07. Noviembre 2013

El Pisco es peruano

Von Gerardo Basurco, Themen Gastronomie

Streit zwischen Chile und Peru beendet

El Pisco es peruano

Der lange Streit um die Herkunft des Getränks Pisco zwischen Chile und Peru ist beigelegt. Die Europäische Kommission hat entschieden, dass Peru einen besonderen Anspruch auf den Namen "Pisco" als geografische Angabe für den traditionell in Peru durch die Gärung von Weintrauben und anschließende Destillation hergestellter Obstbrand hat.

Die Hafenstadt Pisco ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Department von Ica und liegt ca. 230 Km. südlich von der Hauptstadt Lima entfernt.

21. Agosto 2013

Die PERUMIN 31 - Bergbaukongress in Arequipa/Peru

Von Gerardo Basurco, Themen Bergbau

Vom 16. bis 20. September 2013 zum 31. Mal in Peru

Auf der Bildmitte Rómulo Mucho, Vorsitzender des Instituts für Bergbauingenieure von Peru, auf der Lateinamerika Konferenz in Berlin 2013. Bildquelle: peru-econ.de

Eine der wichtigsten Bergbauveranstaltungen der Welt wird seit 1954 alle zwei Jahre in Peru vom Institut für Bergbauingenieure organisiert. Der Bergbau ist mit ca. 30 Mrd. US $ (2/3 der Gesamtexporte) der größte Devisenerbringer, trägt 4,9% zum BSP bei und beschäftigt direkt 1,3% der peruanischen arbeitsfähigen Bevölkerung. Die Investitionen in diesem Sektor beliefen sich auf 5,4 Mrd. US $ im Jahr 2011 und waren die höchsten in der Gesamtwirtschaft. Der Investitionsbestand im Bergbau für die nächsten Jahre wird auf 54 Mrd. US $ in 48 Projekten geschätzt.

05. Agosto 2013

U-Bahnen, Mautsysteme, nachhaltiger Städtebau – deutsches Know-how in Peru gefragt

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur | Schienen | Politik | Energie

Der zunehmende Verkehr in Lima und anderen Großstädten Perus, deren Straßen ohnehin schon überlastet sind, erfordert den Ausbau von Bahn- und Buslinien und die Einführung von Leitsystemen. An Lösungen deutscher Firmen ist die peruanische Regierung sehr interessiert, wie dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, bei seinem jüngsten Besuch im Land versichert wurde. Zudem soll die deutsch-peruanische Zusammenarbeit im Bereich der Stadtentwicklung vertieft werden.

13. Mayo 2013

Eine halbe Mio. Peruaner verliessen 2012 die Armut

Von Gerardo Basurco, Themen Binnenwirtschaft

2012 lebten 25.8% der Peruaner unter der Armutsgrenze

Eine halbe Mio. Peruaner verliessen 2012 die Armut

Davon 6% in extremer Armut nach Angaben des Statistischen Nationalen Instituts Perus INEI (Pressemitteilung vom 08.05.2013). Der Leiter des INEI, Alejandro Vilchez, sagte dem Lokalen Sender RPP, dass die Personen mit monatlichen Ausgaben unter 284 S/. (ca. 109 US$) als arm und die mit monatlichen Ausgaben unter 151 S/. als extrem arm in Peru gelten. Die Armutsrate hat seit 2007 um 16.6% abgenommen, wobei sich die Abnahme von 2011 auf 2012 auf 2% belief.

01. Mayo 2013

Kleinstkredite für Bäuerinnen in Puno

Von Sara Basurco | Gerardo Basurco, Themen Soziale Entwicklung | Binnenwirtschaft | Landwirtschaft

Muhammad Yunus Grameen-Bank in Peru angekommen

Kleinstkredite für Bäuerinnen in Puno

Das Departement Puno ist eines der ärmsten des Landes, insbesondere was die ländliche Armut anbelangt. Puno hat eine Bevölkerung von ca. 1,3 Mio., davon gelten 62,8% als arm (2009). In einigen ländlichen Distrikten erreicht die Armutsquote sogar Werte von über 90%. Die arbeitsfähige Bevölkerung des Departements Puno widmet sich hauptsächlich der Agrarwirtschaft, dem Handwerk und dem Bergbau.

Im Jahre 1998 beschloß Rosanna Ramos nach einer Begegnung mit dem Gründer der Grameen-Bank und Friedensnobelpreisträger, Muhammad Yunus, nach Peru zurückzukehren und sich der Finanzierung von Mikroprojekten für die ärmsten Peruaner zu widmen. Bis dahin hatte die Peruanerin Rossana Ramos wichtige Positionen bei der Citibank in den Vereinigten Staaten inne.

12. Marzo 2013

Vargas Llosa erzählt von Helden hinter dem Wirtschaftsboom

Von Richard Meier, Themen Kultur | Literatur

Der neue Roman des peruanischen Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas Llosa ist heute in Lateinamerika und Spanien erschienen. "El héroe discreto" – die deutsche Übersetzung mit dem Titel "Ein diskreter Held" kommt am 16. September in die Buchläden – handelt von zwei Geschäftsleuten, die der Korruption und anderen moralischen Problemen als einer Kehrseite des Wirtschaftsaufschwungs widerstehen. Der einfache Spediteur Felícito Yanaqué in der nordperuanischen Küstenstadt Piúra wird von der Mafia erpresst, dem erfolgreichen Versicherungsunternehmer Ismael Carrera in Lima trachten die eigenen Söhne nach seinem Besitz.

