29. Juni 2015

GIZ-Programm bringt peruanische und deutsche Mittelständler zusammen

Von Richard Meier, Themen Import: Peruanische Produkte in D-A-CH | Wirtschaft | Energie | Maschinen/Anlagen | Nahrungsmittel | Textil

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat jetzt in Peru ihr Firmen-Austauschprogramm "Globus" gestartet. Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) aus den Bereichen Lebensmittelindustrie, Erneuerbare Energien, Maschinenbau/Elektrotechnik oder Textil sollen für Geschäftsvorhaben auf dem deutschen Markt geschult und mit deutschen Partnerunternehmen in Kontakt gebracht werden.

12. Juni 2015

Peruanischer Fischexporteur wächst zweistellig

Von Richard Meier, Themen Wirtschaft | Fischerei | Nahrungsmittel

Peruanischer Fischexporteur wächst zweistellig

Der peruanische Fischproduzent Inversiones Prisco S.A.C. hat sein Verkaufsvolumen im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 42 Millionen US-Dollar gestiegert und hält im laufenden Jahr ein noch stärkeres Wachstum für möglich. Hierfür soll unter anderem die Diversifikation der Märkte sorgen, berichtet der Exportverband Adex. Vor drei Jahren hat das Unternehmen damit angefangen, in Frankreich Fertiggerichte zu verkaufen, 2014 wurden dies in Spanien, USA, Kanada und Brasilien fortgesetzt.

24. Mai 2015

Peru und China vereinbaren transkontinentale Eisenbahn und Kooperationen

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur | Schienen | Bergbau | Investition geplant | Wirtschaft | Nahrungsmittel

Von Brasiliens Atlantikküste, quer durch das Land, den ganzen Kontinent bis zur peruanischen Pazifikküste soll sie führen: eine neue, schätzungsweise 10 Milliarden US-Dollar teure und 8.000 Kilometer lange Eisenbahnlinie, mit der Gütertransporte zwischen der China, Peru und der größten lateinamerikanischen Wirtschaft schneller vonstatten gehen. Nachdem es Mitte letzten Jahres Regierungsgespräche über das Mammutvorhaben gegeben hatte (wir berichteten), wurden auf der Visite des chinesischen Premierministers Li Keqiang in Brasilien und Peru vergangene Woche Vereinbarungen hierzu unterschrieben.

29. April 2015

Agrarfirma Danper baut Produktpalette und Technik aus

Themen Investition geplant | Wirtschaft | Landwirtschaft | Maschinen/Anlagen | Nahrungsmittel

Das peruanische Agrarunternehmen Danper will in diesem Jahr Chia-Samen auf den Markt bringen und unter anderem auch nach Europa exportieren. Dies berichtet die Zeitung Gestion. Die zur Gattung der Salbei gehörenden Körner sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren und anderen Nährstoffen. Danper erntet bisher hauptsächlich Spargel, Paprika, Artischoken, Mango, Weintrauben und andere Obstsorten, hat aber auch Körnerfrüchte wie Quinoa und Gartenfuchschwanz (Kiwicha) auf seinen insgesamt 7.000 Hektar großen Feldern in Peru. Nach Deutschland liefert Danper bisher Spargel, Artischocken und Mango.

18. April 2015

Peru ist zweitgrößter Produzent von Biokaffee

Themen Import: Peruanische Produkte in D-A-CH | Wirtschaft | Nahrungsmittel

Vor einigen Jahren war das Volumen aber noch deutlich höher, was zum Teil auch am fallenden Preis liegt. Größte Zielmärkte sind die Vereinigten Staaten, Belgien und Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt führte Deutschland im vergangenen Jahr rund 60.000 Tonnen peruanischen Kaffee für 185 Millionen Euro ein. An der Erzeugung und dem Vertrieb der Bohne hängen in Peru über 200.000 Familienbetriebe. (Quelle: Minagri)

07. April 2015

Peruanischer Agrarproduzent stellt auf Tiefkühl-Export um

Themen Investition geplant | Wirtschaft | Nahrungsmittel

Der Agrarexporteur Complejo Agroindustrial Beta S.A. hat vor kurzem seine erste Anlage für Tiefkühlware in Betrieb genommen. An dem Standort in der südperuanischen Region Ica, der für fünf Millionen US-Dollar errichtet wurde, sollen täglich 40 Tonnen Spargel eingefroren und auf den Weg gebracht werden. Nach und nach sollen auch die anderen Erzeugnisse des Unternehmens – zunächst Avocado, dann Zitrusfrüchte und Weintrauben – tiefgefroren ausgeführt werden. Dafür plant man mittelfristig ein weiteres Werk im Norden Perus.

