Soziale Entwicklung

15. Februar 2021

Ciudadanos peruanos en el extranjero sin identidad

Ciudadanos peruanos en el extranjero sin identidad

La doble nacionalidad es un imposible para muchos compatriotas que viven en el extranjero. Hay quienes se ven obligados a renunciar a la ciudadanía peruana para obtener la del país donde residen. Cuando retornan al Perú, se enfrentan a múltiples obstáculos en su vida cotidiana.

Como Roberto S., muchos compatriotas que residen en el extranjero son empujados a renunciar a su nacionalidad para obtener la ciudadanía del país que los acogió. Esta medida migratoria no es común en todos los estados, solo algunos como Alemania, Japón, Austria y Los Países Bajos lo exigen amparándose en el artículo 53 de la Constitución de 1993 que estipula: “La nacionalidad peruana no se pierde, salvo renuncia expresa ante autoridad peruana”.

19. Januar 2021

El drama de los peruanos en el extranjero que luchan por recuperar su nacionalidad

El drama de los peruanos en el extranjero que luchan por recuperar su nacionalidad

Diferentes países en el mundo impiden que un ciudadano tenga dos nacionalidades. Noruega era uno de ellos, por lo que María Teresa Gonzáles-Otoya Arrese tuvo que renunciar a ser peruana para poder seguir trabajando. Ahora, pese a la reforma en el país nórdico, una traba burocrática le impide volver a ser legalmente peruana.

Gonzáles-Otoya, de 43 años, estudió Derecho en la Universidad Nacional de Trujillo y está inscrita en el Colegio de Abogados de La Libertad, pero no puede ejercer su carrera en nuestro país debido a que desde el 2015 no es oficialmente peruana.

12. Januar 2021

Arequipa Unida - Eine Kampagne zur Linderung der Auswirkungen der Corona-Krise in Arequipa

Arequipa Unida - Eine Kampagne zur Linderung der Auswirkungen der Corona-Krise in Arequipa

Die Industrie- und Handelskammer von Arequipa (CCIA) förderte die Kampagne "Arequipa Unida", durch die fast 40.000 Hilfspakete an die von der COVID-19-Pandemie betroffenen Menschen in der Region geliefert wurden. Persönliche Schutzausrüstung wurde auch an das Gesundheitspersonal und Personal der vordersten Front verteilt.
In den schwierigsten Momenten der Gesundheitskrise in Arequipa, die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde, schloss sich die Geschäftswelt den Bemühungen an der am stärksten betroffenen Bevölkerung durch die Kampagne "Arequipa Unida“ zu helfen.

16. Dezember 2020

Diejenigen schützen, die uns schützen - Die Kampagne "Médicos Solidarios aus Arequipa"

Peru-Vision unterstützt die Kampagne mit der Erstellung der neuen Internetpräsenz

Diejenigen schützen, die uns schützen - Die Kampagne

Arequipa gilt in Peru als eine vorbildliche Region des Landes in vielerlei Hinsicht. Die Arequipeños werden wegen ihrer Zivilcourage geachtet, die Stadt als gut organisiert und international sogar als "Innovationshub Perus" angesehen.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, hätte man nicht erwartet, dass sich in Arequipa der Covid 19 ungehindert hätte verbreiten können. Doch die Pandemie hat in Arequipa schwer gewütet und den miserablen Zustand des Gesundheitssystems des Landes und seine prekäre Infrastruktur schmerzhaft offen gelegt.

Die Kampagne "Médicos Solidarios en Arequipa" (Solidarische Ärzte aus Arequipa) wird von Ärzten und Menschen verschiedener Berufe aus Arequipa durchgeführt. Sie haben sich das Ziel gesetzt, die Ansteckung des Gesundheitspersonals durch die Anschaffung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) während dieser Pandemie zu reduzieren. Dies erfordert den Einsatz von umfangreicher medizinischer Ausrüstung, für dessen Anschaffung die Mitwirkenden der Kampagne mit viel Mut und Hingabe regelmäßig Mittel sammeln.

06. Dezember 2020

Praktizierte Nächstenliebe: Der "Freundeskreis Hogar de Cristo e.V." in Böblingen

Praktizierte Nächstenliebe: Der

Der Monat Dezember steht im Herzen der Menschen in der ganzen Welt im Zeichen der Nächstenliebe. Für den Verein "Hogar de Cristo e.V." in Arequipa gehört dies zum Selbstverständnis das ganze Jahr über.

Der Verein, der 1993 von peruanischen Familien gegründet wurde, unterstützt Kinder und Jugendliche in Arequipa / Peru, die in großer Armut leben. Ernährung, ärztliche Versorgung und schulische Ausbildung sind Bereiche dieser Unterstützung. Das Haus des Vereins dient als Anlaufstelle.

