02. Mai 2014

Siemens erweitert Windpark in Peru

Themen Windkraft | Wirtschaft | Energie

Siemens hat von der spanischen Cobra Energia einen weiteren Auftrag für den Windpark nahe der peruanischen Küstenstadt San Juan de Marcona erhalten. Bereits im vergangenen September hatte Cobra  für sein dortiges Windkraftwerk elf Siemens-Windturbinen mit einer Kapazität von 32 Megawatt bestellt (wir berichteten). Nun sollen 25 Windturbinen vom Typ SWT-3.0-108 und acht Einheiten der Getriebeanlage SWT-2.3-108 mit einer Leistung von 97 Megawatt hinzukommen. Das neue, ergänzende Windkraftwerk "Tres Hermanas" soll im Juli 2015 in Betrieb gehen und sechs Jahre lang von Siemens gewartet werden.

13. April 2014

Lima: Aus dem Meer soll Trinkwasser für 100.000 Menschen gewonnen werden

Von Richard Meier, Themen Entwicklung | Soziale Entwicklung | Wasserversorgung | Energie

Für den Bau einer Trinkwasseraufbereitungsanlage südlich von Lima ist jetzt der Vertrag unterschrieben worden. Den Auftrag vergeben das peruanische Wohnungsbauministerium und der staatliche Wasserversorger Sedapal an die Sociedad Concesionaria Desaladora del Sur, hinter der die spanische Tecnicas de Desalinización de Aguas S.A. steht, welche wiederum zum ACS-Konzern gehört. Das Unternehmen soll ein Werk zur Meerwasserentsalzung realisieren und 25 Jahre lang betreiben, um Trinkwasser für 100.000 Menschen in den Küstenorten Punta Hermosa, Punta Negra, San Bartolo und Santa María del Mar bereitzustellen.

28. März 2014

Konsortium soll U-Bahn in Lima für 5,7 Mrd. Dollar bauen

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur | Schienen | Wirtschaft

Die peruanische Investitionsbehörde Proinversión hat heute den Auftrag für die zweite Metrolinie in Lima erteilt: Er geht an ein Konsortium der Unternehmen Cosapi (Peru), Salini Impregilo (Italien), Iridium Concesiones de Infraestructura (Beteiligung der spanischen ACS), Vialia Sociedad Gestora de Concesiones de Infraestructura (Beteiligung der spanischen FCC) und  Ansaldo (Italien), welches als einziges in dem Investorenwettbewerb übriggeblieben war. Diese Firmen werden laut ihrem Gebot die 35 Kilometer lange unterirdische Strecke samt rollendem Material für 5,66 Milliarden US-Dollar einschließlich Steuern realisieren, wobei der Finanzierungsanteil des peruanischen Staates bei 3,7 Milliarden US-Dollar liegt. Dies bedeute für den Staat eine Einsparung von 170 Millionen US-Dollar gegenüber dem vorgegebenen Rahmen, so Proinversión. Weitere 490 Millionen US-Dollar zahlt die Regierung für benötigte Grundstücke.