08. März 2015

Deutschland importiert wieder mehr aus Peru

Von Richard Meier, Themen Automobil | Außenwirtschaft | Export: Produkte aus D-A-CH in Peru | Bergbau | Import: Peruanische Produkte in D-A-CH | Chemie | Elektrotechnik | Wirtschaft | Landwirtschaft | Maschinen/Anlagen | Nahrungsmittel | Textil

Die Importe peruanischer Waren nach Deutschland haben sich 2014 nach einem scharfen Einbruch im Vorjahr erholt. So wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wieder etwas mehr Erze und deutlich mehr Agrarerzeugnisse, Nahrungsmittel, Kleidungsstücke und chemische Erzeugnisse eingeführt. Umgekehrt nahm der Handel von Deutschland nach Peru leicht ab, was vor allem an Rückgängen im Kraftfahrzeugbereich und bei elektrischen Ausrüstungen lag. Die Maschinenexporte legten indessen um vier Prozent weiter zu, ebenso gab es Zuwächse bei Elektrogeräten, Metallerzeugnissen, Pharmaprodukten sowie Gummi- und Kunststoffwaren.

05. März 2015

Peruanischer Kakao im Kommen

Von Richard Meier, Themen Import: Peruanische Produkte in D-A-CH | Umwelt | Wirtschaft | Nahrungsmittel

Die Einfuhr von Kakaoprodukten aus Peru nach Deutschland hat sich im vergangenen Jahr um 43 Prozent auf 21 Millionen US-Dollar erhöht. Dies teilt das peruanische Außenhandelsministerium Mincetur anlässlich des "Kakao Kulturfestes" in Ingelheim mit, auf dem Mitte Februar unter anderem peruanische Waren der Fair-Trade-Organisationen Gepa und Ethiquable, der Kooperative Pumacahua (Region Cusco) und der Firmen Amaz Foods und Shatell präsentiert wurden.

18. Februar 2015

Bio-Produzenten aus Peru schließen in Nürnberg 20 Mio. Euro ab

Themen Import: Peruanische Produkte in D-A-CH | Nahrungsmittel

An der diesjährigen Biofach-Messe in Nürnberg nahmen aus Peru 18 Firmen für ökologische Lebensmittel teil. Nach Angaben des Außenhandelsministeriums schlossen sie dabei Geschäfte über 23 Millionen Dollar (20 Mio. Euro) für die kommenden zwölf Monate ab. Im Mittelpunkt standen die Erzeugnisse Avocado, Ingwer, Kakao, Kaffee, Kastanien, Kiwicha (Garten-Fuchsschwanz), Maca-Knollen, Oliven, Purpurmais, Physalis, Sacha-Inchi-Öl, Schokolade, Quinoa, Cañihua (Gänsefüße) und Yacón. Organisiert wurde der peruanische Länderpavillon von Perus Handelsbüro Ocex in Hamburg, der Agentur Promperu und dem Generalkonsulat in München. Auf der Messe vom 11. bis 14. Februar zeigten sich Aussteller aus 140 Ländern 40.000 Fachbesuchern.

31. Januar 2015

Peru auf der Fruit Logistica 2015 in Berlin

Von Gerardo Basurco, Themen Außenwirtschaft | Landwirtschaft | Nahrungsmittel

Teilnahme an der Fruchthandelsmesse Fruit Logistica seit 2003

Peru auf der Fruit Logistica 2015 in Berlin

Bei der 2014er-Veranstaltung belegte eine Delegation von 90 Unternehmen und Fachverbänden eine Ausstellungsfläche von 510 Quadratmetern, die mit Kunden und potenziellen Einkäufern über ein geschätztes Auftragsvolumen von 96 Millionen US-Dollar für das Geschäftsjahr  verhandelten. Zum Vergleich: Bei der ersten Messeteilnahme hatte Peru einen Stand von 25 Quadratmetern mit vier Firmen.

