Soziale Entwicklung

21. November 2020

Die Unabhängigkeit Perus begann am 20. November 1820 in Jauja

Zweihundertjahrfeier

Die Unabhängigkeit Perus begann am 20. November 1820 in Jauja

Der Unabhängigkeitsschwur Perus, der am selben Tag in Jauja und Huancayo abgelegt wurde, stellt eine Tatsache von absoluter Transzendenz dar, da er den in der Bevölkerung vorhandenen Eifer zur Erlangung der angestrebten Unabhängigkeit von Spanien zum Ausdruck bringt. Die Kampagne von José Antonio Alvarez de Arenales im Zentrum Perus, die den Kampf für die Unabhängigkeit und die Bewusstseinsarbeit der Montoneras (Guerrillas der damaligen Zeit, Anmerkung der Redaktion)  förderte, kristallisierte sich mit dem Unabhängigkeitsschwur Perus in Jauja heraus. Alle verfügbaren Beweise, die erhalten geblieben sind, deuten darauf hin, dass dies am 20. November 1820 geschah.

11. November 2020

Karten die Freude bereiten + Karten die Not lindern

Karten die Freude bereiten + Karten die Not lindern

Die als gemeinnützig anerkannte Peru-Gruppe Heubach e.V. unterstützt die Menschen im Armenviertel Laderas/Lima in Peru durch den Vertrieb der dort gefertigten Kunsthandwerkskarten in Deutschland. Die im Kartenshop angebotenen wunderschönen Karten bieten zur Zeit 10 Frauen ein Einkommen, das es ihnen ermöglicht, ihre Familien zu ernähren. Die Kunstkarten sind mit dem typisch peruanischen Stoff hinterlegt und jede Karte ist ein Unikat. Der komplette Erlös wird für Material, Lohn und zur Finanzierung weiterer Projekte verwendet.

05. November 2020

8 Monate Lockdown im Tourismus gehen zu Ende

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Wiedereröffnung von MachuPicchu November 2020, Quelle:Agencia Andina

Der Lockdown der touristischen Aktivitäten in Peru hielt wegen der Corona-Pandemie acht Monate lang an und ist nun zu Ende. Die rückläufige Entwicklung der Indikatoren der COVID-19 in den letzten Monaten haben die Regierung veranlasst eine graduelle Öffnung des Tourismus zu initiieren. Die Auswirkungen der Maßnahmen wird im In- wie im Ausland mit Spannung erwartet.

Am 1. November fand eine apoteosische Zeremonie zur Wiedereröffnung der Kulturstätte Machu Picchu, eines der sieben neuen Weltwunder, statt.

21. Oktober 2020

Kampagne Solidarische Ärzte Arequipa: DIE ZUKUNFT LIEGT IN UNSEREN HÄNDEN!

Spende an die Neonatologie des Krankenhauses Honorio Delgado in Arequipa

Kampagne Solidarische Ärzte Arequipa: DIE ZUKUNFT LIEGT IN UNSEREN HÄNDEN!

SOLIDARISCHE ÄRZTE AREQUIPA spendete diese Woche den Neonatologiedienst des Honorio-Delgado-Krankenhauses folgende Ausstattung, die vom Dr. Ronald Sánchez López, Leiter der Intensivstation für Neugeborene, im Empfang genommen wurde:

- Ein Nellcor Bedside SpO2-Patientenüberwachungssystem, einschließlich alle Sensoren und erforderlichen Kabel.
- 50 nicht-invasive Blutdruckmanschetten für Neugeborene.
- 100 wiederverwendbare Schürzen.

Diese Spende im Wert von 11.000 Soles erfolgte dank der erhaltenen Spenden im Rahmen des Events "Saving Doctors Together".

