15. August 2016

Perus Wirtschaft wächst um vier Prozent

Themen Binnenwirtschaft | Volkswirtschaft | Wirtschaft | Newsletter - 2016 - 09 September

Perus Wirtschaft ist im ersten Halbjahr um 4,1 Prozent gewachsen, wobei im zweiten Quartal die Dynamik gegenüber dem ersten etwas nachließ. Nach wie vor ist der Förderung metallischer Rohstoffe, die um 20 Prozent expandierte, und hier vor allem der Kupferbergbau (+54 %), die größte Konjunkturstütze. Auch der Molibdän- und Silberabbau ist stark gesteigert worden (+22 bzw. +16 %).

Impulse kamen auch von Dienstleistungsbranchen, insbesondere der Finanzwirtschaft (+7,6 %) und Telekommunikation (+9,1 %), sowie von den Strom- und Wasserversorgern (+9,9 %). Die Stromerzeugung aus Wind- und Solarkraft nahm sogar um fast die Hälfte zu, nachdem mehrere Anlagen in den letzten zwölf Monaten in Betrieb gegangen sind, dennoch entfällt auf sie nur ein kleiner Anteil von 2,4 Prozent an der gesamten Elektrizitätsproduktion.

Während sich der Bau mit einem kleinen Zuwachs von 1,5 Prozent einstweilen stabilisiert hat, beschleunigt sich die Talfahrt beim verarbeitenden Gewerbe (-5,3 %). Hier sind vor allem die Herstellung von Fahrzeugteilen und Maschinen für den Bau und Bergbau betroffen, wohingegen die Konsumgüterproduktion etwa gleich blieb. Die relativ wichtige Textilerzeugung legte um 0,4 Prozent zu, obwohl dieser Wirtschaftszweig mit ausländischer Konkurrenz, vor allem aus China, zu kämpfen hat.

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