velarde – Perus Verhandlungsführer in der Außenwirtschaftspolitik

Von Gerardo Basurco, Themen Außenpolitik | Entwicklung | Politik | Newsletter - 2016 - 01 Januar

Javier Paulinich Velarde – Perus Verhandlungsführer in der Außenwirtschaftspolitik

Als Generaldirektor für Wirtschaftsfragen im Außenministerium Perus ist Javier Paulinich Velarde für die bilateralen Verhandlungen unter Staaten und mit multilateralen Organisationen zuständig. In dieser Funktion leitete er die Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Peru im November 2015 in Lima; diese wird er im März 2016 in Berlin fortsetzen. Von Bedeutung ist auch sein Beitrag in den Verhandlungen zur Aufnahme Perus in die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

06. Dezember 2015

Carlos Zárate: Consultant und Trainer aus Peru

Von Gerardo Basurco, Themen Entwicklung | Energie | Newsletter - 2015 - 12 Dezember

Im Bereich Entwicklungszusammenarbeit

Carlos Zárate: Consultant und Trainer aus Peru

Der aus Tumbes stammende Carlos Humberto Zárate Espinoza studierte Maschinenbau an der TU Chemnitz und schloss ein Masterstudium in Erneuerbaren Energien an der Universität Oldenburg ab. Weitere Spezialisierungen in Management-, Energie- und IKT-Technologien (Informations- und Kommunikations-Technologien) folgten.

Seit 1991 betätigt er sich als Berater, Gutachter und Trainer hauptsächlich in der Entwicklungszusammenarbeit. So hat er in Projekten in Europa, Südafrika, Südostasien, Lateinamerika und Karibik für Organisationen wie GIZ, Europäische Union, Swisscontact, KATE (Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung in Stuttgart), Misereor, DGRV (Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband) mitgewirkt.

23. November 2015

Klärwerke zum Schutz des Titicacasees

Von Richard Meier, Themen Entwicklung | Umwelt | Wasserversorgung | Investition geplant

Damit die Verschmutzung des Titicacasees in Peru und Bolivien zurückgeht, sollen in den umliegenden Provinzen auf peruanischer Seite zehn Klärwerke errichtet werden. Das Ministerium für Bau- und Sanierungsprojekte schätzt die Investitionssumme auf mehrere hundert Millionen US-Dollar. Das Projekt mit dem Namen "Sistema de Tratamiento de Aguas Residuales de la Cuenca del Lago Titicaca" soll nach dem Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft realisiert werden, die Initiative geht dabei von dem peruanischen Baukonzern Graña y Montero aus.

13. Juli 2015

Neue Abfallentsorgung in den Anden mit Geld aus Schuldenerlass

Von Richard Meier, Themen Entwicklung | Umwelt

In dem Andenstädtchen Ambo ist Ende Juni ein Abfallentsorgungsystem, das vom Deutsch-Peruanischen Gegenwertfonds mitfinanziert wurde, eingeweiht worden. Der 5.000-Einwohner-Ort, in welchem der Hausabfall bisher, wie in den meisten Gemeinden Perus, auf eine nicht genehmigte, ungesicherte Müllkippe verbracht wurde, verfügt nun über eine Anlage zur Mülltrennung und Rückgewinnung recyclebaren Materials sowie zur Kompostproduktion, teilt die deutsche Botschaft in Lima mit.

25. April 2015

Armut in Peru sinkt langsamer, hat sich aber in sieben Jahren halbiert

Von Richard Meier, Themen Entwicklung | Soziale Entwicklung

Die Zahl der in Armut lebenden Menschen in Peru hat sich im vergangenen Jahr um 290.000 auf etwas unter 7 Millionen verringert. Damit liegt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei 22,7 Prozent, das sind 1,2 Prozentpunkte weniger als 2013. In den Vorjahren war die Armut noch in größeren Schritten zurückgegangen: Je zwei Prozentpunkte in den Jahren 2013 und 2012, jeweils etwa drei Prozentpunkte 2011 und 2010, und wiederum rund vier bzw. fünf Punkte in den Jahren 2009 und 2008. Ungeachtet der Verlangsamung ist festzustellen, dass sich die Armutsquote – bei wachsender Bevölkerung – in den vergangenen sieben Jahren nahezu halbiert hat. Die Zahlen wurden vom Nationalen Statistikamt INEI in Zusammenarbeit mit der Weltbank und anderen internationalen Einrichtungen erhoben.

27. März 2015

Zukunftsthemen und Erinnerungspolitik: Gaucks Besuch in Peru

Von Richard Meier, Themen Entwicklung | Politik

Während seiner viertägigen Visite in Peru setzte der Bundespräsident mehrere Akzente. Neben Kooperationen in Bildung und Umweltschutz regte er einen Austausch über die Bewältigung der jüngeren Geschichte an. Begeisterung für die Kultur- und Naturschönheiten des Landes zeigte er bei der Besichtigung von Cusco und Machu Picchu.

14. Dezember 2014

Ergebnisse der COP20 in Lima

Von Gerardo Basurco, Themen Entwicklung | Umwelt

Schwacher Vertragsentwurf rettet vor einem Scheitern

Ergebnisse der COP20 in Lima

Die Konferenz COP 20 in Lima, die am Freitag den 12.12.2014 hätte beendet sein sollen, wurde um 2 Tage verlängert, weil sich bis dahin keine Einigung unter den Verhandlungsparteien abzeichnete.
Am Sonntag in der Früh gelangte man unter den 195 vertretenen Staaten zu einem Minimalkonsens in Form eines Entwurfs auf dem Weg zur Unterzeichnung eines Weltklimavertrags im November 2015 auf der COP 21 in Paris.

