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Newsletter - 28. Mai 2025

Liebe Peru-Interessierte,

Diese Ausgabe unseres Newsletters ist ein lebendiges Mosaik der vielfältigen Verbindungen zwischen Peru und Deutschland. Von tiefgreifenden Einblicken in die prägende Rolle Perus für Persönlichkeiten wie Papst Leo XIV. bis hin zu aktuellen Herausforderungen wie multidimensionaler Armut – wir beleuchten die komplexen Facetten dieser Beziehung. Besonders freuen wir uns auf das Lateinamerikaforum Bayern 2025, das sicherlich wieder ein wichtiger Treffpunkt für den Austausch war.

Wir berichten über inspirierende persönliche Geschichten wie die von Jorge Irribarren, der Deutscher wird, und die Bedeutung der doppelten Staatsangehörigkeit für die Unternehmensmobilität. Kulturell erwartet Sie ein virtuoser Abend mit dem peruanischen Gitarristen Riber Oré in München und die beeindruckende Fotoausstellung "DAR ESPERANZA" zum 25-jährigen Jubiläum der CASA MANTAY in Cusco. Wirtschaftlich blicken wir auf die herausragende peruanische Beteiligung an der Bauma 2025 – ein Zeichen für wachsende Geschäftsbeziehungen.

Diese Artikel zeigen nicht nur die Stärke der bilateralen Beziehungen, sondern auch die kulturelle und wirtschaftliche Dynamik, die Peru und Deutschland verbindet. Wir hoffen, dass Sie die Lektüre genießen und neue Perspektiven gewinnen.

Wir freuen uns, euch eine abwechslungsreiche Ausgabe präsentieren zu dürfen! Wir freuen über Ihr Feedback und Ihre Anregungen, denn wir möchten uns ständig verbessern.

Gerardo Basurco
Guerlio Peralta


Estimados amigos del Perú,

Este número de nuestro boletín es un animado mosaico de las diversas conexiones entre Perú y Alemania. Desde profundas reflexiones sobre la influencia de la estancia en Perú para personalidades como el Papa León XIV hasta desafíos actuales como la pobreza multidimensional, arrojamos luz sobre las complejas facetas de esta relación. Con especial interés nos ocupamos del Foro Latinoamericano Baviera 2025, que sin duda volvió a ser un importante punto de encuentro para el diálogo.

Informamos sobre historias personales inspiradoras como la de Jorge Irribarren, que ha aoptado la nacionalidad alemana, y sobre la importancia de la doble nacionalidad para la movilidad empresarial. En el ámbito cultural, le esperan una velada virtuosa con el guitarrista peruano Riber Oré en Múnich y la impresionante exposición fotográfica «DAR ESPERANZA» con motivo del 25 aniversario de CASA MANTAY en Cusco. Por el lado de los negocios, nos fijamos en la destacada participación peruana en Bauma 2025 - una señal de las crecientes relaciones comerciales.

Estos artículos no sólo muestran la fortaleza de las relaciones bilaterales, sino también el dinamismo cultural y económico que une a Perú y Alemania. Esperamos que disfrute leyéndolos y adquiera nuevas perspectivas.

Esperamos poder presentarles un número muy variado. Estaremos encantados de recibir sus comentarios y sugerencias. Nos esforzamos constantemente por mejorar y ser cada día mejores, y nos encantaría escuchar tu opinión para seguir creciendo juntos. ¡Gracias!

Gerardo Basurco
Guerlio Peralta


26 Mai 2025

Peru hat den Papst Leo XIV. geprägt – sowohl in seiner Persönlichkeit als auch in seiner Seele

Written by Javier Paulinich Velarde, Posted in Soziale Entwicklung, Newsletter - 28. Mai 2025

Peru hat den Papst Leo XIV. geprägt – sowohl in seiner Persönlichkeit als auch in seiner Seele

Peru-Vision veröffentlicht einen Artikel des peruanischen Botschafters Javier Paulinich, der am 17. Mai 2025 unter dem Titel Pope Leo XIV: A Pontiff Formed by Peru’s Soil and Soul in „The Pioneer” in Neu-Delhi erschienen ist. Peru-Vision bedankt sich beim Botschafter Javier Paulinich und veröffentlicht den Artikel in deutscher Sprache.

Mehr als vier Jahrzehnte lang entwickelte Prevost eine intensive pastorale Arbeit in verschiedenen Regionen des Landes, vor allem im Norden, und war maßgeblich an der Ausbildung von Augustiner-Aspiranten und an der Leitung von sozialen und religiösen Projekten beteiligt. Im Jahr 2014 ernannte ihn Papst Franziskus zum Bischof der Diözese Chiclayo, ein Amt, das er 2015 antrat, dem Jahr, in dem er auch die peruanische Staatsbürgerschaft durch Einbürgerung erhielt, als Zeichen seines Engagements und seiner Verwurzelung in diesem Land. 

20 Mai 2025

Multidimensionale Armut: Wie sieht es aus?

Written by ComexPerú, Posted in Soziale Entwicklung, Wirtschaftsnachrichten, Newsletter - 28. Mai 2025

Entwicklung 2024

Multidimensionale Armut: Wie sieht es aus?

