16. April 2019

SympathieMagazin »Bolivien, Ecuador, Peru verstehen« neu aufgelegt

Von Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e. V., Themen Newsletter - 2019 - 04 April | Tourismus

SympathieMagazin »Bolivien, Ecuador, Peru verstehen« neu aufgelegt

Wer an Bolivien, Ecuador oder Peru denkt, dem kommen Bilder von majestätischen Berggipfeln, geheimnisvollen Inka-Ruinen und farbenfroh gekleideten Andenbewohnern in den Sinn. Doch die drei Länder sind sehr viel mehr als das. Zwischen Muße und Moderne, Tradition und wirtschaftlichem Fortschritt, unberührter Natur und Boomtowns gibt es für Reisende viel Überraschendes zu entdecken und erleben.

Die einheimischen und deutschen Autorinnen und Autoren des neuen SympathieMagazins nehmen Leserinnen und Leser mit auf eine ebenso kurzweilige wie tiefgründige Reise ins Alltagsleben der Andenländer. Minenarbeiter, Bauern und junge Wissenschaftler kommen ebenso zu Wort wie Politikexperten, Feministinnen und Umweltschützer.

Die Andenländer sind seit der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert eine Agglomeration verschiedener Ethnien. Heute verschwimmen die Grenzen zusehends und jeder kann sich bei Volksbefragungen selbst einer ethnischen Gruppe zuordnen. Immer mehr Menschen sehen in der Fülle der kulturellen, gesellschaftlichen und ethnischen Wurzeln ein wertvolles Erbe. Bands wie Novalima fusionieren traditionelle afroperuanische Rhythmen mit modernen Sounds. In der Literatur werden lyrische Texte und Gesänge der Inka und Quechua transkribiert. Auch die Politik zieht nach.

»Es gibt in Bolivien, Ecuador und Peru heute zweisprachige Bildung, Präsidenten kommen zu den Festen der Indigenen. Auch rechtlich gibt es Fortschritte: in den Verfassungen Ecuadors und Boliviens haben indigene Völker ein Recht auf Autonomie und eigene Rechtsprechung«, berichtet Redakteurin Sandra Weiss.

Doch Moderne und indigenes Erbe sind nicht immer leicht zu vereinen - besonders, wenn das Wirtschaftsmodell auf der Ausbeutung von Rohstoffen basiert. Weshalb dieses Spannungsverhältnis immer wieder zu Krisen führt, analysiert der ehemalige peruanische Minister Diego García Sayán. Magazinbotschafter Alberto Acosta erklärt seinerseits, was die Kosmovision vom »Guten Leben« dazu zu sagen hat, und was wir von ihr lernen können.

Das neue SympathieMagazin lädt dazu ein, sich näher mit Land und Leuten zu befassen und sich vor Ort auf Begegnungen und Gespräche einzulassen. Wer den Blick hinter die Kulissen wagt, wird eintauchen in einen Alltag zwischen Tradition und Moderne, wird Hilfsbereitschaft und menschliche Wärme erfahren - und viel andine Gelassenheit.

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Tipps für Themen

S. 33: Schwimmender Kindegarten
S. 38: Widerstand als Tugend
S. 40: Alberto Acosta: Leben in Harmonie
S. 52: Es geht vorwärts

Das SympathieMagazin »Bolivien, Ecuador, Peru verstehen« wurde gefördert von:
1. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
2. Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst/Tourism Watch
3. Adveniat - Bischöfliche Aktion, Lateinamerika-Hilfswerk der Katholiken in Deutschland

Für die Redaktion des Magazins ist Sandra Weiss verantwortlich, Bestellungen per Mail oder im Online-Shop: www.sympathiemagazin.de.

Über den Autor

Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e. V.

Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e. V.

Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. beschäftigt sich mit entwicklungsbezogener Informations- und Bildungsarbeit im Tourismus. In diesem Zusammenhang gibt er die "SympathieMagazine" und andere Publikationen heraus, führt internationale Wettbewerbe durch, veranstaltet Fortbildungsseminare für im Tourismus Beschäftigte, ist in den Bereichen Tourismusforschung und -beratung tätig und beteiligt sich am Dialog über Fragen touristischer Entwicklung.

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