Wahlen

05. Mai 2021

Sehen junge Menschen in Peru Zukunftsvisionen?

Die Rolle junger Journalisten in den peruanischen Medien in Zeiten des zweiten Wahlgangs

Sehen junge Menschen in Peru Zukunftsvisionen?

Das deutsche Sprichwort sagt: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". So scheinen sich die politischen Alternativen der peruanischen Bevölkerung in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen zu präsentieren.

Auf der einen Seite Pedro Castillo, der die Linke vertritt und den Wandel verkündet, gegen Keiko Fujimori, die die Rechte vertritt und "das Modell" verteidigt.

Der eine mit einer "veralteten kommunistischen Ideologie" und angeblichen Verbindungen zur extremistischen Bewegung des Leuchtenden Pfades der 80er Jahre und die andere mit dem diktatorischen und kriminellen Erbe des Vaters Alberto Fujimori und mit einer desaströsen Leistung im Parlament der vorherigen Regierung, die keinen Zweifel an ihrer Abstammung ließ und auf der eine formale Anklage lastet, die sie für 30 Jahre ins Gefängnis bringen könnte.

05. Mai 2021

¿Los jóvenes en el Perú ven visiones?

El rol de los jóvenes en los medios peruanos en tiempos de segunda vuelta electoral

¿Los jóvenes en el Perú ven visiones?

Dice el proberbio alemán: "Mejor un final con horror que un horror sin final". Así pareciera que se presentan ante la población peruana las alternativas politicas en la segunda vuelta de las elecciones presidenciales en Perú.

Pedro Castillo representando a la izquierda y proclamando el cambio vs. Keiko Fujimori representando a la derecha y defendiendo "el modelo".

El primero con un ideario "comunista obsoleto" y presuntos vínculos al movimiento extremista de los 80 Sendero Luminoso y la otra con una herencia dictatorial y delincuente del padre Alberto Fujimori y con una nefasta actuación en el parlamento del anterior gobierno que no dejó duda de su filiación y sobre la que pesa una acusación formal que la podría llevar a la cárcel por 30 años.

20. April 2021

Wahlen in Peru: Grundschullehrer Pedro Castillo und Präsidententochter Keiko Fujimori sind in der Endrunde

Analyse - Optionen - Perspektiven

Veröffentlicht in Sendung Cuarto Poder am 18.04.2021

Erneut macht ein Außenseiter bei den Präsidentschaftswahlen in Peru von sich reden. Bei den Präsidentschaftswahlen vom 11. April 2021 siegte überraschenderweise der Grundschullehrer Pedro Castillo aus dem Bezirk Tacabamba im nördlichen Departement von Cajamarca, der für die linke Partei "Perú Libre" kandidiert. Zweite wurde die Tochter des Ex-Präsidenten Keiko Fujimori, die für die Partei Volkskraft ins Rennen ging. Castillo konnte 19 % der gültigen Stimmen auf sich vereinigen, während Keiko auf 13,4% der Stimmen kam. Da kein Kandidat die notwendige absolute Mehrheit erringen konnte, wird erst in der Stichwahl vom 6. Juni die Entscheidung über den nächsten Präsidenten des Landes fallen.

Castillo liegt laut neuesten Umfragen für die am 6. Juni vorgesehene Stichwahl vorne.

08. April 2021

Düstere Aussichten für Präsidentschaftswahl

Umfrage von Forschungszentrum IPSOS vom 31. März 2021, Quelle: El Comercio

18 Präsidentschaftskandidat*innen. Keiner mit mehr als 12% der Stimmen. Wenig Programm und viel Improvisation. Die Peruaner*innen haben diesen Sonntag die Qual der Wahl.

Am 11. April finden die Präsidentschafts- und Kongresswahlen statt. Gewählt werden ebenfalls 5 Abgeordnete für das Andenparlament mit Sitz in Bogotá Kolumbien. Sollte kein Kandidat oder keine Kandidatin für die Präsidentschaft die absolute Mehrheit erringen, findet am 06. Juni ein zweiter Wahlgang mit einer Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten statt. 20 Parteien haben Listen mit Kandidat*innen für den Kongress aufgestellt, zwei von ihnen stellen keinen Präsidentschaftskandidaten und einigen wenigen gelang es nicht, alle Wahlbezirke auf nationaler Ebene abzudecken.

06. Juni 2016

Stichwahl in Peru: Kopf-an-Kopf-Rennen

Ein Sieg von Pedro Pablo Kuczynski zeichnet sich ab

Stichwahl in Peru: Kopf-an-Kopf-Rennen

Die peruanische Wahlbehörde ONPE gab um 16:00 vom 10.06.2016 – nach Auszählung von 100 Prozent der Stimmen – den Kandidaten der Partido por el Kambio, Pedro Pablo Kuczynski, (PPK) mit 50,12 Prozent der gültigen Stimmen als Gewinner der Stichwahl um das Präsidentenamt Perus an. PPK hat 42 597 Stimmen mehr als seine Gegenspielerin Keiko Fujimori.

Die Vorentscheidung in der ersten Runde am 10. April war noch deutlich zugunsten von Keiko Fujimori (40 zu 21 Prozent) ausgefallen. Danach lag lange Zeit Pedro Pablo Kuczynski bei den Umfragen für die Stichwahl vor Keiko Fujimori, bevor sich Mitte Mai das Blatt zugunsten Keikos wendete.

Die letzten vor der Stichwahl veröffentlichten Ergebnisse der Wahlsimulation am 29. Mai schrieben Keiko 53,1 Prozent der Stimmen zu. Es zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab.