Nahrungsmittel

05. März 2015

Peruanischer Kakao im Kommen

Die Einfuhr von Kakaoprodukten aus Peru nach Deutschland hat sich im vergangenen Jahr um 43 Prozent auf 21 Millionen US-Dollar erhöht. Dies teilt das peruanische Außenhandelsministerium Mincetur anlässlich des "Kakao Kulturfestes" in Ingelheim mit, auf dem Mitte Februar unter anderem peruanische Waren der Fair-Trade-Organisationen Gepa und Ethiquable, der Kooperative Pumacahua (Region Cusco) und der Firmen Amaz Foods und Shatell präsentiert wurden.

31. Januar 2015

Peru auf der Fruit Logistica 2015 in Berlin

Teilnahme an der Fruchthandelsmesse Fruit Logistica seit 2003

Peru auf der Fruit Logistica 2015 in Berlin

Bei der 2014er-Veranstaltung belegte eine Delegation von 90 Unternehmen und Fachverbänden eine Ausstellungsfläche von 510 Quadratmetern, die mit Kunden und potenziellen Einkäufern über ein geschätztes Auftragsvolumen von 96 Millionen US-Dollar für das Geschäftsjahr  verhandelten. Zum Vergleich: Bei der ersten Messeteilnahme hatte Peru einen Stand von 25 Quadratmetern mit vier Firmen.

25. Januar 2015

Quinoa: Peru fährt eine Rekordernte ein

Auch Perus Quinoa-Exporte haben im letzten Jahr einen Satz nach vorn gemacht: Sie stiegen von 18.200 auf 33.100 Tonnen; bei einem Durchschnittspreis von zuletzt 5,64 US-Dollar je Kilo wuchs der Verkaufswert von 77 Millionen auf 187 Millionen US-Dollar. Hauptanbaugebiete sind die südlichen Regionen Puno, Arequipa, Junín und Ayacucho. Künftig soll auch im Norden, im Landbewässerungsgebiet bei Olmos, in großem Stil Quinoa gepflanzt werden.

20. Januar 2015

Inca Kola: Perus Brause wird 80

Die Geschmäcker sind verschieden. Diese Erkenntnis trifft natürlich und im besonderen Maße auch auf Perus auffälligstes Erfrischungsgetränk zu: Inca Kola. Manchem schmeckt sie seltsam nach flüssigem Kaugummi, vielen mundet sie aber gut. Jedenfalls so gut, dass sie seit 80 Jahren getrunken wird. 

11. Dezember 2014

Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Bereich Perus

Eine schleichende Revolution in den Anden

Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Bereich Perus

Peru hat in den letzten zehn Jahren eine der höchsten Wachstumsraten in Lateinamerika verbucht und viele Wirtschaftsindikatoren zeigen eine positive Entwicklung. Die Armutsraten haben zwar in diesem Zeitraum abgenommen, sind aber immer noch hoch. Bislang hatte sich die staatliche Armutsbekämpfung auf soziale Programme beschränkt. Nun setzt die Regierung auf die Förderung produktiver Tätigkeiten.

Haku Wiñay (Quechua für: "Wir wachsen zusammen")

Ein von der Regierung Humala im Jahre 2012 initiiertes Programm zur Reduktion der Armut, Haku Wiñay, erfasst heute mehr als 60 Tausend Haushalte in den peruanischen Anden. Im Kern geht es darum, die Wohn- und Wirtschaftssituation der bedürftigen Familien zu fördern. Zielgruppe sind Haushalte, die bereits in der Vergangenheit vom sozialen Programm "Juntos" profitiert haben.

