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Newsletter - 2021 - 11 November 2

INKA21 November 2021

Liebe Peru-Interessierte,

anlässlich der Roadshow PERU ON TOUR vom 22.-25. Oktober dieses Jahres besuchten wir München und passierten Revue zur peruanischen Präsenz in der bayerischen Metropole. Unsere Eindrücke dazu finden Sie in Wort und Video im ersten Bericht unseres Newsletters.

Die vielfältige Aktivität der Peruaner und ihrer deutschen Freunden findet vor dem Hintergrund der langen Geschichte der Beziehungen zwischen beiden Ländern statt, in der der deutsche Beitrag zur Entwicklung Perus stets bedeutend war. Peru war über die letzten Dekaden Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und mit der Erklärung zur globalen strategischen Partnerschaft beider Länder wird sich dies in der Zukunft noch verstärken. Das für die Zusammenarbeit zuständige Ministerium BMZ feiert in diesem Jahr sein 60. Jubiläum und mit dem Teilen einer Erklärung des zuständigen Ministers Gerd Müller wollen wir dies würdigen.

Zudem hat die Stadt München den „Entwicklungshelfern“ Heinz und Trudi Schulze die Medaille "München leuchtet - den Freundinnen und Freunden Münchens" für ihr Engagement in Peru und Deutschland im Rahmen der Entwicklungspolitik verliehen.

Der Beitrag zur Kooperation mit dem Schweizer Schokoladenhersteller Choba Choba hat seine Wurzeln ebenfalls in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Gründer dieses Unternehmens, Christof und Eric, besuchten vor Jahren ein Agroforst Projekt der GIZ im Amazonasgebiet und Jahre danach gingen sie ein Bündnis mit den Kakao-Bauerngemeinschaften dieser Gegend ein. Heute sind diese Bauern auch Besitzer von Choba Choba, dessen Produkte Peru-Vision im Latin-Shop vertreibt.

Viele peruanische Produkte sind schon in Europa angekommen, aber noch nicht in Deutschland! Mit unserem Artikel zu E-Commerce möchten wir einen Weg aufzeigen, wie man dem sehnsüchtigen Warten ein Ende setzen kann.

Nicht zuletzt wollen wir mit einem Beitrag zur Frauentanzgruppe CORAZÓN PERUANO der wertvollen Arbeit vieler Frauen Anerkennung zollen, die in vielerlei Rollen bei den peruanischen Organisationen einen zentralen Beitrag leisten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und beim Besuch unseres Latin-Shop und würden uns über Ihre Kommentare und Anregungen sehr freuen.

Gerardo Basurco
Guerlio Peralta

24. November 2021

Peru in München - Anlässlich der Roadshow PERU ON TOUR im Olympiapark

Peru in München - Anlässlich der Roadshow PERU ON TOUR im Olympiapark

Peru-Vision besuchte die Stadt München im Rahmen der von PromPerú organisierten Roadshow PERU ON TOUR, die vom 22. bis 25. Oktober 2021 dort Station machte.

Die Eröffnung von PERU ON TOUR im legendären Olympiapark fand am 22. Oktober statt. Die Eröffnung übernahm Gycs Gordon, Direktor von PromPeru Deutschland, George Nicholson, Generalkonsul von Peru und die peruanische Sopranistin Marielly Minaya Cárdenas.

Neben multimedialen Informationen mit persönlicher Beratung zu den touristischen Attraktionen Perus wurden Produkte von 15 Unternehmen aus den Bereichen Alpaka-Mode, Kaffee, Pisco, Kakao, Schokolade und Superfoods vorgestellt.

23. November 2021

Vom Herzen in die Füße - Der Rhythmus der Münchner Frauentanzgruppe CORAZÓN PERUANO

Vom Herzen in die Füße - Der Rhythmus der Münchner Frauentanzgruppe CORAZÓN PERUANO

In Peru revolutionieren immer mehr Frauengruppen den Folkloretanz, indem sie Geschlechterklischees aufbrechen. Tänze, die traditionell nur von Männern gepflegt wurden, wie z. B. der Danza de Tijeras, ein zum Weltkulturerbe erklärter kultureller Ausdruck, werden heute erfolgreich von Frauen praktiziert, die mit den Geschlechterrollen brechen, die ihnen die Ausübung dieser Tänze verwehren, nur weil sie Frauen sind.