Peru-Vision veröffentlicht einen Artikel vom ComexPerú, der sich mit der Armutsentwicklung im Jahre 2024 befasst. ComexPeru hat im fünften Jahr in Folge eine eigene Schätzung der multidimensionalen Armut vorgenommen. Anders als das Nationale Statistische Institut Perus INEI, integriert COMEX soziale Indikatoren - wie Gesundheit, Bildung und Wohnungsausstattung der Haushalte - in der Berechnung der Armut. Diese lag bei 29,8 % der Bevölkerung.

Am 8. Mai stellte das INEI seinen Jahresbericht vor, aus dem hervorgeht, dass „im Jahr 2024 27,6 % der Bevölkerung des Landes von monetärer Armut betroffen waren, was 9 Millionen 395 Tausend Menschen entspricht. Diese Zahl entspricht einem Rückgang um 1,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2023, was bedeutet, dass etwa 386.000 Menschen nicht mehr von Armut betroffen sein werden. “

18 Mai 2025

Das Lateinamerikaforum Bayern 2025

Written by Gerardo Basurco, Roxana Díaz - Redakteurin, Posted in Export: Produkte aus D-A-CH in Peru, Newsletter - 28. Mai 2025

Das Lateinamerikaforum Bayern 2025

Das Lateinamerikaforum Bayern 2025 fand am 6. Mai 2025 in der IHK für München und Oberbayern statt und versammelte rund 300 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Im Zentrum stand das Motto „Wirtschaftliche Transformation – Globale Chancen“. Ziel der Veranstaltung war es, die Potenziale und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Bayern und Lateinamerika zu beleuchten und neue Wege der Zusammenarbeit zu fördern.

Peru war von der AHK Lima, Federico Thielemann und von Unternehmern aus Peru und Deutschland vertreten, die sich dort zu einem Austausch trafen.

Die Eröffnung erfolgte durch Christoph Angerbauer (IHK München und Oberbayern) und Staatssekretär Tobias Gotthardt, die die Bedeutung Lateinamerikas als dynamische Wachstumsregion und strategischen Partner für Bayern betonten. Das Chamäleon als Veranstaltungslogo symbolisierte die notwendige Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft in einer sich wandelnden globalen Wirtschaft.

15 Mai 2025

Der Peruaner Jorge Irribarren wird Deutscher!

Written by Gerardo Basurco, Posted in Soziale Entwicklung, Newsletter - 28. Mai 2025

Rede von Jorge Irribarren beim Einbürgerungsfest 2025 in Biberach

Der Peruaner Jorge Irribarren wird Deutscher!

Seit September 2023 und bis Anfang 2025 haben 828 Personen im Kreis Biberach die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Landrat Mario Glaser lud sie und ihre Angehörigen am 2. April 2025 zur Einbürgerungsfeier. Unter den Gästen befand sich auch Jorge Irribarren, ein gebürtiger Peruaner und Schriftsteller, der als einziger gebeten wurde, eine Rede zu halten. Wir kennen Jorge als enthusiastischen Befürworter der doppelten Staatsbürgerschaft im „Comité gestor de Múnich“. Er und viele andere Peruaner weigerten sich, auf die peruanische Staatsbürgerschaft zu verzichten, um die deutsche anzunehmen. Seit dem 24. Juni 2024 ermöglicht das neue Einbürgerungsgesetz die doppelte Staatsangehörigkeit, sodass der Weg dazu frei war.

14 Mai 2025

Doppelte Staatsangehörigkeit und Unternehmensmobilität

Written by Ana Melva Pérez, Posted in Soziale Entwicklung, Newsletter - 28. Mai 2025

Der Schlüssel für Unternehmen, die zwischen Peru und Deutschland wachsen wollen

Doppelte Staatsangehörigkeit und Unternehmensmobilität

Peru-Vision bedankt sich bei Ana Melva Pérez de Preitschopf für die Genehmigung den folgenden Artikel (Erstveröffentlichung bei Cámara de Comercio de Lima CCL auf spanisch) in voller Länge in Peru-Vision.com zu veröffentlichen.

„Das neue deutsche Staatsangehörigkeitsrecht als Initiative der Bundesregierung kommt nicht nur dem Einzelnen zugute, sondern eröffnet auch strategische Chancen für Unternehmen, die expandieren und sich internationale Talente ohne Migrationshürden sichern wollen.“

Seit mehr als einem Jahrzehnt habe ich das Privileg, zusammen mit dem „Comité Gestor Internacional“ mit Sitz in München, Peru-Visión und anderen Verbänden aktiv an Rechtsreformprozessen in Peru, Spanien und vor allem in Deutschland teilzunehmen und von der Zivilgesellschaft aus dazu beizutragen, dass das Erfordernis des Verzichts auf die Geburtsstaatsangehörigkeit für die Einbürgerung in diesen Ländern abgeschafft wird. Diese Arbeit hat mich gelehrt, dass große Veränderungen nicht nur in den Parlamenten stattfinden, sondern auch Einzelpersonen, Fachleute, Verbände und die Zivilgesellschaft im Allgemeinen es wagen können, „vom Unmöglichen zum Möglichen“ zu gelangen.