02. November 2014

Bauern-Kooperative in Peru mit neuer Kakao-Fabrik

Die Landwirtschafts-Kooperative "Cooperativa Agraria Industrial Naranjillo" im nordostperuanischen Tingo Maria hat jetzt eine neue Kakaoverarbeitungsanlage in Betrieb genommen. In dem Werk können 1.500 Kilo Kakaopulver pro Stunde hergestellt und damit die Produktion verdreifacht werden, berichtet die Nachrichtenagentur Andina. Die Maschinen stammen aus Deutschland und den Niederlanden, unter anderem vom Anlagebauer Duyvis Wiener. Die Investitionen in die neue Fabrik werden mit 14 Millionen US-Dollar beziffert, was jedoch hochgegriffen scheint. Laut früheren Angaben des Branchenmediums Agencia Agraria de Noticias kosteten die neuen Ausrüstungen zum Fermentieren, Rösten und Mahlen zehn Millionen Soles (2,7 Mio. Euro).

02. November 2014

Mistura: Gastronomie-Messe weist Wege zur Armutsbekämpfung und gesunden Ernährung

Fein, gesund und peruanisch essen

Mistura: Gastronomie-Messe weist Wege zur Armutsbekämpfung und gesunden Ernährung

Die größte gastronomische Messe Lateinamerikas Mistura, die Mitte September in Lima stattfand, schlug in diesem Jahr einen Bogen von der Agrartechnik aus der Inkazeit zur Überwindung von Unterernährung und Armut heutzutage. Ausgestellt wurde unter anderem das Modell einer Inka-Terrasse: einer stufenartigen Bebauung von Hängen, die im Vergleich zur normalen Hanglage mehr Anbaumöglichkeiten für Feldfrüchte bietet und somit mehr Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Diese Terrassen, genannt „Andenes“, wurden überall im Inkareich angelegt. Studien zufolge könnte Peru 700.000 Hektar Terrassenfläche zurückgewinnen.

02. Februar 2014

Fruit Logistica 2014 in Berlin

Starke peruanische Präsenz

Fruit Logistica 2014 in Berlin

Für die globale Industrie des "Fresh Produce" ist die weltweit wichtigste Plattform zur Vermarktung ihrer Produkte die internationale Fachmesse des Frischfruchthandels, die Fruit Logistica in Berlin, an der über 2.500 Aussteller und rund 58.000 Fachbesucher aus 130 Ländern teilnehmen.

Seit dem Jahr 2003 nimmt Peru mit einer kontinuierlich wachsenden Gemeinschaftsbeteiligung an der Fruit Logistica teil. An der 2013-Veranstaltung belegte eine Delegation von 90 Unternehmen und Fachverbänden eine Ausstellungsfläche von 510 m2, die mit ihren Kunden und potenziellen Einkäufern über ein geschätztes Auftragsumsatzvolumen von 80 Millionen US-Dollar für das Geschäftsjahr 2013 verhandelten.

28. Januar 2014

Gründer im Porträt: Pralinen aus Peru importieren und Hoffnung stiften

Peru hat viele Reichtümer. Einer davon ist der Kakao, der im Amazonasgebiet gedeiht und nach Europa exportiert wird, wo man ihn zu Schokolade verarbeitet. Als Tobias Vogel im Jahr 2005 seinen Freiwilligendienst in einer Schule in Peru leistete, regte einer der dortigen Väter an, ob man nicht selbst landestypische Schokoladenpralinen herstellen und vermarkten könne, um Projekte vor Ort zu finanzieren. Der Vorschlag erwies sich zwar als nicht realisierbar, weil Fachkenntnisse und technische Voraussetzungen fehlten, dennoch war er der Ausgangspunkt für ein Unternehmen, das inzwischen palettenweise in Peru hergestellte Pralinen nach Deutschland importiert und mit dem Gewinn Bildung und Entwicklung in dem Andenland unterstützt.

28. November 2011

Sierra Productiva (produktives Bergland)

Siemens Stiftung unterstützt Projekt

Gemeinsam mit dem „Instituto para una Alternativa Agraria - IAA“ engagiert sich die Siemens Stiftung im Projekt Sierra Productiva für eine nachhaltige Entwicklung der indigenen Landbevölkerung der Regionen Canas/Cusco im Hochland und Ica/Pisco in der Küstenregion Perus. Insgesamt nehmen knapp 370 Familien aus 11 Gemeinden und 3 Distrikten an dem Kooperationsprojekt teil.

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