Der Bericht des Wissenschaftlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen hatte davor gewarnt, dass wenn die Temperatur der Erde in den nächsten 20 Jahren um mehr als 2 Grad steige, hätte dies katastrophale Folgen für die Menschheit.

Um dies zu erreichen, sollte die COP 20 in Lima der Empfehlung der Wissenschaftler folgend, die Länder mit mehr CO2-Ausstoß (China, USA und die Europäische Union) dahin bringen, sich zu verpflichten ihre Emissionen auf die Hälfte der Menge in den nächsten 30 Jahren zu reduzieren, die sie 1990 in die Atmosphäre ausstießen.

23. November 2014

Deutsch-peruanische Entwicklungszusammenarbeit in Lambayeque

Themen Flughäfen | Bildung/Forschung | Entwicklung | Energie

Deutschland finanziert zusammen mit dem staatlichen peruanischen Entwicklungsfonds Foncodes rund 230 Projekte für die soziale Infrastruktur in den Regionen Cajamarca und Lambayeque im Volumen von 29 Millionen Euro. Ein Beispiel ist die neue Grundschule im Weiler Tranca Fanupe im Distrikt Morrope in Lambayeque, die vor einige Tagen im Beisein des deutschen Botschafters Jörg Ranau eingeweiht wurde. Die Projektkosten betrugen rund 330.000 Euro, teilt die Deutschen Botschaft mit.

17. Mai 2014

Deutschland fördert Entwicklung in Peru mit 200 Mio. Euro

Themen Entwicklung | Umwelt | Wasserversorgung

Deutschland unterstützt Peru in diesem und nächstem Jahr mit weiteren 122 Millionen Euro Entwicklungshilfe. Dies wurde auf den deutsch-peruanischen Regierungsverhandlungen vereinbart, zu denen sich die Lateinamerika-Beauftragte im Bundesentwicklungsministerium, Christiane Bögemann-Hagedorn, dieser Tage in Lima aufhielt. "Ange­sichts der eigenen wirt­schaft­lichen Leistungs­fähigkeit Perus handelt es sich dabei vor allem um zins­verbilligte Kredite", teilt das Ministerium mit. Von den Mitteln fließen 14 Millionen Euro in ein Projekt, mit dem die öffentliche Verwaltung in Peru transparenter und bürgernäher gestaltet wird. Insbesondere das Finanz­manage­ment sollen verbessert und die Um­setzung der Sozial­politik und dem Auf­bau der internen Kontroll­mechanis­men unter­stützt werden.

08. Mai 2014

Im Porträt: Peru-Gruppe Heubach hilft Armenviertel zur Selbsthilfe

Von Richard Meier, Themen Entwicklung | Soziale Entwicklung

“Die Armut wächst die Berge hinauf.” Es klingt einerseits Resignation aus den Worten von Gerhard Ritz, der seine Reise nach Laderas am Stadtrand von Lima wiederholt hat. Mitte der 90er Jahre waren er und weitere Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde aus dem schwäbischen Heubach das erste Mal dorthin gefahren. Damals lebten in dem erst 1989 von 21 Familien gegründeten Ort schon 20.000 Menschen in ärmlichen Behausungen. Heute sind es 70.000. An steinigen Wüstenbergen entstehen unablässig neue Hütten und Holzverschläge, weil nach wie vor viele Familien aus den Provinzen Perus zur Hauptstadt ziehen, um ein Auskommen und Ausbildung für ihre Kinder zu finden.

13. April 2014

Lima: Aus dem Meer soll Trinkwasser für 100.000 Menschen gewonnen werden

Von Richard Meier, Themen Entwicklung | Soziale Entwicklung | Wasserversorgung | Energie

Für den Bau einer Trinkwasseraufbereitungsanlage südlich von Lima ist jetzt der Vertrag unterschrieben worden. Den Auftrag vergeben das peruanische Wohnungsbauministerium und der staatliche Wasserversorger Sedapal an die Sociedad Concesionaria Desaladora del Sur, hinter der die spanische Tecnicas de Desalinización de Aguas S.A. steht, welche wiederum zum ACS-Konzern gehört. Das Unternehmen soll ein Werk zur Meerwasserentsalzung realisieren und 25 Jahre lang betreiben, um Trinkwasser für 100.000 Menschen in den Küstenorten Punta Hermosa, Punta Negra, San Bartolo und Santa María del Mar bereitzustellen.

31. Mai 2013

Deutschland und Peru verstärken Wissenschaftskooperation

Themen Bildung/Forschung | Entwicklung | Politik

In Peru sollen unter Beteiligung deutscher Partner drei Exzellenzzentren für Forschungen in den Bereichen Wasser, Biodiversität und Marineökologie entstehen. Dies vereinbarten jetzt der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Helge Braun, und der nationale peruanische Forschungsrat Concytec. Braun war über Pfingsten nach Peru gereist. Begleitet wurde er von einer 15-köpfigen Wissenschaftsdelegation, unter anderem mit Vertretern des Karlsruhe Institute for Technology, der Leibniz Gesellschaft, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Max-Planck-Gesellschaft.