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Newsletter - 01. Juni 2022

INKA21 Juni 2022

Liebe Peru-Interessierte,

in der Ausgabe 64 unseres Newsletters überwiegen die Themen, die sich der Literatur widmen. Hierbei ragen zum einen einer der bedeutendsten Dichter des amerikanischen Kontinents César Vallejo und zum anderen das Bulletin Quipu International virtuell heraus. Das vom Kulturzentrum Garcilaso de la Vega im wöchentlichen Rhythmus veröffentlichte Bulletin hat die 100. Ausgabe übertroffen.

Der Filmregisseur Miguel Barreda hat die Reportage "Weberinnen des Wassers" für die Deutsche Welle realisiert, die von den Alpaka-Züchterinnen und Kunsthandwerkerinnen des Hochlands von Arequipa berichtet. Sie weben Lösungen und säen Wasser, um die Faser zu verbessern.

Wir laden Sie ein, auch alle andere Beiträge zu genießen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und beim Besuch unseres Latin-Shops und würden uns über Ihre Kommentare und Anregungen sehr freuen.

Gerardo Basurco
Guerlio Peralta

31. Mai 2022

César Vallejo - Los heraldos negros / Die schwarzen Boten

César Vallejo - Los heraldos negros / Die schwarzen Boten

Zugegeben! Gedichte sind keine leichte Kost. Aber eine unverzichtbare. Ohne Gedichte verdursten, verhungern wir, gehen wir zugrunde. Ich fürchte, wir, die wir keine Gedichte lesen, sind bereits vertrocknet, ohne es bemerkt zu haben. Dabei kennen wir sie seit unserer Geburt. Als Kinderlied, als Spruch, als Verse, als Gebet, mit denen unsere Mütter, gelegentlich auch unsere Väter, uns Trost spendeten, Schmerzen linderten, Liebe und Vertrauen vermittelten. Später, in der Schule, im Beruf, haben wir verlernt, Gedichte – im wahrsten Sinne des Wortes – zu uns zu nehmen. Aber es ist nicht zu spät. Es muss ja nicht sogleich die Lyrik eines César Vallejo sein. Aber auch an ihr kommen wir letztlich nicht vorbei.

Im Jahre 1918 hat César Vallejo seine bis dahin veröffentlichten und einige wenige weitere Gedichte in einer Sammlung zusammengefasst. Der Band wurde nach dem ersten Gedicht – Los heraldos negros / Die schwarzen Boten – benannt. Aus dieser als Band IV der Werke César Vallejos in der Rimbaud Verlagsgesellschaft erschienenen Sammlung stammen das folgende Gedicht und seine Übertragung von Curt Meyer-Clason

30. Mai 2022

Mai- Ausgaben des Quipu International virtual

Unter besonderer Berücksichtigung der Picanterías aus Arequipa

Mai- Ausgaben des Quipu International virtual

Das Bulletin Quipu International virtuell erscheint seit fast zwei Jahren pünktlich Woche für Woche. Peru-Vision ist erfreut zur Verbreitung dieses originelles Zeugnis der Vielfalt der peruanischen Kultur von gestern und heute beizutragen. Ab Mai werden wir einmal im Monat auf die veröffentlichten Ausgaben hinweisen.
Nachfolgend geben wir die Einführung des Hauptartikels der Ausgabe Nr. 103 wieder, die sich mit dem Einfluss der Gastronomie auf die Sprache beschäftigt. 

Unter den Beiträgen der amerikanischen Ureinwohnersprachen zur spanischen Sprache nehmen Wörter, die sich auf Lebensmittel und kulinarische Themen beziehen, einen wichtigen Platz ein. Der Fall der „Picantería“, der wichtigsten Institution der traditionellen Küche von Arequipa und - mit Abwandlungen - anderer Regionen Perus, kann in dieser Hinsicht als beispielhaft gelten.

