06. Mayo 2015

Irrigación de tierras a gran escala en el sur del Perú por comenzar

Von Richard Meier - Colaborador, Themen Energía hidroeléctrica | Suministro de agua | Inversiones planificadas | Agricultura

Vor wenigen Tagen sind in der südperuanischen Stadt Arequipa die Verträge für ein großes Wasserbau- und Landwirtschaftsprojekt unterschrieben worden. Das Vorhaben mit dem Namen "Majes Siguas II" wird von den Firmen Cobra (Spanien) und Cosapi (Peru) für die Regionalregierung realisiert und bis zum Jahr 2035 lang betrieben.

Vorgesehen sind ein Staudamm am Fluss Apurimac, ein 18 Kilometer langer Wassertunnel durch die Anden, der von dem Stausee zum Fluss Colca führt, zwei Wasserkraftwerke am Fluss Siguas mit einer Leistung von 550 MW und die Bewässerung von 38.500 Hektar in der Pampas de Siguas, die landwirtschaftlich genutzt werden sollen. Insgesamt sollen damit 145.000 direkte und 290.000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Kosten werden vom peruanischen Finanzministerium nun auf 550 Millionen US-Dollar veranschlagt. Unter anderem weil die Aufteilung der Finanzierung zwischen den privaten Partnern, der Regionalregierung und der Zentralregierung zuletzt strittig war, hat sich der Baubeginn über ein Jahr verzögert.  Mit den vorbereitenden Bauarbeiten soll im Juni begonnen werden, wie die Regionalregierung laut der Zeitung La Republica versichert. Allerdings sind noch Grundstücksfragen im Zusammenhang mit dem geplanten Stausee zu klären. Für das kommende Jahr ist die Vergabe von Parzellen im künftigen Anbaugebiet angekündigt. (Finanzministerium, La Republica)

Über den Autor

Richard Meier - Colaborador

Richard Meier - Colaborador

Bei Peru-Vision schreibt er zu Industrie- und Infrastrukturthemen.

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