01. Marzo 2013

Freihandelsabkommen der EU mit Peru tritt in Kraft

Themen Außenwirtschaft

Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Peru tritt am heutigen 1. März in Kraft. Damit fallen die Zölle für zahlreiche Industrie- und Fischereiprodukte sowie für manche landwirtschaftliche Waren mit sofortiger Wirkung, für den Großteil der übrigen Zölle beginnt ein stufenweiser Abbau. Zunächst gilt dies nur vorläufig, weil noch nicht alle nationalen Parlamente in den EU-Staaten den Vertrag ratifiziert haben. Mit einem endgültigen Inkrafttreten wird aber in den nächsten Monaten gerechnet.

03. Febrero 2013

Die Landwirtschaft - Perus neue Wachstumslokomotive?

Von Gerardo Basurco, Themen Binnenwirtschaft | Landwirtschaft

Dynamischer Sektor mit Exportpotenzial

Die Landwirtschaft - Perus neue Wachstumslokomotive?

Das Wirtschaftswachstum Perus in den letzten Jahren war beeindruckend (2006:7,7%, 2007:8,9%, 2008:9,8%) und ist trotz der negativen Weltwirtschaftsentwicklung seit 2009 mit 6,9% in 2011 und mit voraussichtlich 6,3% in 2012 immer noch hoch. Zwischen 2000 und 2011 haben sich die Gesamtexporte auf ca. 45 Mrd. US $ vervierfacht, wobei die Bergbauexporte einen Anteil von 2/3 stellen.

Anhand dieser Zahlen könnte der Eindruck entstehen, dass Perú ein Bergbauland sei. Zieht man jedoch andere volkswirtschaftliche Kennzahlen in Betracht, fällt der Bergbausektor im Vergleich zur Landwirtschaft weniger ins Gewicht. So stellt der Bergbausektor nur 4,9% des Bruttosozialproduktes, der landwirtschaftliche Sektor dagegen 7,2%. Zudem arbeiten im landwirtschaftlichen Sektor ca. 25% der gesamten Erwerbsbevölkerung, im Bergbausektor dagegen nur rund 1,3%.

27. Enero 2013

AGROIDEAS - Das erfolgreiche Programm Perus zur Förderung von kleinen und mittleren Agrarbetrieben

Von Ana Lucía Llerena | Gerardo Basurco, Themen Binnenwirtschaft

Starker Impakt 2012 auf nationaler Ebene

Projekt in MoyobambaDas Programm Agroideas des Agrarministeriums hatte im Jahr 2012 einen stärkeren Impact auf nationaler Ebene im Vergleich zum vorigen Jahr. Die Anzahl der durch das Programm begünstigten Betriebe wurde verdreifacht.Das Agrarministerium hat sich durch das Programm Agroideas als strategischer Partner der organisierten kleinen und mittleren Agrarproduzenten, Viehzüchter und Forstbetriebe etabliert. Das Ministerium stellt nicht-rückzahlbare Geldmittel zur Förderung der Organisation von Produzenten („Asociatividad“), Management und technologischer Entwicklung zur Verfügung mit dem Ziel die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu erhöhen, ihre Beteiligung am nationalen und internationalen Markt zu konsolidieren und ihren Lebensstandard zu verbessern.

27. Noviembre 2012

Das grüne Gold

Von Gerardo Basurco, Themen Außenwirtschaft | Landwirtschaft

Eine Erfolgsgeschichte: von Koka- zu Kaffeeexporteur

Das grüne Gold
Die Provinz von Lamas liegt im Departement von San Martin im nordöstlichen Abhang der Andenkordillere. Sie wird mehrheitlich von Quechua-Indianer bevölkert, die nach der Ankunft der Spanier im XVI Jh. von den Anden in den Urwald flüchteten. Diese Provinz gehört zu einer der ärmsten Provinzen Perus: über die Hälfte der Bevölkerung wohnen im ländlichen Bereich, wo nur 36,5% der Haushalte über Strom verfügen, 1/3 mit Trinkwasser versorgt ist und lediglich 7,2% einen häuslichen Abwasser haben.

02. Octubre 2012

Der Kaffee-Anbau - Eine Alternative zum Kokablatt?

Von Gerardo Basurco, Themen Außenwirtschaft


Kaffee TunkiDen 1. Preis im nationalen Wettbewerb von Kaffee-Gourmet im Jahr 2012 im Rahmen der EXPO CAFÉ PERÚ gewann erneut ein Vertreter der Kooperative CECOVASA aus der Provinz Sandia im Departement von Puno. Unter den ersten 10 Platzierten tauchen 3 weitere Produzenten von CECOVASA auf. In den Jahren 2007 und 2009 gewann bereits ein Mitglied von CECOVASA, Wilson Sucaticona, den 1. Preis. Er wurde zugleich im Jahr 2010 von der Amerikanischen Vereinigung der speziellen Kaffees in Kalifornien als Produzent des besten speziellen Kaffees der Welt ausgezeichnet.


