Nachrichten zur Politik Perus

Der Staat Peru ist eine demokratische, soziale, unabhängige und souveräne Republik. Er stellt eine Einheit dar und ist unteilbar. Der Staat ist repräsentativ, dezentralisiert und nach dem Prinzip der Gewaltenteilung organisiert. Die Stellung des Präsidenten innerhalb der exekutiven Gewalt ist mit weit reichenden Vollmachten - seit der Verfassungsänderung von 1993 - ausgestattet. Der Staatspräsident ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Regierungschef.

tokapus

06. November 2013

Deutschland ist Beobachter-Mitglied der Pazifikallianz

Deutschland ist zusammen mit Großbritannien, Italien, der Schweiz und den Niederlanden neues Beobachter-Mitglied der lateinamerikanischen Pazifikallianz. Dies teilte das von Mexiko, Chile, Kolumbien und Peru gebildete Staatenbündnis gestern mit. Die Bundesrepublik hatte sich Ende August um eine solche Mitgliedschaft beworben. Mit ihr ist das Recht verbunden, an den Treffen der Präsidenten und Minister der vier Vollmitglieder teilzunehmen und dort Stellungnahmen abzugeben.

05. August 2013

U-Bahnen, Mautsysteme, nachhaltiger Städtebau - deutsches Know-how in Peru gefragt

Der zunehmende Verkehr in Lima und anderen Großstädten Perus, deren Straßen ohnehin schon überlastet sind, erfordert den Ausbau von Bahn- und Buslinien und die Einführung von Leitsystemen. An Lösungen deutscher Firmen ist die peruanische Regierung sehr interessiert, wie dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, bei seinem jüngsten Besuch im Land versichert wurde. Zudem soll die deutsch-peruanische Zusammenarbeit im Bereich der Stadtentwicklung vertieft werden.

Um die "Infrastrukturlücke" zu schließen, sieht die Regierung eine Reihe von Verkehrsprojekten vor, von denen das geplante Metro-Netz im Lima das prominenteste ist.

Nachdem das erste Teilstück der Linie 1 Anfang 2012 in Betrieb ging, soll deren 900 Mio. US-Dollar teure Verlängerung im April 2014 fertiggestellt werden. Vorher, voraussichtlich im Dezember dieses Jahres, wird der Auftrag für die unterirdische Linie 2 vergeben, sodass der Bau im kommenden Jahr beginnen kann.

31. Mai 2013

Deutschland und Peru verstärken Wissenschaftskooperation

In Peru sollen unter Beteiligung deutscher Partner drei Exzellenzzentren für Forschungen in den Bereichen Wasser, Biodiversität und Marineökologie entstehen. Dies vereinbarten jetzt der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Helge Braun, und der nationale peruanische Forschungsrat Concytec. Braun war über Pfingsten nach Peru gereist. Begleitet wurde er von einer 15-köpfigen Wissenschaftsdelegation, unter anderem mit Vertretern des Karlsruhe Institute for Technology, der Leibniz Gesellschaft, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Max-Planck-Gesellschaft.

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