18. Oktober 2020

Dokumentarfilm "Revolution und das Land" - 50 Jahre danach

Dokumentarfilm

Ab dem 9. Oktober ist der meist gesehene Dokumentarfilm der peruanischen Geschichte auf der Filmplattform Vimeo zu sehen. Die Premiere des Films in Peru war am 24. Juni 2019, genau 50 Jahre nach der Einführung der Agrarreform und wurde bisher von mehr als 90 000 Personen gesehen. Anlass für das erneute Zeigen des Films steht im Zusammenhang mit der Entwicklung der Pandemie des COVID-19 Virus im Land, denn 20% der Einnahmen sollen den Gemeinden Awajún und Wampis im peruanischen Urwald für den Kampf gegen das Corona-Virus zugutekommen.

28. September 2020

Politische Krise überwunden – kommt eine zweite COVID-19 Welle?

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Präsident Vizcarra und Kongresspräsident Manuel Merino, Quelle:Agencia Andina

Zwischen dem 10. und 18. September erlebte Peru eine heftige politische Krise. Auf der einen Seite lief ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten Vizcarra und zum anderen war die Rede von einem „Putsch des Kongresses“. Am Ende wurde der Antrag gegen Vizcarra im Kongress verworfen, nun kann die Exekutive mit Pandemiebekämpfung und wirtschaftlicher Reaktivierung fortfahren.

Ab dem 1. Oktober wird die vierte Phase der Wirtschaftsöffnung eingeläutet. Die Zahlen der COVID-19 Neuinfizierten und auch die Todesfälle sind rückläufig und stimmen optimistisch. Aber eine Öffnung birgt Risiken in sich – wie die Sommeröffnung in Europa gezeigt hat, kann sie eine zweite Welle an Infektionen verursachen.

08. September 2020

Steigende Zahl der COVID-19-Neuinfizierten als Folge der Öffnung der Wirtschaft Perus

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Quelle:Johns Hopkins University in Süddeutsche Zeitung vom 4.9.2020

Die Öffnung der Wirtschaft in Peru ging mit einem Wiederanstieg der COVID-19 Neuansteckungen einher und löste eine politische Krise aus. Peru belegt momentan mit 683.702 den 5. Platz bei den mit COVID-19 Infizierten weltweit und den unrühmlichen zweiten Platz was die Anzahl der Toten pro 100.000 Einwohner angeht, die 91 beträgt.

Das Nationale Institut für Statistik und Informatik INEI hat den BIP-Rückgang des 2. Quartals 2020 auf 30,2%, den des Exportsektors auf 40,3% und den der Beschäftigten auf 39,6% (6,720 Mio. Arbeitsplätze gingen verloren) beziffert. Die Wirtschafts- und Finanzministerin María Antonieta Alva bestätigte bei der Präsentation des Staatshaushalts für 2021 den – bereits im Juni dieses Jahres – prognostizierten BIP-Rückgang für das Jahr 2020 von 12%; gleichzeitig schätzte sie das Wachstum des BIP für 2021 auf 10% ein.

30. Juni 2020

Quillabamba in der Region Cusco: Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und finanzieren eine Sauerstoffanlage

Quillabamba in der Region Cusco: Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und finanzieren eine Sauerstoffanlage

Dank den Solidaritätsbemühungen seiner Bewohner wird Quillabamba bald über eine medizinische Sauerstoffanlage verfügen, die es ihnen ermöglicht, der wachsenden Anzahl an Patienten des Covid-19 ohne Zeitverlust zu helfen.

Anfang Mai warnten einheimische Ärzte, dass es in der gesamten Provinz nicht mehr als 30 Sauerstoffflaschen gäbe und dass es dringend notwendig sei, diese Situation umzukehren, damit schwerkranke Patienten nicht dazu verdammt sind, bis zu 4.000 Soles pro Nachfüllung zu bezahlen.

27. Juni 2020

Peru zwischen einer zweiten Corona-Welle und der Öffnung der Wirtschaft

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Quelle:Johns Hopkins University in Süddeutsche Zeitung vom 29.6.2020

Ende März hatte Peru 1095 Infizierte, am 29. Juni waren es 279 419 und bislang sind 9317 direkt an COVID-19 gestorben. Die Zahl der Infizierten in Peru hat längst Italien und Spanien überholt und das Andenland belegt bezüglich der Infiziertenanzahl den unrühmlichen sechsten Platz weltweit.

