Bildung/Forschung

22. April 2015

In Peru wird mehr Deutsch gelernt

In Peru ebenso wie in anderen lateinamerikanischen Ländern wächst die Zahl der Deutschlerner kräftig. Aus der aktuellen Erhebung des Goethe-Instituts geht hervor, dass in der Andenrepublik zur Zeit über 17.000 Personen Deutsch als Fremdsprache lernen, das sind (wenn man von statistischen Ungenauigkeiten absieht) 6.000 oder 55 % mehr als bei vorherigen Untersuchungen aus dem Jahr 2010 und mehr als doppelt so viele wie 2005. Damit gibt es in Peru sogar etwas mehr Deutschlernende als in dem bevölkerungsreicheren Kolumbien und deutlich mehr als in dem demografisch etwa gleich großen Venezuela (4.800), aber weniger als in dem kleineren Chile (24.000).

15. April 2015

Deutsche Hochschulen präsentieren sich in Peru

Technische Hochschulen aus Deutschland werben auch in diesem Jahr wieder um Studenten aus Peru, Kolumbien und Chile. Auf der Bildungsmesse "Expo Estudiante" in verschiedenen Städten der drei Länder präsentieren sich in dieser Woche über 20 deutsche Institute. Nach Angaben des Universitätsverbunds TU9 interessieren sich vor allem in Peru immer mehr junge Menschen für ein Studium im Ausland. In Deutschland bilden Peruaner derzeit die drittgrößte Gruppe unter den Studenten aus Südamerika.

14. Dezember 2014

Peru und der Klimawandel - ein Überblick zum Abschluss des UN-Gipfels

Der Weltklimagipfel in Lima (COP 20) ist an diesem Wochenende mit der für diese Mammutveranstaltungen üblichen Verlängerung abgeschlossen worden. Für den Gastgeber Peru bedeutete die UN-Konferenz auf jeden Fall einen Aufmerkskeitsgewinn in zweierlei Hinsicht. Über das Land wurde zwei Wochen lang in ausländischen und also auch deutschen Medien so viel berichtet wie selten, und zwar nicht unter Gesichtspunkten wie Busunglücke oder Meerschweinchen. Peruanische Zeitungen und Sender wiederum widmeten dem Klimathema zahlreiche Sonderberichte, sodass in der Bevölkerung das Bewusstsein dafür gewachsen sein dürfte. Hinzu kamen einige konkrete Vereinbarungen, die das Land betreffen. Wir greifen zentrale Punkte heraus:

23. November 2014

Deutsch-peruanische Entwicklungszusammenarbeit in Lambayeque

Deutschland finanziert zusammen mit dem staatlichen peruanischen Entwicklungsfonds Foncodes rund 230 Projekte für die soziale Infrastruktur in den Regionen Cajamarca und Lambayeque im Volumen von 29 Millionen Euro. Ein Beispiel ist die neue Grundschule im Weiler Tranca Fanupe im Distrikt Morrope in Lambayeque, die vor einigen Tagen im Beisein des deutschen Botschafters Jörg Ranau eingeweiht wurde. Die Projektkosten betrugen rund 330.000 Euro, teilt die Deutsche Botschaft mit.

31. Juli 2014

Die Freundschaftsgruppe für Deutschland im peruanischen Kongress

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es im peruanischen Parlament, dem Kongress, eine Gruppe von Abgeordneten, die sich der Freundschaft mit Deutschland verschrieben hat. Die „Liga Parlamentaria Amistad Perú-Alemania“ besteht derzeit aus 13 Mitgliedern, darunter die vor wenigen Tagen ernannte Ministerpräsidentin Ana Jara Velásquez, und ihr gehört somit ein Zehntel der insgesamt 130 Volksvertreter an. Geleitet wird die Parlamentariergruppe von dem Kongressabgeordneten Jesús Hurtado Zamudio. Wir befragten ihn zu Aufgaben, Perspektiven und den Beziehungen zu Deutschland.

16. Juli 2014

Themen der deutsch-peruanischen Regierungsgespräche

Neben der Zusammenarbeit im Rohstoffsektor und damit verbundener Technologien wollen Deutschland und Peru die Kooperation in Forschung und Wissenschaft intensivieren. Dies kündigte Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem Treffen mit Perus Präsident Ollanta Humala in Berlin an. Im vergangenen Jahr hatten der Deutsche Akademische Austauschdienst und das peruanische Bildungsministerium das sogenannte Aleprona-Abkommen unterzeichnet.

03. Juni 2014

"Create Your Voice" in Peru: Mit Musik Grenzen überschreiten

Die Trinkwasserversorgung in Peru ist nicht nur in den Wüstengegenden an der Küste schwierig, sondern auch mancherorts im Hochland. Dort mangelt es zwar nicht an Niederschlägen, dafür belastet der Bergbau den Wasserhaushalt, weil er einerseits selbst viel Wasser verbraucht und zum anderem Giftstoffe in Lagunen und im Grundwasser hinterlässt. In der Region Cajamarca beschwört dies schon seit längerem Auseinandersetzungen zwischen Landbevölkerung und Regierung bzw. Minengesellschaften herauf. Auch in dem Andenstädtchen Contumazá, in dessen Nähe Grabungen geplant sind, sorgen sich die Menschen um das Wasser, wie vier junge Künstler aus München feststellten, die ein Jahr durch Peru tingelten, um mit Heranwachsenden Musik zu machen.

22. Juli 2013

Werkzeugspezialist Henka kooperiert mit Uni in Arequipa/Peru

Das Großhandelsunternehmen Henka Werkzeuge + Werkzeugmaschinen GmbH aus dem sächsischen Erzgebirge wird in der südperuanischen Stadt Arequipa eine Ausbildungswerkstatt für Metallbearbeitung einrichten. Mit der staatlichen Universität San Agustín wurde hierzu ein Vertrag über zweieinhalb Jahre unterschrieben.

31. Mai 2013

Deutschland und Peru verstärken Wissenschaftskooperation

In Peru sollen unter Beteiligung deutscher Partner drei Exzellenzzentren für Forschungen in den Bereichen Wasser, Biodiversität und Marineökologie entstehen. Dies vereinbarten jetzt der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Helge Braun, und der nationale peruanische Forschungsrat Concytec. Braun war über Pfingsten nach Peru gereist. Begleitet wurde er von einer 15-köpfigen Wissenschaftsdelegation, unter anderem mit Vertretern des Karlsruhe Institute for Technology, der Leibniz Gesellschaft, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Max-Planck-Gesellschaft.

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