Volkswirtschaft

22. Februar 2026

Welche Folgen der Machtwechsel in Peru für Investoren und Märkte haben könnte

Politische Instabilität und wirtschaftliche Unsicherheit

Obststand in Markthalle Arequipas

Der erneute Machtwechsel in Peru – ausgelöst durch das Misstrauensvotum gegen José Jerí und die anschließende Wahl von José María Balcázar – ist nicht nur ein politisches Ereignis. Er hat unmittelbare wirtschaftliche Implikationen.

Auch wenn der Prozess verfassungsgemäß verlief, verstärkt er ein zentrales Problem der peruanischen Wirtschaft: chronische politische Unsicherheit.

Zunächst einmal gibt es jedoch keinen Impakt auf den Wechselkurs. Auf den ersten Blick zeigen sich die Wirtschaftssubjekte vom Geschehenen unbeeindruckt.

19. Februar 2026

Misstrauensvotum gegen José Jerí und Wahl von José María Balcázar zum neuen Präsidenten

Machtverschiebung im Eiltempo

Obststand in Markthalle Arequipas

Peru hat erneut einen Präsidentenwechsel erlebt – nicht durch Wahlen, sondern durch parlamentarische Dynamik. Nach dem Misstrauensvotum gegen José Jerí wählte der Kongress José María Balcázar zum neuen Parlamentspräsidenten. Aufgrund der verfassungsrechtlichen Nachfolgeregelung übernimmt dieser damit zugleich die Präsidentschaft der Republik.

Was formal als verfassungsgemäßer Prozess erscheint, wirft politisch grundlegende Fragen über Legitimität, Stabilität und das institutionelle Gleichgewicht im peruanischen Staat auf.

11. Februar 2026

Peru 2026: Strategische Marktchancen für deutsche Unternehmen

Analyse und Einordnung von Peru-Vision

Obststand in Markthalle Arequipas

Peru steht 2026 an einem wirtschaftspolitischen Wendepunkt.
Zwischen Infrastrukturmodernisierung, Energiewende, Rohstoffstrategie und institutionellen Reformprozessen entstehen neue Handlungsräume für internationale Akteure.

Für deutsche Unternehmen stellt sich nicht die Frage, ob Peru Potenzial bietet – sondern unter welchen strategischen Voraussetzungen Engagement nachhaltig erfolgreich sein kann.

Peru-Vision versteht sich als deutsch-peruanischer Think-Tank, der wirtschaftliche Entwicklungen analysiert, Investitionstrends einordnet und Entscheidern strategische Orientierung bietet.

11. Februar 2026

Deutschland und Peru 2026: Strategische Partnerschaft mit Zukunft

Aus einem Interview der deutschen Botschafterin Sabine Bloch

Obststand in Markthalle Arequipas

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Peru sind historisch gewachsen, politisch gefestigt und wirtschaftlich dynamisch. Im Jahr 2026 zeigt sich die bilaterale Partnerschaft so vielfältig wie nie zuvor: von milliardenschweren Infrastrukturinvestitionen über ambitionierte Klimaprojekte bis hin zu intensiven Bildungs- und Kulturaustauschen.

Die jüngsten Entwicklungen verdeutlichen: Deutschland versteht sich nicht nur als Handelspartner, sondern als strategischer Begleiter Perus in zentralen Transformationsprozessen – ökologisch, wirtschaftlich und institutionell.

Aus einem Interview der deutschen Botschafterin in Peru, Sabine Bloch, mit der Revista Economía (Zeitschrift Economía).

26. Januar 2026

Die Staatshaushaltskrise 2026 – eine tickende Zeitbombe in Peru

Aus: Hildebrandt en sus 13 (Ausgabe 12.12.2025)

Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos (19.–23. Januar 2026) wies der Präsident der Zentralbank Perus, Julio Velarde, auf die Stärke der peruanischen Währung, den Stand der internationalen Währungsreserven (28 % des BIP) sowie auf die niedrige und stabile Inflation und die ausgewogene Fiskalpolitik mit stabilen Staatsfinanzen und niedrigen Schulden hin (vgl: Wirtschaftslage 2025 nach Julio Velarde). Er fügte hinzu, dass dies trotz politischer Krisen und ständiger Regierungswechsel – neun Präsidenten in zwei Jahrzehnten – gelungen sei.

Hinsichtlich der Fiskalpolitik wird der peruanische Kongress jedoch durch die Verabschiedung zahlreicher Gesetze zu einer übermäßigen Steigerung der Staatsausgaben führen. Diese könnten zukünftig teils durch Verschuldung gedeckt werden, was zu einer kritischen Situation führen könnte.

In den nächsten Ausführungen werden wir uns mit dieser Problematik befassen und dabei auch den kritischen Stimmen in Peru Gehör schenken.