Peru steht seit mehr als 100 Tage unter Quarantäne, die am 30. Juni abläuft und startet schrittweise die Öffnung der Wirtschaft. Anfang der Woche haben die Einkaufsmeilen unter strengen Vorsichtsmaßnahmen (Schutzmaskenpflicht, 50% des Fassungsvermögens) wieder geööffnet. Nach dem Nationalen Institut für Statistik und Informatik INEI ist das BIP im Monat April um 40% zurückgegangen. Das Land sucht ein Gleichgewicht zwischen Verhinderung einer zweiten Corona-Welle und der Reanimation der Wirtschaft.

27. Juni 2020

Misión alemana apoya a Perú en su lucha con el COVID-19

Misión alemana apoya a Perú en su lucha con el COVID-19

El grupo de expertos de despliegue rápido en salud SEEG compuesto del profesor Felix Drexler de la prestigiosa Clínica Universitaria Charité de Berlín y del Mirobiólogo Michael Nagel de la Sociedad de Cooperación Internacional GIZ se encuentran de visita en el Peru desde el lunes 23 de los corrientes. Esto sucede en un momento en el que Perú es el sexto país en el mundo con referencia a la cantidad de infectados con el virus COVID-19. Al día de ayer 26 de junio de 2020 Perú reporta  272 364 casos de infectados y de 8939 muertos. A su vez ya son 159 806 las personas que han superado esta enfermedad.

03. Juni 2020

Peru in den Zeiten des COVID-19

Das peruanische Paradoxon

Quelle:Johns Hopkins University in Süddeutsche Zeitung vom 3.6.2020

Der erste Coronavirus-Fall in Peru wurde am 6. März bekannt gegeben, 10 Tage später wurde der Notstand ausgerufen, die Grenzen geschlossen und eine Quarantäne der peruanischen Bevölkerung verordnet. Eine nächtliche Ausgangssperre folgte drei Tage später und sonntags herrscht seitdem eine totale Ausgangssperre. Parallel dazu kündigte die Regierung ein ökonomisches Hilfspaket an, das 12% des BIP entspricht (Vgl. BBC). Die Anzahl der Krankenhausbetten und Intensivstationen mit mechanischen Beatmungsgeräten wurde massiv aufgestockt und über 1,5 Mio. Test-Kits wurden aus China geordert. Alles schien zunächst unter Kontrolle zu sein, Peru hatte aus den Erfahrungen in Asien und Europa und nicht zuletzt aus der Katastrophe beim Nachbarn Ekuador gelernt. Seit 78 Tagen hält die Quarantäne und Ausgangssperre an und die ersten Wirtschaftsaktivitäten werden sogar vorsichtig initiiert, doch plötzlich steigt die Zahl der Infizierten an COVID-19 stark an und Peru ist nun auf Platz 10. der Länder mit den meisten Infizierten der Welt. Letzte Woche lag die tägliche Anzahl der Neuansteckungen bei 4000, seit dem 26. Mai steigt diese kontinuierlich an (26.05.: 5772, 27.05.: 6154, 28.05.: 5894, 29.05.: 6486, 30.05.: 7386 und 31.05.: 8805). Was ist in Peru geschehen?

19. Mai 2020

Der Verein "Vientos de Paz y esperanza" (AVPE) unterstützt Kinder und ältere Menschen auf den Uros-Inseln (Titicaca-See)

Der Verein

die Asociación Vientos de Paz y esperanza (AVPE) unterstützt seit 25 Jahren viele Kinder und ältere Menschen die in extremer Armut leben. Vor ein paar Jahren hat die AVPE die Uros Inseln besucht und Kindern aus den 102 Inseln ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht. DANKE an alle Helfer dafür!

Diese Inseln leben vom Tourismus und dem Verkauf ihren Handgemachten Souvenirs so wie von Tauschgeschäften unter den Einwohner der Inseln und dem Fischen.

