Economía nacional

20. Mayo 2021

Modelo económico del Perú

Quelle: https://stakeholders.com.pe/

Bei den Diskussionen im Vorfeld der anstehenden Präsidentschaftsstichwahl in Peru geht es sehr oft um die Frage des angestrebten Modells - gemeint ist das Wirtschaftsmodell.

Keiko Fujimori geht es um die Rettung des von ihrem Vater Alberto Fujimori eingeführten neoliberalen Modells, das von den auf ihn folgenden Präsidenten weiterverfolgt wurde. In Artikel 58 der Verfassung von 1993 heißt es aber "… die Privatinitiative wird in einer sozialen Marktwirtschaft ausgeübt", in Peru oder besser bei den Politikern Perus versteht man hierunter vielmehr eine freie Marktwirtschaft oder "Liberalismus".

Pedro Castillo hingegen fordert einen Paradigmenwechsel, u.a. soll die Rolle des Staates verstärkt und das Auslandskapital, vor allem im Bereich der Ressourcenausbeutung (Bergbau, Fischerei, Holzwirtschaft), reglementiert werden.

Ist eine grundsätzliche Infragestellung des Wirtschaftsmodells notwendig?

05. Mayo 2021

Peru Desarrollo Económico contradictorio

Julio Velarde, Präsident der peruanischen Zentralbank seit 2006

Die peruanische Wirtschaft zeigte eine erstaunliche Entwicklung in den letzten Dekaden auf. Die Corona-Pandemie hat nun jedoch fundamentale Schwächen des sozialen Systems aufgedeckt.

Der Präsident der autonomen Zentralbank Perus Julio Velarde präsentierte im ersten Quartalbericht diesen Jahres die bisherige Entwicklung der Wirtschaft Perus und gab eine positive Einschätzung für die künftige Entwicklung.

Es stellt sich nun die Frage: Reicht eine Fortführung des bisherigen Wirtschaftsmodells aus, um die Schwachstellen des Systems zu überwinden?

02. Marzo 2021

Guía de Negocios e Inversión en el Perú 2021

Guía de Negocios e Inversión en el Perú 2021

Das peruanische Außenministerium, die Förderungsagentur ProInversion und das Beratungsunternehmen Ernst & Young EY Peru haben am 16. Februar in einer virtuellen Pressekonferenz den Business and Investment Guide to Peru 2021 vorgestellt; eine Initiative, deren Ziel es ist, mehr Investitionen nach Peru zu holen, insbesondere in Anbetracht der wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch die Covid-19-Pandemie verursacht wurden.

Der Business and Investment Guide to Peru 2021, der in spanischer und englischer Sprache veröffentlicht wurde, soll wichtige Informationen für Investitionsentscheidungen im Land liefern.

25. Mayo 2020

El porcentaje de pobres en Peru es 2019 similar al de 2018

El porcentaje de pobres en Peru es 2019 similar al de 2018

Die stetige Reduktion der Armut in den letzten Jahren ist zur Stagnation gekommen (2014:22,7%, 2017: 21,7%, 2018:20,5% und 2019:20,2% der Bevölkerung). Die extreme Armut lag 2019 sogar bei 2,9%. 

Die Armut ist eher ländlich, weiblich und die meisten Armen arbeiten im informellen Sektor. In vielen Städten Perus beträgt der Anteil der Beschäftigten in diesem Sektor weit über 70%. Beachtlich ist auch der hohe Anteil der Armen, die z.B. in den Elendsvierteln Limas leben und im Zentrum der Stadt eine Tätigkeit in häuslichen Diensten, im informellen Sektor oder als Solo-Unternehmer verrichten.  In Zeiten des Coronavirus ist die tägliche Bewegung von 100 tausend Personen zum Verhängnis der Epidemiebekämpfung geworden.

20. Junio 2017

La economía de Perú, débil en abril, pero con buenas perspectivas

Finanzminister Alfredo Thorne steht unter Beschuss © Foto El Comercio

Die peruanische Wirtschaft ist in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 1,6 Prozent und in den letzten zwölf Monaten um 3,1 Prozent gewachsen, wobei die Wachstumsrate im Monat April lediglich 0,2 Prozent betrug. Dies ergeben die neusten Zahlen des peruanischen Statistikamts Inei.