14. Oktober 2024

APEC-Wirtschaftsgipfel 2024 in Peru

APEC-Wirtschaftsgipfel 2024 in Peru

Die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (Asia-Pacific Economic Cooperation, APEC) ist eine internationale Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Handel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Region Asien-Pazifik zu fördern. Die APEC wurde 1989 gegründet und umfasst aktuell 21 Mitgliedstaaten. Diese Region trägt zu 62 % zum weltweiten BIP, zu 48 % zum weltweiten Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie zu 38 % zur Weltbevölkerung bei.
Vom 10. bis 16. November wird Peru Gastgeber des APEC-Gipfels sein. Zum Abschluss des Treffens kommen die Regierungschefs der Mitgliedstaaten zusammen (CEO-Summit von 13.-15.11.2024). Zu den erwarteten hochrangigen Persönlichkeiten zählen US-Präsident Joe Biden und der chinesische Präsident Xi Jinping. Letzterer wird die Einweihung der ersten Phase des größten Containerhafens Südamerikas Chancay (siehe auch Artikel zu Chancay) vornehmen, der vom chinesischen COSCO Shipping Ports Limited betrieben wird.

10. April 2023

Laut der Zentralbank und IWF wird der Anfang des Jahres die Wirtschaft 2023 belasten

Laut der Zentralbank und IWF wird der Anfang des Jahres die Wirtschaft 2023 belasten

Peru-Vision veröffentlicht einen Artikel vom ComexPerú, der sich mit der aktuellen Wirtschaftsentwicklung des Landes befasst. Wir bedanken uns bei ComexPerú.

Das erste Quartal des Jahres ist vorbei, und die ersten Prognosen über die Entwicklung unserer Wirtschaft im Jahr 2023 werden bekannt. Zwei renommierte Institutionen haben kürzlich ihre Schätzungen vorgelegt: die Zentralbank von Peru (BCRP) und der Internationale Währungsfonds (IWF). Sehen wir uns einige Daten aus den von ihnen erstellten Analysen an.

Die BCRP schätzt in ihrem jüngsten Inflationsbericht, dass das BIP-Wachstum in diesem Jahr bei 2,6 % liegen wird und damit etwas niedriger als in ihrer Schätzung vom Dezember 2022 (2,9 %). Grund für das geringere Wachstum sind die Auswirkungen von sozialen Konflikten und Naturkatastrophen, die Wirtschaftsmotoren wie Bergbau, Tourismus, Landwirtschaft und Fischerei beeinträchtigt haben.

15. Oktober 2022

Verbraucherpreisindex steigt in Peru weiter

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sind am stärksten betroffen

Verbraucherpreisindex steigt in Peru weiter


Peru-Vision veröffentlicht einen Artikel vom ComexPerú, der sich mit der Entwicklung der Verbraucherpreisen im Lande befasst. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine übt vor allem bei den Nahrungsmittelpreisen einen starken Einfluß aus, da diese im hohen Maße von Kunstdüngern aus Russland angewiesen ist.

Am 1. Oktober veröffentlichte das Nationale Statistische Institut Perus INEI den Bericht " Veränderungen der Preisindikatoren der Wirtschaft " für den Monat September. Demnach stieg der  Verbraucherpreisindex auf nationaler Ebene in diesem Monat um 0,56 %, während für den Zeitraum von Januar bis September ein kumulierter Anstieg von 6,89 % und für die letzten zwölf Monate von 8,79 % verzeichnet wurde.

15. Juni 2022

1,3 Millionen Peruaner hungern aufgrund der Untätigkeit der Regierung

1,3 Millionen Peruaner hungern aufgrund der Untätigkeit der Regierung

"Heute wird die Hungersnot nur diejenigen treffen, die nicht arbeiten, die Faulen", war vielleicht der unglücklichste Satz von Präsident Pedro Castillo. Sie spiegelt ein hohes Maß an Ignoranz gegenüber der nationalen Realität wider. Die Äußerungen des Präsidenten spiegeln nicht die Situation auf dem Arbeitsmarkt wider, die zeigt, dass die Peruaner arbeiten wollen, aber keine Arbeit finden. Im vierten Quartal 2021 lag die städtische Arbeitslosenquote bei 5,45, d.h. rund 800.000 Menschen wollten arbeiten, fanden aber keine Möglichkeit. Die Erholung des städtischen Arbeitsmarktes fand unter prekären Bedingungen statt, mit einer Zunahme der informellen Beschäftigung und einem Einkommensniveau, das immer noch 10 % unter dem Niveau vor der Pandemie liegt.

08. Januar 2022

Einkommensverteilung nach der Pandemie: Die Armutsquote ist gestiegen

Mit Fokus auf die Region Arequipa

Einkommensverteilung nach der Pandemie: Die Armutsquote ist gestiegen

Das Wirtschaftswachstum des Landes hat im Laufe der Jahre zu einer Verringerung der Armutsquote geführt. Das Jahr 2020 bedeutete jedoch einen Rückschlag für die erzielten Fortschritte. Der jüngste technische Bericht "Entwicklung der monetären Armut 2009-2020", der vom Nationalen Institut für Statistik und Informatik (INEI) veröffentlicht wurde, zeigt, dass im Jahr 2020 30,1 % der peruanischen Bevölkerung in Armut lebten, was einen Anstieg von 9,9 % im Vergleich zu den Zahlen von 2019 bedeutet (Siehe: 2019 blieb der Anteil der Armen in Peru gleich). Dies bedeutet wiederum, dass 3 Millionen 330 Tausend Menschen in die Armut gerieten. Damit gehen wir etwa 10 Jahre zurück und befinden uns in einer ähnlichen Situation wie 2010 als die Armutsquote 30,8 % betrug.

20. Mai 2021

Das Wirtschaftsmodell Perus

Quelle: https://stakeholders.com.pe/

Bei den Diskussionen im Vorfeld der anstehenden Präsidentschaftsstichwahl in Peru geht es sehr oft um die Frage des angestrebten Modells - gemeint ist das Wirtschaftsmodell.

Keiko Fujimori geht es um die Rettung des von ihrem Vater Alberto Fujimori eingeführten neoliberalen Modells, das von den auf ihn folgenden Präsidenten weiterverfolgt wurde. In Artikel 58 der Verfassung von 1993 heißt es aber "… die Privatinitiative wird in einer sozialen Marktwirtschaft ausgeübt", in Peru oder besser bei den Politikern Perus versteht man hierunter vielmehr eine freie Marktwirtschaft oder "Liberalismus".

Pedro Castillo hingegen fordert einen Paradigmenwechsel, u.a. soll die Rolle des Staates verstärkt und das Auslandskapital, vor allem im Bereich der Ressourcenausbeutung (Bergbau, Fischerei, Holzwirtschaft), reglementiert werden.

Ist eine grundsätzliche Infragestellung des Wirtschaftsmodells notwendig?

05. Mai 2021

Peru – eine widersprüchliche Wirtschaftsentwicklung

Julio Velarde, Präsident der peruanischen Zentralbank seit 2006

Die peruanische Wirtschaft zeigte eine erstaunliche Entwicklung in den letzten Dekaden auf. Die Corona-Pandemie hat nun jedoch fundamentale Schwächen des sozialen Systems aufgedeckt.

Der Präsident der autonomen Zentralbank Perus Julio Velarde präsentierte im ersten Quartalbericht diesen Jahres die bisherige Entwicklung der Wirtschaft Perus und gab eine positive Einschätzung für die künftige Entwicklung.

Es stellt sich nun die Frage: Reicht eine Fortführung des bisherigen Wirtschaftsmodells aus, um die Schwachstellen des Systems zu überwinden?

02. März 2021

Peru Geschäfts- und Investitionsführer 2021

Peru Geschäfts- und Investitionsführer 2021

Das peruanische Außenministerium, die Förderungsagentur ProInversion und das Beratungsunternehmen Ernst & Young EY Peru haben am 16. Februar in einer virtuellen Pressekonferenz den Business and Investment Guide to Peru 2021 vorgestellt; eine Initiative, deren Ziel es ist, mehr Investitionen nach Peru zu holen, insbesondere in Anbetracht der wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch die Covid-19-Pandemie verursacht wurden.

Der Business and Investment Guide to Peru 2021, der in spanischer und englischer Sprache veröffentlicht wurde, soll wichtige Informationen für Investitionsentscheidungen im Land liefern.

25. Mai 2020

2019 blieb der Anteil der Armen in Peru gleich

2019 blieb der Anteil der Armen in Peru gleich

Die stetige Reduktion der Armut in den letzten Jahren ist zur Stagnation gekommen (2014:22,7%, 2017: 21,7%, 2018:20,5% und 2019:20,2% der Bevölkerung). Die extreme Armut lag 2019 sogar bei 2,9%. 

Die Armut ist eher ländlich, weiblich und die meisten Armen arbeiten im informellen Sektor. In vielen Städten Perus beträgt der Anteil der Beschäftigten in diesem Sektor weit über 70%. Beachtlich ist auch der hohe Anteil der Armen, die z.B. in den Elendsvierteln Limas leben und im Zentrum der Stadt eine Tätigkeit in häuslichen Diensten, im informellen Sektor oder als Solo-Unternehmer verrichten.  In Zeiten des Coronavirus ist die tägliche Bewegung von 100 tausend Personen zum Verhängnis der Epidemiebekämpfung geworden.