30. Mai 2022

La distancia que nos separa / Die Entfernung, die uns trennt

Roman von Renato Cisneros

La distancia que nos separa / Die Entfernung, die uns trennt

Renato Cisneros ist der Sohn „eines der wichtigsten Generäle der peruanischen Militärdiktatur, des Generalobersts Luis Federico Cisneros, genannt El Gaucho“, der „seinen Freunden Jorge Videla und Augusto Pinochet in nichts nachstand.“ Das teilt der Klappentext des 2019 auf Deutsch erschienenen Romans „La distancia que nos separa / Die Entfernung, die uns trennt“ mit. Von ihm, El Gaucho, wird der Ausspruch kolportiert: „Si para matar a dos o tres terroristas hay que matar a veinte campesinos, está bien.“

Obwohl mir diese Informationen vorlagen und ich anfangs mehr ahnte als wusste, was diesem Mann, mit historischem Abstand, anzulasten ist, konnte ich den Roman lesen, ohne irgendeinen moralischen Standpunkt einzunehmen. Ich konnte ihn lesen ohne vorgefasste Absicht, gewissermaßen mit der Empfindung „interesselosen Wohlgefallens“ (Immanuel Kant). Und ich konnte ihn lesen als epischen Text und somit der dem Roman in Klammern vorangestellten Anmerkung folgen: „(Dieses Buch ist eine fiktive Biografie. Es ist nicht die Absicht des Autors, die hier erzählten Begebenheiten oder die im Folgenden beschriebenen Personen außerhalb der Literatur zu beurteilen.)“

29. Mai 2022

Weberinnen des Wassers - Alpakazucht und Wassersicherheit in Peru

Weberinnen des Wassers - Alpakazucht und Wassersicherheit in Peru

Die Alpaka-Züchterinnen und Kunsthandwerkerinnen des Hochlands von Arequipa weben Lösungen und säen Wasser, um die Faser zu verbessern.

Es ist schwierig, in einem Wirtschaftsmodell zu bestehen, das von der Nachfrage von Unternehmen und Zwischenhändlern bestimmt wird. Deshalb suchen die Alpakazüchterinnen und Handwerkerinnen des Colca-Tals in Arequipa nach kreativen Lösungen für ihre Familienwirtschaft. Die Zucht von Kameliden hat auch eine ungeahnte direkte Auswirkung auf die Wasserversorgung der Städte in der Region, die sich aus den Techniken zum Anpflanzen und Sammeln von Wasser ergibt.

In den Hochandengebieten im Süden Perus, in der Region Arequipa, ist eine der wenigen wirtschaftlichen Aktivitäten die Kamelzucht. Der Verkauf von Alpakafasern ist die Haupteinnahmequelle für Tausende von Familien. Doch die niedrigen Preise, die von den Zwischenhändlern der großen Unternehmen gezahlt werden, machen es den Züchtern schwer, über die Armutsgrenze zu kommen.

26. Mai 2022

Pisco-Tapas-Bar in Berlin am 28. Mai 2022

Pisco-Tapas-Bar in Berlin am 28. Mai 2022

TONOPA präsentiert eine kulinarische Reise durch die Regionen Perus: Küste, Anden und Amazonien.

MAULTASCHEN MANUFAKTUR, Yorckstraße 45, 10965 Berlin
Reservierunge: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ode Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die peruanische Küche erleben – Kochkurse, “live cooking” und Catering

TONOPA ist ein künstlerisch-kulturelles Projekt, das die Vereinigung von Peruanern und Deutschen durch die peruanische Küche fördert.

25. Mai 2022

Fundación Choba Choba

Bericht vom ersten Quartal 2022

Fundación Choba Choba

Peru-Vision veröffentlicht den Quartalsbericht seines Partners Choba Choba.