21. November 2020

Die Unabhängigkeit Perus begann am 20. November 1820 in Jauja

Zweihundertjahrfeier

Die Unabhängigkeit Perus begann am 20. November 1820 in Jauja

Der Unabhängigkeitsschwur Perus, der am selben Tag in Jauja und Huancayo abgelegt wurde, stellt eine Tatsache von absoluter Transzendenz dar, da er den in der Bevölkerung vorhandenen Eifer zur Erlangung der angestrebten Unabhängigkeit von Spanien zum Ausdruck bringt. Die Kampagne von José Antonio Alvarez de Arenales im Zentrum Perus, die den Kampf für die Unabhängigkeit und die Bewusstseinsarbeit der Montoneras (Guerrillas der damaligen Zeit, Anmerkung der Redaktion)  förderte, kristallisierte sich mit dem Unabhängigkeitsschwur Perus in Jauja heraus. Alle verfügbaren Beweise, die erhalten geblieben sind, deuten darauf hin, dass dies am 20. November 1820 geschah.

11. November 2020

Karten die Freude bereiten + Karten die Not lindern

Karten die Freude bereiten + Karten die Not lindern

Die als gemeinnützig anerkannte Peru-Gruppe Heubach e.V. unterstützt die Menschen im Armenviertel Laderas/Lima in Peru durch den Vertrieb der dort gefertigten Kunsthandwerkskarten in Deutschland. Die im Kartenshop angebotenen wunderschönen Karten bieten zur Zeit 10 Frauen ein Einkommen, das es ihnen ermöglicht, ihre Familien zu ernähren. Die Kunstkarten sind mit dem typisch peruanischen Stoff hinterlegt und jede Karte ist ein Unikat. Der komplette Erlös wird für Material, Lohn und zur Finanzierung weiterer Projekte verwendet.

05. November 2020

8 Monate Lockdown im Tourismus gehen zu Ende

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Wiedereröffnung von MachuPicchu November 2020, Quelle:Agencia Andina

Der Lockdown der touristischen Aktivitäten in Peru hielt wegen der Corona-Pandemie acht Monate lang an und ist nun zu Ende. Die rückläufige Entwicklung der Indikatoren der COVID-19 in den letzten Monaten haben die Regierung veranlasst eine graduelle Öffnung des Tourismus zu initiieren. Die Auswirkungen der Maßnahmen wird im In- wie im Ausland mit Spannung erwartet.

Am 1. November fand eine apoteosische Zeremonie zur Wiedereröffnung der Kulturstätte Machu Picchu, eines der sieben neuen Weltwunder, statt.

21. Oktober 2020

Kampagne Solidarische Ärzte Arequipa: DIE ZUKUNFT LIEGT IN UNSEREN HÄNDEN!

Spende an die Neonatologie des Krankenhauses Honorio Delgado in Arequipa

Kampagne Solidarische Ärzte Arequipa: DIE ZUKUNFT LIEGT IN UNSEREN HÄNDEN!

SOLIDARISCHE ÄRZTE AREQUIPA spendete diese Woche den Neonatologiedienst des Honorio-Delgado-Krankenhauses folgende Ausstattung, die vom Dr. Ronald Sánchez López, Leiter der Intensivstation für Neugeborene, im Empfang genommen wurde:

- Ein Nellcor Bedside SpO2-Patientenüberwachungssystem, einschließlich alle Sensoren und erforderlichen Kabel.
- 50 nicht-invasive Blutdruckmanschetten für Neugeborene.
- 100 wiederverwendbare Schürzen.

Diese Spende im Wert von 11.000 Soles erfolgte dank der erhaltenen Spenden im Rahmen des Events "Saving Doctors Together".

18. Oktober 2020

Dokumentarfilm "Revolution und das Land" - 50 Jahre danach

Dokumentarfilm

Ab dem 9. Oktober ist der meist gesehene Dokumentarfilm der peruanischen Geschichte auf der Filmplattform Vimeo zu sehen. Die Premiere des Films in Peru war am 24. Juni 2019, genau 50 Jahre nach der Einführung der Agrarreform und wurde bisher von mehr als 90 000 Personen gesehen. Anlass für das erneute Zeigen des Films steht im Zusammenhang mit der Entwicklung der Pandemie des COVID-19 Virus im Land, denn 20% der Einnahmen sollen den Gemeinden Awajún und Wampis im peruanischen Urwald für den Kampf gegen das Corona-Virus zugutekommen.

28. September 2020

Politische Krise überwunden – kommt eine zweite COVID-19 Welle?

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Präsident Vizcarra und Kongresspräsident Manuel Merino, Quelle:Agencia Andina

Zwischen dem 10. und 18. September erlebte Peru eine heftige politische Krise. Auf der einen Seite lief ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten Vizcarra und zum anderen war die Rede von einem „Putsch des Kongresses“. Am Ende wurde der Antrag gegen Vizcarra im Kongress verworfen, nun kann die Exekutive mit Pandemiebekämpfung und wirtschaftlicher Reaktivierung fortfahren.