 

Wilson Sucaticona und seine Frau Delia

CECOVASA wurde 1970 als Zusammenschluß von Kleinbauernkooperativen aus dem Departement von Puno gegründet. Damals schloß sich eine Gruppe von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zusammen, die ihren Kaffee gemeinsam zu einem gerechten Preis verkaufen wollten. Zurzeit sind in CECOVASA 9 Kleinbauernkooperativen mit 4,864 Kaffee-Produzenten Mitglied. Seit 1993 verfügt die Kooperative über die Fair Trade-Zertifizierung. Heute wird der Kaffee von CECOVASA direkt in die USA und nach Europa exportiert. Fast 50 Prozent dieses Kaffees stammen, dank eines Förderungsprogramms für biologischen Kaffeeanbau, welches die Kooperative 1997 gestartet hat, aus ökologischem Anbau. Die meisten Mitglieder der Kooperative gehören den indigenen Völkern der Quechua und der Aymará an.

Die Provinz von Sandia liegt im Norden des Departements von Puno im östlichen Ostabhang der Anden. Dieses Departement ist einer der ärmsten des Landes, insbesondere was die ländliche Armut anbelangt. In der Nähe von Sandia wird Gold –in informeller Weise- abgebaut (2011 wurden 11 Tonnen in Minenzentrum von La Rinconada produziert [1/4 der nationalen Goldproduktion]) und Koka angebaut. Die Tatsache, daß die Nachfrage Brasiliens nach Kokain stark im Wachsen begriffen ist, macht Sandia zu einem attraktiven Koka-Anbaugebiet und zum Korridor für andere Koka-Anbaugebiete zum brasilianischen Markt.

Es ist in dieser Konstellation, daß sich die Kaffeeproduktion als eine Alternative für die dortige Bevölkerung präsentiert. Zumal der Preis für den Gourmet Kaffee aus Sandia einen höheren Preis –als herkömmliche Kaffeesorten- erzielen kann. Hinderlich stellt sich die schlechte infrastrukturelle Anbindung dieser Gebiete an größere Städte. Der Transportweg nach der nächst gelegenen großen Stadt Juliaca beträgt momentan zwischen 14 und 20 Stunden. An dieser Stelle ist die Politik gefragt.

Wilson Sucaticona stellte seinen Kaffee auf der gastronomischen Messe MISTURA in Lima vor und teilte mit, daß er demnächst in der Hauptstadt Lima ein Geschäft zum Verkauf des Gourmet Kaffees eröffnen wird, somit kämen auch die Peruaner in den Genuß dieses köstlichen Kaffees. Bis anhin wurde dieser Kaffee fast ausschließlich exportiert.

Kaffee Tunki auf der Expocafé 2011

 

Wilson Sucaticona und der Kaffee Tunki auf der Messe MISTURA 2011

 

10. Septiembre 2012

Pisco Sour, Cocktail des Jahres?

Von Guerlio Peralta, Themen Gastronomie

Pisco Sour, Cocktail des Jahres?

Mit dem Siegeszug des peruanischen Weinbrands Pisco in die europäische Spirituosenwelt steigt auch die Popularität des "Pisco Sour", dem exquisiten peruanischen Cocktail auf der Grundlage von Pisco und Limettensaft. "Pisco Sour" wurde in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts kreiert. Wie genau weiß man nicht.

28. Julio 2012

NACHRICHTEN ZUR PERUANISCHEN GASTRONOMIE

Themen Gastronomie

NACHRICHTEN ZUR PERUANISCHEN GASTRONOMIE

Eine Revolution mit dem Kochlöffel

Noch vor nicht langer Zeit wussten nur Insider, dass man in Peru sehr gut essen kann.

Mittlerweile aber ist Peru als bestes gastronomisches Tourismusziel weltweit 3 Jahre lang erklärt worden, zwei der besten Restaurants der Welt sind in Lima und Virgilio Martínez, der Chef von "Central", ist 2017 von der Fachwelt als bester Koch der Welt erklärt worden.

Und in Deutschland haben wir mittlerweile über 40 peruanische Restaurants - Tendenz rapide steigend.

28. Noviembre 2011

Sierra Productiva (produktives Bergland)

Von Guerlio Peralta, Themen Binnenwirtschaft | Landwirtschaft | Nahrungsmittel

Siemens Stiftung unterstützt Projekt

Gemeinsam mit dem „Instituto para una Alternativa Agraria - IAA“ engagiert sich die Siemens Stiftung im Projekt Sierra Productiva für eine nachhaltige Entwicklung der indigenen Landbevölkerung der Regionen Canas/Cusco im Hochland und Ica/Pisco in der Küstenregion Perus. Insgesamt nehmen knapp 370 Familien aus 11 Gemeinden und 3 Distrikten an dem Kooperationsprojekt teil.

<<  17 18 19 20 21 [22