25. Januar 2015

Quinoa: Peru fährt eine Rekordernte ein

Themen Import: Peruanische Produkte in D-A-CH | Landwirtschaft | Nahrungsmittel

Auch Perus Quinoa-Exporte haben im letzten Jahr einen Satz nach vorn gemacht: Sie stiegen von 18.200 auf 33.100 Tonnen; bei einem Durchschnittspreis von zuletzt 5,64 US-Dollar je Kilo wuchs der Verkaufswert von 77 Millionen auf 187 Millionen US-Dollar. Hauptanbaugebiete sind die südlichen Regionen Puno, Arequipa, Junín und Ayacucho. Künftig soll auch im Norden, im Landbewässerungsgebiet bei Olmos, in großem Stil Quinoa gepflanzt werden.

20. Januar 2015

Inca Kola: Perus Brause wird 80

Von Richard Meier, Themen Gastronomie | Nahrungsmittel

Die Geschmäcker sind verschieden. Diese Erkenntnis trifft natürlich und im besonderen Maße auch auf Perus auffälligstes Erfrischungsgetränk zu: Inca Kola. Manchem schmeckt sie seltsam nach flüssigem Kaugummi, vielen mundet sie aber gut. Jedenfalls so gut, dass sie seit 80 Jahren getrunken wird. Am 18. Januar 1935 kam die knallgelbe Brause in Lima in den Handel – genau am 400. Geburtstag der peruanischen Hauptstadt.

11. Dezember 2014

Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Bereich Perus

Von Gerardo Basurco, Themen Binnenwirtschaft | Landwirtschaft | Nahrungsmittel

Eine schleichende Revolution in den Anden

Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Bereich Perus

Peru hat in den letzten zehn Jahren eine der höchsten Wachstumsraten in Lateinamerika verbucht und viele Wirtschaftsindikatoren zeigen eine positive Entwicklung. Die Armutsraten haben zwar in diesem Zeitraum abgenommen, sind aber immer noch hoch. Bislang hatte sich die staatliche Armutsbekämpfung auf soziale Programme beschränkt. Nun setzt die Regierung auf die Förderung produktiver Tätigkeiten.

Haku Wiñay (Quechua für: "Wir wachsen zusammen")

02. November 2014

Bauern-Kooperative in Peru mit neuer Kakao-Fabrik

Themen Soziale Entwicklung | Landwirtschaft | Maschinen/Anlagen | Nahrungsmittel

Die Landwirtschafts-Kooperative "Cooperativa Agraria Industrial Naranjillo" im nordostperuanischen Tingo Maria hat jetzt eine neue Kakaoverarbeitungsanlage in Betrieb genommen. In dem Werk können 1.500 Kilo Kakaopulver pro Stunde hergestellt und damit die Produktion verdreifacht werden, berichtet die Nachrichtenagentur Andina. Die Maschinen stammen aus Deutschland und den Niederlanden, unter anderem vom Anlagebauer Duyvis Wiener. Die Investitionen in die neue Fabrik werden mit 14 Millionen US-Dollar beziffert, was jedoch hochgegriffen scheint. Laut früheren Angaben des Branchenmediums Agencia Agraria de Noticias kosteten die neuen Ausrüstungen zum Fermentieren, Rösten und Mahlen zehn Millionen Soles (2,7 Mio. Euro).

02. November 2014

Mistura: Gastronomie-Messe weist Wege zur Armutsbekämpfung und gesunden Ernährung

Von Gerardo Basurco, Themen Gastronomie | Nahrungsmittel

Fein, gesund und peruanisch essen

Mistura: Gastronomie-Messe weist Wege zur Armutsbekämpfung und gesunden Ernährung

Die größte gastronomische Messe Lateinamerikas Mistura, die Mitte September in Lima stattfand, schlug in diesem Jahr einen Bogen von der Agrartechnik aus der Inkazeit zur Überwindung von Unterernährung und Armut heutzutage. Ausgestellt wurde unter anderem das Modell einer Inka-Terrasse: einer stufenartigen Bebauung von Hängen, die im Vergleich zur normalen Hanglage mehr Anbaumöglichkeiten für Feldfrüchte bietet und somit mehr Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Diese Terrassen, genannt „Andenes“, wurden überall im Inkareich angelegt. Studien zufolge könnte Peru 700.000 Hektar Terrassenfläche zurückgewinnen.

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