02. September 2020

Cabo Blanco - Mit Ernest Hemingway in Peru

Von Wolfgang Stock, Themen Literatur

Ein Buch von Wolfgang Stock

Cabo Blanco - Mit Ernest Hemingway in Peru

Am 15. April 1956 brechen Ernest Hemingway und seine Ehefrau Mary Welsh von ihrem Wohnsitz San Francisco de Paula nahe Havanna auf zu einer mehrwöchigen Reise nach Cabo Blanco. In dem abgelegenen peruanischen Fischerdorf sollen die Außenaufnahmen zur Hollywood-Verfilmung von Der alte Mann und das Meer stattfinden.

Fast jeden Tag, von früh bis spät, wird der bärtige US-Amerikaner mit einigen guten Freunden hinaus auf den Pazifik fahren. Warum ist Ernest Hemingway so versessen darauf, in Peru einen Schwarzmarlin zu fangen? Dieses größte Lebewesen, das der Mensch mit eigener Kraft zur Strecke bringen kann.

Auch wenn Ernest Hemingways Leben bis in kleinste Winkel ausgeleuchtet ist, so weiß man über seine 36 Tage in Peru recht wenig. Gut 60 Jahre nach dem Besuch des Nobelpreisträgers ist Wolfgang Stock der Expedition nachgereist. Neben zahlreichen Dokumenten, Fotos und Spuren findet er Zeitzeugen, die sich so lebhaft an Ernesto erinnern, als sei er gestern um die Ecke gebogen.

Zusätzlich hat Wolfgang Stock Archive entstaubt, Kontakte aufgebaut, nach Zeitungsartikeln, Fotos und sonstigen Informationen gesucht. Er hat Schauplätze in Peru, auf Kuba, in den USA und in Europa sorgfältig in Augenschein genommen. Ernest Hemingways fünf Wochen in Cabo Blanco und die Seitenblicke sollen anschaulich und detailgenau in diese literarische Entdeckungsreise einfließen.

Das Buch Cabo Blanco – Mit Ernest Hemingway in Peru rekonstruiert den Aufenthalt eines sympathischen Abenteurers mit Träumen und Hoffnungen. Es zeichnet aber auch das Bild eines gealterten Mannes, der mehr und mehr zerrieben wird von seinen Ängsten und Widersprüchen.

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Hemingway 01
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Fishing Club 01
Fishing Club 02


Über den Autor

Wolfgang Stock

Wolfgang Stock

Wolfgang Stock studierte Geschichte und Politische Wissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Oxford. Er wurde mit einer Arbeit über die deutsche Europapolitik an der Universität Oxford promoviert und absolvierte das „Advanced Management Program“ der IESE Business School in Barcelona.

In den 1980er Jahren begann er seine journalistische Tätigkeit als freier Korrespondent für verschiedene Tageszeitungen in den damaligen Ostblockstaaten, für Die Welt berichtete er während der Zeit des Kriegsrechts aus Polen. Von 2001 bis 2003 war er Leiter des Ressorts Politik und geschäftsführender Redakteur der Welt am Sonntag.

Stock war von 2001 bis 2009 ordentlicher Professor und Fachleiter für Journalistik an der Gustav-Siewerth-Akademie. An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) ist er Dozent für Journalistik. In den Jahren 2004 und 2005 war er für zwei Semester Vertreter der Professur für Fachjournalistik Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Von 2003 bis 2005 arbeitete er für das Medienforschungsinstitut Medientenor. Seit 2005 ist Stock geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsagentur für Öffentlichkeitsarbeit Convincet, die unter anderem den Video-Podcast der Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert und produziert hat.

Er ist Vorstandsmitglied des Christlichen Medienverbunds. Stock ist ferner Vorsitzender des Brüsewitz-Zentrums. Zusammen mit dem Juristen und Hochschullehrer Johannes Weberling betreibt Stock seit 2010 das Projekt Wiki-Watch an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Wolfgang Stock erhielt am 3. September 2010 im Reichstagsgebäude in Berlin im Beisein von Bundestagspräsident Norbert Lammert die Dankesmedaille des Europäischen Zentrums der Solidarität (als Vertreter der damaligen Polenhilfe der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte). Zusammen mit seiner Ehefrau Oriana, geborene von Lehsten, hat Stock fünf Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Woltersdorf (bei Berlin).

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