20. Juni 2017

Perus Wirtschaft schwach im April, aber mit guten Perspektiven dank Staatsinvestitionen in Infrastruktur

Finanzminister Alfredo Thorne steht unter Beschuss © Foto El Comercio

Die peruanische Wirtschaft ist in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 1,6 Prozent und in den letzten zwölf Monaten um 3,1 Prozent gewachsen, wobei die Wachstumsrate im Monat April lediglich 0,2 Prozent betrug. Dies ergeben die neusten Zahlen des peruanischen Statistikamts Inei.

Die Verlangsamung des Wachstums liegt am "El Niño Costero" und am Korruptionsskandal beim brasilianischen Unternehmen Odebrecht, das in wichtigen peruanischen Projekten involviert ist, und die nun gestoppt sind.

Das Finanzministerium sieht aufgrund der Nachfrage nach Strom und Baumaterialien im Mai Anzeichen für eine Wiederankurbelung der Wirtschaft. Ferner weist die Fischerei hohe Wachstumsraten auf, die Preise für Rohstoffe haben sich verbessert und die Hindernisse bei Infrastrukturprojekten werden langsam beseitigt (Zeitung Gestión).

16. Februar 2017

Perus Wirtschaft ist 2016 schneller gewachsen

Die peruanische Wirtschaft ist im zurückliegenden Jahr um 3,9 Prozent gewachsen und damit schneller als 2014 und 2015 (2,4 % bzw. 3,3 %). Von der Dynamik früherer Zeiten mit Zuwachsraten von 6 bis 9 Prozent ist sie aber immer noch entfernt. Dies ergeben die gestern veröffentlichten Zahlen des peruanischen Statistikamts Inei.

15. August 2016

Perus Wirtschaft wächst um vier Prozent

Perus Wirtschaft ist im ersten Halbjahr um 4,1 Prozent gewachsen, wobei im zweiten Quartal die Dynamik gegenüber dem ersten etwas nachließ. Nach wie vor ist der Förderung metallischer Rohstoffe, die um 20 Prozent expandierte, und hier vor allem der Kupferbergbau (+54 %), die größte Konjunkturstütze. Auch der Molibdän- und Silberabbau ist stark gesteigert worden (+22 bzw. +16 %).

16. Februar 2016

Konjunktur 2015: Bergbau zieht Perus Wirtschaft hoch

Konjunktur 2015: Bergbau zieht Perus Wirtschaft hoch

Die peruanische Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr trotz aller Schwierigkeiten, mit denen rohstoffexportierende Schwellenländer derzeit zu kämpfen haben, Quartal für Quartal beschleunigt und insgesamt ein Wachstum von 3,3 Prozent erreicht. Gegenüber der Steigerungsrate des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von einem Prozentpunkt, andererseits ist der Abstand zu den Werten der Jahre 2010 bis 2013 (6 % und mehr) noch deutlich.

13. November 2015

Wirtschaft in Peru mit leichter Aufwärtstendenz

Das Bruttoinlandsprodukt in Peru ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 2,6 Prozent und damit etwas stärker als im ersten Halbjahr (+2,4 %) gestiegen. Insbesondere der Rohstoffsektor als zweitwichtigster Wirtschaftszweig trug hierzu bei (+6,6 %), wobei hier die Förderung von Kupfer, Molybdän und Zink am stärksten zulegte, während Erdgas und Rohöl zurückgingen. Auch der Groß- und Einzelhandel (+3,9 %) und die Landwirtschaft (+2,3 %) haben sich behauptet, während das verarbeitende Gewerbe (-2,5 %) und die Bauwirtschaft (-7,7 %) weiterhin schwächeln.

01. November 2015

Jahrestagung von IWF und Weltbank in Lima/Peru

IWF-Chefin Christine Legarde, Bild: AFP/Ernesto Benavides.

Vom 8. bis 11. Oktober fand die Jahrestagung von IWF und Weltbank in Lima statt. Lima ist die erste Stadt in Lateinamerika, die in den letzten 60 Jahren Austragungsort dieser Jahrestagung war. Nicht von ungefähr wählten die Bretton-Woods-Institutionen Peru aus: Die Andenrepublik gilt als Vorzeigeland, das seit mehr als einer Dekade eine neoliberale Wirtschaftspolitik mit sozialem Einschluss („inclusión social“) verfolgt. Parallel hierzu fand eine alternative Veranstaltung mit dem Namen “Desmintiendo el milagro peruano” (Leugnung des peruanischen Wunders). Ein Zusammenschluss mehrerer Nichtregierungsorganisationen stellte das alternative Treffen auf die Beine, zu der namhafte in- und ausländischen Fachleute eingeladen wurden, unter denen der Wirtschaftsnobelpreisträger von 2001, Joseph Stiglitz, herausragte.

Eine Delegation der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) war ebenfalls auf der IWF-Tagung anwesend.

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