17. Juli 2016

Baustart für Entlastungsstraße Lima-Chosica

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur | Straßen | Wirtschaft

In Lima haben vor einigen Tagen die Bauarbeiten für ein 20 Kilometer langes Stück Autobahn begonnen, das parallel zur überlasteten Carretera Central zwischen Santa Anita und Chosica entsteht. Die vierspurige Ausfallstraße mit mehreren Brücken wird dem Zeitplan zufolge Ende 2017 fertiggestellt sein und schätzungsweise 200 Millionen US-Dollar kosten. Autofahrer sollen dann statt 90 bis 120 nur noch 30 Minuten für die Strecke brauchen.

16. November 2014

Peru stellt 40.000 Hektar große Landbewässerung fertig

Von Richard Meier, Themen Wasserkraft | Wasserversorgung | Wirtschaft | Landwirtschaft

Im Wüstenstreifen längs der peruanischen Küste ist ein großes Gebiet für die Landwirtschaft gewonnen worden. Durch künstliche Bewässerungseinrichtungen wurden in Olmos in der Region Lambayeque 38.000 Hektar Land erschlossen und für weitere 5.500 Hektar Anbaufläche die Bewässerung modernisiert. Am 18. November wird die Regierung das Projekt einweihen. Das Landwirtschaftsministerium (Minagri) rechnet mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen auf den Feldern. In den Siedlungen drumherum könnten sogar 200.000 Stellen entstehen und Investitionen von über einer halben Milliarde US-Dollar ausgelöst werden. Auf den neuen Flächen sollen Trauben, Avocados, Zitrusfrüchte, Quinoa (Hirse) und Zuckerrohr vor allem für den Export angebaut werden. Landwirtschaftsminister Juan Manuel Benites hat hierbei die asiatischen Märkte im Blick und will Anfang nächsten Jahres entsprechende Abkommen mit China, Japan, Südkorea und Thailand schließen.

31. Oktober 2014

Wasserkraftwerk für 600 MW im Norden Perus genehmigt

Themen Wasserkraft | Investition geplant | Wirtschaft | Energie

Für das Wasserkraftwerk Chadín II in den nordperuanischen Regionen Cajamarca und Amazonas hat das Energieministerium jetzt die endgültige Genehmigung erteilt. Die Anlage am Fluß Marañón mit einer künftigen Leistung von 600 Megawatt wird von AC Energía, einem Tochterunternehmen des brasilianischen Konzerns Odebrecht, realisiert. Zusammen mit dem in denselben Regionen von Odebrecht geplanten Wasserkraftwerk Cumba IV, das 825 Megawatt erzeugen soll, werden laut der Zeitung Gestion vier Milliarden US-Dollar investiert.

30. Juni 2014

Peru erteilt Milliarden-Auftrag für Gaspipeline

Von Richard Meier, Themen Gas/Öl | Bergbau | Wirtschaft | Energie

Der brasilianische Konzern Odebrecht und die spanische Enagás haben den Auftrag für den Bau einer gut tausend Kilometer langen Gasleitung in den Süden Perus bekommen. Das Konsortium, an dem Odebrecht mit 75 Prozent die Mehrheit hält, war neben einer Bietergemeinschaft der Firmen GDF Suez, Sempra, Techint und TGI im Wettbewerb übriggeblieben. Die Baukosten für den "Gasoducto Sur" wurden bislang mit 3,6 Milliarden US-Dollar angegeben. Für die Realisierung haben die Unternehmen nun viereinhalb Jahre Zeit. Einschließlich des späteren Betriebs über 30 Jahre werden sie 7,33 Milliarden US-Dollar investieren, sagte der peruanische Energieminister Eleodoro Mayorga im Interview mit der staatlichen Zeitung El Peruano.