Die Verlangsamung des Wachstums liegt am "El Niño Costero" und am Korruptionsskandal beim brasilianischen Unternehmen Odebrecht, das in wichtigen peruanischen Projekten involviert ist, und die nun gestoppt sind.

Das Finanzministerium sieht aufgrund der Nachfrage nach Strom und Baumaterialien im Mai Anzeichen für eine Wiederankurbelung der Wirtschaft. Ferner weist die Fischerei hohe Wachstumsraten auf, die Preise für Rohstoffe haben sich verbessert und die Hindernisse bei Infrastrukturprojekten werden langsam beseitigt (Zeitung Gestión).

16. Febrero 2017

La economía de Perú creció más rápido en 2016

Die peruanische Wirtschaft ist im zurückliegenden Jahr um 3,9 Prozent gewachsen und damit schneller als 2014 und 2015 (2,4 % bzw. 3,3 %). Von der Dynamik früherer Zeiten mit Zuwachsraten von 6 bis 9 Prozent ist sie aber immer noch entfernt. Dies ergeben die gestern veröffentlichten Zahlen des peruanischen Statistikamts Inei.

15. Agosto 2016

La economía del Perú está creciendo en un cuatro por ciento

Perus Wirtschaft ist im ersten Halbjahr um 4,1 Prozent gewachsen, wobei im zweiten Quartal die Dynamik gegenüber dem ersten etwas nachließ. Nach wie vor ist der Förderung metallischer Rohstoffe, die um 20 Prozent expandierte, und hier vor allem der Kupferbergbau (+54 %), die größte Konjunkturstütze. Auch der Molibdän- und Silberabbau ist stark gesteigert worden (+22 bzw. +16 %).

16. Febrero 2016

Coyuntura 2015: La minería impulsa la economía del Perú

Coyuntura 2015: La minería impulsa la economía del Perú

Die peruanische Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr trotz aller Schwierigkeiten, mit denen rohstoffexportierende Schwellenländer derzeit zu kämpfen haben, Quartal für Quartal beschleunigt und insgesamt ein Wachstum von 3,3 Prozent erreicht. Gegenüber der Steigerungsrate des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von einem Prozentpunkt, andererseits ist der Abstand zu den Werten der Jahre 2010 bis 2013 (6 % und mehr) noch deutlich.

13. Noviembre 2015

Economía del Perú con ligera tendencia al alza

Das Bruttoinlandsprodukt in Peru ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 2,6 Prozent und damit etwas stärker als im ersten Halbjahr (+2,4 %) gestiegen. Insbesondere der Rohstoffsektor als zweitwichtigster Wirtschaftszweig trug hierzu bei (+6,6 %), wobei hier die Förderung von Kupfer, Molybdän und Zink am stärksten zulegte, während Erdgas und Rohöl zurückgingen. Auch der Groß- und Einzelhandel (+3,9 %) und die Landwirtschaft (+2,3 %) haben sich behauptet, während das verarbeitende Gewerbe (-2,5 %) und die Bauwirtschaft (-7,7 %) weiterhin schwächeln.

01. Noviembre 2015

Reunión anual del FMI y el Banco Mundial en Lima, Perú

IWF-Chefin Christine Legarde, Bild: AFP/Ernesto Benavides.

Vom 8. bis 11. Oktober fand die Jahrestagung von IWF und Weltbank in Lima statt. Lima ist die erste Stadt in Lateinamerika, die in den letzten 60 Jahren Austragungsort dieser Jahrestagung war. Nicht von ungefähr wählten die Bretton-Woods-Institutionen Peru aus: Die Andenrepublik gilt als Vorzeigeland, das seit mehr als einer Dekade eine neoliberale Wirtschaftspolitik mit sozialem Einschluss („inclusión social“) verfolgt. Parallel hierzu fand eine alternative Veranstaltung mit dem Namen “Desmintiendo el milagro peruano” (Leugnung des peruanischen Wunders). Ein Zusammenschluss mehrerer Nichtregierungsorganisationen stellte das alternative Treffen auf die Beine, zu der namhafte in- und ausländischen Fachleute eingeladen wurden, unter denen der Wirtschaftsnobelpreisträger von 2001, Joseph Stiglitz, herausragte.

