11. November 2021

Hochwertiger Kakao aus Peru und europäischer Chocolatierkunst

Von Gerardo Basurco - Redakteur, Themen Newsletter - 2021 - 11 November 1 | Import: Peruanische Produkte in D-A-CH

Schokolade im Degustationsbox des Schweizer Unternehmens Choba Choba

Bereits seit 3000 Jahren ist Kakao ein Teil der Geschichte der südamerikanischen Völker. An der Nordküste und im Amazonasgebiet Perus werden verschiedene Kakaosorten zwischen den Bäumen des Urwaldes - meist von Kleinbauern-Zusammenschlüssen - angebaut. In solchen Umgebungen gedeiht die schattenfreudige Kakaopflanze am besten und hat somit bessere Erträge im Vergleich zu einer reinen Monokultur.

Zur Herstellung von Schokolade werden die Bohnen aus der reifen Kakaoschote entnommen und zur Fermentation sechs Tage lang in speziellen Kisten gelagert, um das Fruchtfleisch zu zersetzen und den richtigen Geschmack zu entwickeln. Anschließend werden die Bohnen in der Sonne ausgebreitet und auf Planen getrocknet. Dabei müssen sie regelmäßig durchgemischt werden, um eine gleichmäßige Trocknung zu erzielen.

Weiterverarbeitung des peruanischen Kakao in Europa

Die getrockneten oder gerösteten und zu Kakaomasse verarbeiteten Kakaobohnen werden dann nach Europa verschifft. Hier angekommen verarbeiten sie die besten Chocolatiers zu einer sortenreinen Premiumschokolade, die den höchsten Ansprüchen der europäischen Kundschaft genügen.

Bei den renommierten International Chocolate Awards hat peruanische Schokolade in den letzten Jahren etliche Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gewonnen. So ist der peruanische Kakao, der sich durch seinen außergewöhnlichen Geschmack und sein Aroma sowie seine hervorragende Qualität auszeichnet, zu einer bevorzugten Zutat der besten Schokoladenfabriken geworden und hat Peru zu einem der größten Exporteure von Bio-Kakao weltweit gemacht.

Schokoladen im Latin-Shop

Im Latin-Shop sind momentan folgende Schokoladen erhältlich:

Die Bauern sind auch Besitzer des Unternehmens Choba Choba



Über den Autor

Gerardo Basurco - Redakteur

Gerardo Basurco - Redakteur

Er betätigt sich als Berater und Projektleiter in der Privatwirtschaft und ist Dozent in Entwicklungspolitik und Landeskunde Lateinamerikas für die AIZ/GIZ. Zudem verfügt er über langjährige Erfahrung in der Kooperation zwischen Deutschland und Lateinamerika.
Bei Peru-Vision ist er zuständig für den Bereich Wirtschaft und Politik sowie Consulting.

Kommentare (2)

  • Joachim Böhnert

    Joachim Böhnert

    13 November 2021 um 12:46 |
    Vielen Dank für Ihren interessanten Bericht über "CHOBA - CHOBA!! In der Facebook Seite "Peru - Man spricht Deutsch" informierte ich mit dieser Information und link auf Ihren Bericht: " Meine letzte Arbeit mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peru, 2016-17 war in der Erstellung einer Publikation über Kakao in/mit agroforstlichen Systemen in der tropischen Region der Pufferzone des Nationalparks Abiseo in San Martín. Während dieser Zeit traf ich dort auch 2 junge Schweizer; Christof und Eric, die dort in Kooperation mit lokalen Kakao Bauern und zur Veredlung und Vermarktung der Kakaobohnen in der Schweiz CHOBA – CHOBA gründeten. - https://www.facebook.com/groups/Perudeutsch

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    • Gerardo Basurco

      Gerardo Basurco

      13 November 2021 um 18:00 |
      Vielen Dank für deinen Kommentar, Joachim. Deine Arbeit hat Früchte getragen. Und jetzt können wir, die Bauernfamilien von Huayabamba und unser Planet davon profitieren.

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