Durch diese weltweite Pandemie sind die Grenzen geschlossen und es gibt keine Käufer mehr. Die letzten Monaten haben die Bewohner vom Tauschgeschäft gelebt, jedoch nun sind die Tauschartikel nicht mehr vorhanden. Das Fischen ist momentan die einzige Quelle um sich zu ernähren. Aus dem Grund hat sich eine Bewohnerin der Inseln an die AVPE gewandt und um Hilfe gebeten.

13. September 2017

Fred Reich - Ein erfolgreicher Unternehmer und Buchautor

Fred Reich - Ein erfolgreicher Unternehmer und Buchautor

Fred Reich Böhm wurde am 1. September 1949 in La Paz, Bolivien, geboren, als Sohn von Kurt Reich, ein Überlebender von zwei Konzentrationslager, darunter Auschwitz, und der aus Oberschlesien stammenden deutschen Staatsbürgerin Inge Böhm. Dem Großvater wurde wegen hervorragende Verdienste im Ersten Weltkrieg das Eiserne Kreuz verliehen, wurde vor Beginn des 2. Weltkriegs einige Zeit im KZ Buchenwald gefangen gehalten. Fred Reich besuchte Schulen in Cuzco, die deutsche Schule Max Uhle in Arequipa und Abraham Lincoln American College in Lima. Anschließend absolvierte er ein Studium in Betriebswirtschaft an der Alfred University in New York.

21. März 2017

Peru erlebt einer der schlimmsten Naturkatastrophen seiner Geschichte

Peru erlebt einer der schlimmsten Naturkatastrophen seiner Geschichte

"El Niño costero", so wie dieses Naturphänomen getauft wurde, das auf die Pazifikküste Perus und Ecuadors begrenzt sein soll, im Gegensatz zum weltumfassenden El-Niño-Phänomen, welches in regelmäßigen Abständen die Pazifikanrainer aufsucht (zum letzten Mal 1997/98) wütet seit Jahreswende vor der peruanisch-ecuadorianischen Küste mit ungewöhnlicher Stärke.

Ausgelöst wird das Phänomen durch eine starke Meerwassererwärmung.
"Die durchschnittliche Sommertemperatur von 24 oder 25 ° C ist es nun vier oder fünf Grad über dem Normalwert und das ist, was der Regen durch die starke Verdunstung von Wasser verursacht ", so das Meteorologische Institut Senamhi.

In der Folge kommt es zu heftigen Niederschlägen und die Flussläufe führen, auf ihren Weg zum pazifischen Ozean, deutlich mehr Wasser als üblich. Das führt zu Überschwemmungen und Schlammlawinen.

11. Dezember 2016

Jenny De la Torre: Peruanische Ärztin für Obdachlose in Berlin

Jenny De la Torre: Peruanische Ärztin für Obdachlose in Berlin

Ihre Kommilitonen an der Universität „San Luis Gonzaga de Ica“ schmunzelten, als sie sagte, sie wolle später als Ärztin teilweise ohne Entlohnung tätig werden. Jenny De la Torre Castro hatte in der südperuanischen Stadt unweit ihrer Geburtsorts Puquio in den 70er Jahren das Medizinstudium aufgenommen, um es ¬– mithilfe eines Stipendiums der damaligen DDR – an der Karl-Marx-Universität in Leipzig fortzusetzen und 1990 ihre Facharztausbildung an der Charité in Berlin zur Kinderchirurgin abzuschließen.

25. April 2015

Armut in Peru sinkt langsamer, hat sich aber in sieben Jahren halbiert

Die Zahl der in Armut lebenden Menschen in Peru hat sich im vergangenen Jahr um 290.000 auf etwas unter 7 Millionen verringert. Damit liegt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei 22,7 Prozent, das sind 1,2 Prozentpunkte weniger als 2013. In den Vorjahren war die Armut noch in größeren Schritten zurückgegangen: Je zwei Prozentpunkte in den Jahren 2013 und 2012, jeweils etwa drei Prozentpunkte 2011 und 2010, und wiederum rund vier bzw. fünf Punkte in den Jahren 2009 und 2008. Ungeachtet der Verlangsamung ist festzustellen, dass sich die Armutsquote – bei wachsender Bevölkerung – in den vergangenen sieben Jahren nahezu halbiert hat. Die Zahlen wurden vom Nationalen Statistikamt INEI in Zusammenarbeit mit der Weltbank und anderen internationalen Einrichtungen erhoben.