Der Jahresbeginn bot die Gelegenheit, gemeinsam mit den Landwirten das Erreichte zu bewerten und die Herausforderungen des Jahres 2021 zu identifizieren, sowohl individuell als auch kollektiv. Die Generalversammlung der CoopACCC (Choba Choba Cooperative) war der ideale Rahmen, um den Landwirten die wichtigsten Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators - KPI) unserer Intervention auf dem Feld und auf Genossenschaftsebene zu präsentieren.

Anhand ausgewählter Kennzahlen konnten wir den Fortschritt unserer gemeinsamen Arbeit konkret bewerten, die zu aktivierenden Wirkungshebel und die zu beseitigenden Hindernisse ermitteln und gemeinsam die wichtigsten Aktivitäten festlegen, die im Jahr 2022 Vorrang haben sollen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen: die Verbesserung des Einkommens und des Lebensstandards der Kakaobauern durch die Förderung widerstandsfähiger Anbaumethoden und einer professionellen Betriebsführung.

08. Mai 2022

César Vallejo: Reden wir spanisch – man hört uns zu

Berichte aus Europa 1923 – 1930

César Vallejo: Reden wir spanisch – man hört uns zu

„Mit 19 Jahren tauchte er in den Städten auf, ein melancholischer Mestize, mager, dunkelhäutig, schwarz gekleidet, mit einer riesigen, pechschwarzen Mähne, das Gesicht beherrscht von großen Augen, die wie Tollkirschen glänzten.“ (Hans Magnus Enzensberger)
César Vallejo (1892 – 1938), vielen Lateinamerikaner einer ihrer größten Dichter im 20. Jahrhundert, emigrierte im Juni 1923, im Alter von 31 Jahren, nach Europa. Er bereiste Frankreich, Spanien, Deutschland, die Sowjetunion, schrieb, um einen mehr als kargen Lebensunterhalt zu sichern, aus Paris, Budapest, Berlin, Moskau und anderen Orten mehr als dreihundert Artikel für peruanische Zeitungen. César Vallejo starb am 15. April 1938 in Paris. Ohne je wieder peruanischen Boden betreten zu haben.

05. Mai 2022

Mesa de la poesía: Migración y escritura

Instituto Cervantes Múnich, 12 de Mayo de 2022, 19 hrs.

Mesa de la poesía: Migración y escritura

Encuentro con las poetas peruanas Patricia Colchado y Roxana Crisólogo, quienes nos hablarán acerca de su proceso creativo, reflexionarán sobre la experiencia de vivir lejos de su país y cómo esta influye en su escritura. Nos compartirán además sus poemas. El conversatorio estará a cargo del poeta y Dr. en Filología Romana Daniel Graziadei.

Instituto Cervantes
Alfons-Goppel Str. 7, 80539 Múnich
12 de mayo, 19 a 20:30 h

28. April 2022

Die hundertste Ausgabe des Quipu Internacional virtual

Die hundertste Ausgabe des Quipu Internacional virtual

Heute ist die hundertste Ausgabe dieses Bulletins erschienen, die pünklich jeden Donnerstag seit dem 5. Juni 2020 veröffentlicht wird. Peru-Vision ist erfreut zur Verbreitung dieses originelles Zeugnis der Vielfalt der peruanischen Kultur von gestern und heute beigetragen zu haben. 
Wir wünschen den Herausgebern dieses Bulletins viel Erfolg und dass sie uns weiterhin mit neuen Ausgaben erfreuen.
 Nachfolgend geben wir die Einführung des Hauptartikels wieder

Dieses Bulletin ist ein Kind der Pandemie. Es wurde Ende April 2020 in Madrid im sechsten Stock eines Gebäudes an der Plaza de las Cortes konzipiert. Damals wurden die menschenleeren Straßen kaum von Fahrzeugen befahren. Gelegentlich eilte ein maskierter Fußgänger vorbei, und dann kehrte wieder trostlose Stille ein, außer in der Abenddämmerung, wenn sich die Anwohner von den Balkonen lehnten, um den Gesundheitshelfern zu applaudieren, die hier und da weiter gegen das Virus kämpften.