Eine Delegation der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) war ebenfalls auf der IWF-Tagung anwesend.

22. Agosto 2015

Moneda peruana bajo presión

Wie andere Schwellenländer auch erlebt Peru einen rasanten Wertverlust seiner Währung gegenüber dem US-Dollar. Ende dieser Woche kostete ein Dollar 3,26 Peruanische Sol, so viel wie seit sechs Jahren nicht mehr. Ein Grund ist die im September erwartete Zinswende in den Vereinigten Staaten: Die Notenbank dürfte erstmals seit langem den Leitzins anheben und dadurch Dollar-Anlagen rentierlicher machen. Hinzu kommen die Probleme Chinas als wichtigem Handelspartner Perus.

16. Agosto 2015

La economía peruana se está recuperando

Das Bruttoinlandsprodukt in Peru übertraf im zweiten Quartal den Vergleichswert des Vorjahres um 3 Prozent. Der Zuwachs war damit stärker als im ersten Quartal (1,7 Prozent) und in den letzten drei Monaten des Vorjahres (1,0 Prozent). Für das erste Halbjahr ergibt sich nach den Zahlen des peruanischen Statistikamtes Inei somit ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent, was der Steigerungsrate von 2014 entspricht. In den Jahren davor waren die Zuwächse allerdings noch mehr als doppelt so hoch gewesen.

15. Mayo 2015

La economía del Perú con un poco más de impulso

Das peruanische Bruttoinlandsprodukt lag im ersten Quartal um 1,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im März übertraf es den Vergleichswert um 2,7 Prozent, der höchste Zuwachs seit elf Monaten, berichtet das nationale Statistikamt INEI. Im Schlussquartal 2014 hatte die Steigerungsrate nur 1,0 Prozent betragen. Damit hat Perus Wirtschaft etwas an Schwung gewonnen, gegen den überwiegenden Trend in Lateinamerika. Dennoch erreicht die Dynamik weder die Werte der Vorjahre von fünf und mehr Prozent noch die für das Gesamtjahr aufgestellten Prognosen von 3,5 bis 4 Prozent.

16. Febrero 2015

La economía del Perú ha reducido a la mitad su ritmo

Die peruanische Volkswirtschaft ist 2014 um 2,4 Prozent gewachsen und damit weniger als halb so stark wie im Jahr zuvor. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes INEI schwächelten vor allem die beiden größten Wirtschaftssektoren, der Bergbau (-0,8%) und das verarbeitende Gewerbe (-3,3%), sowie der Fischfang (-28%), während sich die Bereiche Finanzen (+12,6%), Leasing für Firmen (+6,6%), Telekommunikation (+6,5%), Energie- und Wasserversorgung (+4,9%), Gastgewerbe (+4,5%) und Handel (+4,4 %) überdurchschnittlich entwickelten. Abgesehen vom Handel, dem drittwichtigsten Wirtschaftszweig in Peru, entfallen auf diese Wachstumsträger aber nur kleine BIP-Anteile von jeweils etwa zwei bis vier Prozent. Mittelgroße Branchen wie Landwirtschaft (+1,4%), Bau (+1,7%) und das Transportwesen (+2,7%) expandierten nur moderat.

11. Febrero 2015

Perú tiene poca deuda en comparación global

Unter den aufstrebenden Volkswirtschaften der Welt gehört Peru zu denen mit der geringsten Verschuldung. Dies betrifft nicht nur die Kreditaufnahme der öffentlichen Hand, sondern auch der Unternehmen, Privathaushalte und des Finanzsektors. Laut einer vor einigen Tagen veröffentlichten Studie des McKinsey Global Institute betragen die Verbindlichkeiten aller vier Bereiche zusammengezählt 62 Prozent des peruanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Unter den 47 untersuchten Ländern, hierunter 22 Industriestaaten und 25 Schwellenländer, nimmt Peru damit den viertbesten Platz ein.