02. November 2014

Bauern-Kooperative in Peru mit neuer Kakao-Fabrik

Die Landwirtschafts-Kooperative "Cooperativa Agraria Industrial Naranjillo" im nordostperuanischen Tingo Maria hat jetzt eine neue Kakaoverarbeitungsanlage in Betrieb genommen. In dem Werk können 1.500 Kilo Kakaopulver pro Stunde hergestellt und damit die Produktion verdreifacht werden, berichtet die Nachrichtenagentur Andina. Die Maschinen stammen aus Deutschland und den Niederlanden, unter anderem vom Anlagebauer Duyvis Wiener. Die Investitionen in die neue Fabrik werden mit 14 Millionen US-Dollar beziffert, was jedoch hochgegriffen scheint. Laut früheren Angaben des Branchenmediums Agencia Agraria de Noticias kosteten die neuen Ausrüstungen zum Fermentieren, Rösten und Mahlen zehn Millionen Soles (2,7 Mio. Euro).

03. Juni 2014

"Create Your Voice" in Peru: Mit Musik Grenzen überschreiten

Die Trinkwasserversorgung in Peru ist nicht nur in den Wüstengegenden an der Küste schwierig, sondern auch mancherorts im Hochland. Dort mangelt es zwar nicht an Niederschlägen, dafür belastet der Bergbau den Wasserhaushalt, weil er einerseits selbst viel Wasser verbraucht und zum anderem Giftstoffe in Lagunen und im Grundwasser hinterlässt. In der Region Cajamarca beschwört dies schon seit längerem Auseinandersetzungen zwischen Landbevölkerung und Regierung bzw. Minengesellschaften herauf. Auch in dem Andenstädtchen Contumazá, in dessen Nähe Grabungen geplant sind, sorgen sich die Menschen um das Wasser, wie vier junge Künstler aus München feststellten, die ein Jahr durch Peru tingelten, um mit Heranwachsenden Musik zu machen.

08. Mai 2014

Im Porträt: Peru-Gruppe Heubach hilft Armenviertel zur Selbsthilfe

"Die Armut wächst die Berge hinauf." Es klingt einerseits Resignation aus den Worten von Gerhard Ritz, der seine Reise nach Laderas am Stadtrand von Lima wiederholt hat. Mitte der 90er Jahre waren er und weitere Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde aus dem schwäbischen Heubach das erste Mal dorthin gefahren. Damals lebten in dem erst 1989 von 21 Familien gegründeten Ort schon 20.000 Menschen in ärmlichen Behausungen. Heute sind es 70.000. An steinigen Wüstenbergen entstehen unablässig neue Hütten und Holzverschläge, weil nach wie vor viele Familien aus den Provinzen Perus zur Hauptstadt ziehen, um ein Auskommen und Ausbildung für ihre Kinder zu finden.

13. April 2014

Lima: Aus dem Meer soll Trinkwasser für 100.000 Menschen gewonnen werden

Für den Bau einer Trinkwasseraufbereitungsanlage südlich von Lima ist jetzt der Vertrag unterschrieben worden. Den Auftrag vergeben das peruanische Wohnungsbauministerium und der staatliche Wasserversorger Sedapal an die Sociedad Concesionaria Desaladora del Sur, hinter der die spanische Tecnicas de Desalinización de Aguas S.A. steht, welche wiederum zum ACS-Konzern gehört. Das Unternehmen soll ein Werk zur Meerwasserentsalzung realisieren und 25 Jahre lang betreiben, um Trinkwasser für 100.000 Menschen in den Küstenorten Punta Hermosa, Punta Negra, San Bartolo und Santa María del Mar bereitzustellen.

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