13 November 2021
Wir brauchen mehr und nicht weniger Entwicklungszusammenarbeit und eine Stärkung des Ministeriums zur Lösung der globalen Zukunftsaufgaben
Written by Bundesentwicklungsministerium BMZ, Posted in Entwicklung, Newsletter - 2021 - 11 November 2
60 Jahre Bundesentwicklungsministerium BMZ
Das Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Jubiläum. Deutschland und Peru verbindet eine langjährige entwicklungspolitische Zusammenarbeit.
Heute ist Peru eines der acht strategischen Partnerländer Deutschlands neben Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Südafrika und Vietnam im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit (siehe: Interview mit dem Botschafter Elmer Schialer).
Am 14. November 1961 wurde Walter Scheel zum ersten Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit ernannt.
Der Deutsche Bundestag hat damit den Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklungspolitik gelegt, mit der Deutschland höchstes Ansehen in der Welt genießt. Seitdem wurde das Ministerium von 13 Ministerinnen und Ministern geführt, sechs von der SPD, fünf von der CSU und zwei von der FDP. Von den ersten Jahren der Gründung an sind die kirchlichen Hilfswerke, die Zivilgesellschaft und viele tausend Entwicklungsinitiativen das Fundament der erfolgreichen Arbeit des Ministeriums.
Zu diesem Anlass erklärt Minister Gerd Müller: "Die drei großen globalen Herausforderungen – der Schutz des Klimas, die weltweite Bekämpfung der Pandemien und eine Welt ohne Hunger und Armut – erfordern mehr und nicht weniger Entwicklungszusammenarbeit. Wir haben heute die Technologien und das Wissen, die Welt gerechter, friedlicher und solidarischer zu gestalten.
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Bundesentwicklungsministerium BMZ
Aufgabe des BMZ ist die grundsätzliche Konzeptionierung der Entwicklungszusammenarbeit EZ der Bundesrepublik Deutschland, die auch die Umsetzung demokratischer Prinzipien und der Menschenrechte in den Partnerländern berücksichtigen soll. Auf Basis dieser Grundsätze werden in bilateralen Verträgen mit den Partnerländern Ziele und Maßnahmen vereinbart, deren Ergebnisse vom Ministerium kontrolliert werden. Zur praktischen Durchführung der Maßnahmen werden die sogenannten Durchführungsorganisationen und nichtstaatliche Organisationen herangezogen und finanziell unterstützt.
Das BMZ steuert außerdem die deutschen Beiträge zu den internationalen, in der EZ tätigen Organisationen wie Europäischer Entwicklungsfonds, Weltbank und regionale Entwicklungsbanken sowie Unterorganisationen der Vereinten Nationen.
Im BMZ arbeiten rund 1.230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Teil der BMZ-Mitarbeitenden ist zudem weltweit für die deutsche Entwicklungspolitik an den deutschen Auslandsvertretungen oder bei internationalen Organisationen tätig.