Tänze sind ein weiteres Beispiel für die Vielfalt des lebendigen kulturellen Erbes Perus. Diese finden ihren Ausdruck in religiösen und gesellschaftlichen Feiern und anderen Festen an der Küste, im Hochland und im Dschungel dieses Landes, das in jeder seiner Regionen unzählige Tänze hat.

21. November 2021

E-Commerce: von lokalem zu europa- oder weltweitem Handel

Agrarexporte Perus, © El Comercio

Der E-Commerce ist in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Ein- und Verkaufskanal weltweit aufgestiegen. Aus diesem Grund startete Peru-Vision vor einem Jahr den Latin-Shop. Dort werden hochqualitative peruanische Produkte vertrieben, diese werden allerdings vorwiegend auf dem deutschen Markt angeboten.

Zur Erfüllung von Kaufwünschen agieren Ein- wie Verkäufer heute im digitalen Zeitalter aber über die nationalen Grenzen hinweg. Die Abwicklung internationaler Geschäfte stellt jedoch Anbieter wie Käufer vor Herausforderungen hinsichtlich Bezahlung, Zollformalitäten und Transportkosten. Peru-Vision hat sich nach Lösungen umgesehen und ist fündig geworden.

16. November 2021

Kooperation mit Choba Choba

Bericht über das drittes Quartal 2021

Kooperation mit Choba Choba

Choba Choba ist die einzige Schweizer Schokoladenmarke, die über eine eigene Kakaoproduktion verfügt und somit Qualität und Rückverfolgbarkeit von der Saat bis zum Endprodukt in einer transparenten und vertikal integrierten Wertschöpfungskette kontrolliert.

Choba Choba arbeitet mit Kakaoanbaugemeinschaften im peruanischen Amazonasgebiet zusammen und kämpft für den Erhalt ihres natürlichen Ökosystems.

Ferner ist es eine Organisation, an der die Bauern auf allen Ebenen beteiligt sind, auch am Gewinn des Schokoladenverkaufs in Europa. Übrigens Choba Choba ist ein Wort auf Quechua und bedeutet "du hilfst mir, ich helfe dir".

15. November 2021

Trudi und Heinz Schulze für Eine-Welt-Engagement geehrt

Trudi und Heinz Schulze für Eine-Welt-Engagement geehrt

Wir gratulieren Trudi und Heinz Schulze zur Auszeichrung “München leuchtet”. Wir lernten Trudi und Heinz Schulze als engagierte Personen in der Solidaritätsarbeit mit Peru in den 70er Jahren kennen.

Heinz und Trudi Schulze engagieren sich für Lateinamerika

Gleichzeitig mit Sven Burgemeister erhielten auch Heinz und Trudi Schulze die Medaille „München leuchtet - Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Silber für ihr langjähriges Engagement im Bereich der Eine-Welt-Politik. Das Ehepaar war bereits in den 1970er Jahren in der Entwicklungsarbeit in Peru tätig.

13. November 2021

Wir brauchen mehr und nicht weniger Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit und eine Stär­kung des Ministeriums zur Lö­sung der glo­balen Zukunfts­aufgaben

60 Jahre Bundesentwicklungsministerium BMZ

John F. Kennedy und Willy Brandt (März 1961) (Archiv der sozialen Demokratie)

Das Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Entwicklung BMZ feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Jubiläum. Deutschland und Peru verbindet eine langjährige entwicklungspolitische Zusammenarbeit.

Heute ist Peru eines der acht strategischen Partnerländer Deutschlands neben Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Südafrika und Vietnam im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit (siehe: Interview mit dem Botschafter Elmer Schialer).

Am 14. November 1961 wurde Walter Scheel zum ersten Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit er­nannt.