Ab dem 1. Oktober wird die vierte Phase der Wirtschaftsöffnung eingeläutet. Die Zahlen der COVID-19 Neuinfizierten und auch die Todesfälle sind rückläufig und stimmen optimistisch. Aber eine Öffnung birgt Risiken in sich – wie die Sommeröffnung in Europa gezeigt hat, kann sie eine zweite Welle an Infektionen verursachen.

08. September 2020

Steigende Zahl der COVID-19-Neuinfizierten als Folge der Öffnung der Wirtschaft Perus

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Quelle:Johns Hopkins University in Süddeutsche Zeitung vom 4.9.2020

Die Öffnung der Wirtschaft in Peru ging mit einem Wiederanstieg der COVID-19 Neuansteckungen einher und löste eine politische Krise aus. Peru belegt momentan mit 683.702 den 5. Platz bei den mit COVID-19 Infizierten weltweit und den unrühmlichen zweiten Platz was die Anzahl der Toten pro 100.000 Einwohner angeht, die 91 beträgt.

Das Nationale Institut für Statistik und Informatik INEI hat den BIP-Rückgang des 2. Quartals 2020 auf 30,2%, den des Exportsektors auf 40,3% und den der Beschäftigten auf 39,6% (6,720 Mio. Arbeitsplätze gingen verloren) beziffert. Die Wirtschafts- und Finanzministerin María Antonieta Alva bestätigte bei der Präsentation des Staatshaushalts für 2021 den – bereits im Juni dieses Jahres – prognostizierten BIP-Rückgang für das Jahr 2020 von 12%; gleichzeitig schätzte sie das Wachstum des BIP für 2021 auf 10% ein.

30. Juni 2020

Quillabamba in der Region Cusco: Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und finanzieren eine Sauerstoffanlage

Quillabamba in der Region Cusco: Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und finanzieren eine Sauerstoffanlage

Dank den Solidaritätsbemühungen seiner Bewohner wird Quillabamba bald über eine medizinische Sauerstoffanlage verfügen, die es ihnen ermöglicht, der wachsenden Anzahl an Patienten des Covid-19 ohne Zeitverlust zu helfen.

Anfang Mai warnten einheimische Ärzte, dass es in der gesamten Provinz nicht mehr als 30 Sauerstoffflaschen gäbe und dass es dringend notwendig sei, diese Situation umzukehren, damit schwerkranke Patienten nicht dazu verdammt sind, bis zu 4.000 Soles pro Nachfüllung zu bezahlen.

27. Juni 2020

Peru zwischen einer zweiten Corona-Welle und der Öffnung der Wirtschaft

Zur aktuellen Lage der Pandemie

Quelle:Johns Hopkins University in Süddeutsche Zeitung vom 29.6.2020

Ende März hatte Peru 1095 Infizierte, am 29. Juni waren es 279 419 und bislang sind 9317 direkt an COVID-19 gestorben. Die Zahl der Infizierten in Peru hat längst Italien und Spanien überholt und das Andenland belegt bezüglich der Infiziertenanzahl den unrühmlichen sechsten Platz weltweit.

Peru steht seit mehr als 100 Tage unter Quarantäne, die am 30. Juni abläuft und startet schrittweise die Öffnung der Wirtschaft. Anfang der Woche haben die Einkaufsmeilen unter strengen Vorsichtsmaßnahmen (Schutzmaskenpflicht, 50% des Fassungsvermögens) wieder geööffnet. Nach dem Nationalen Institut für Statistik und Informatik INEI ist das BIP im Monat April um 40% zurückgegangen. Das Land sucht ein Gleichgewicht zwischen Verhinderung einer zweiten Corona-Welle und der Reanimation der Wirtschaft.

27. Juni 2020

Misión alemana apoya a Perú en su lucha con el COVID-19

Misión alemana apoya a Perú en su lucha con el COVID-19

El grupo de expertos de despliegue rápido en salud SEEG compuesto del profesor Felix Drexler de la prestigiosa Clínica Universitaria Charité de Berlín y del Mirobiólogo Michael Nagel de la Sociedad de Cooperación Internacional GIZ se encuentran de visita en el Peru desde el lunes 23 de los corrientes. Esto sucede en un momento en el que Perú es el sexto país en el mundo con referencia a la cantidad de infectados con el virus COVID-19. Al día de ayer 26 de junio de 2020 Perú reporta  272 364 casos de infectados y de 8939 muertos. A su vez ya son 159 806 las personas que han superado esta enfermedad.

03. Juni 2020

Peru in den Zeiten des COVID-19

Das peruanische Paradoxon

Quelle:Johns Hopkins University in Süddeutsche Zeitung vom 3.6.2020

Der erste Coronavirus-Fall in Peru wurde am 6. März bekannt gegeben, 10 Tage später wurde der Notstand ausgerufen, die Grenzen geschlossen und eine Quarantäne der peruanischen Bevölkerung verordnet. Eine nächtliche Ausgangssperre folgte drei Tage später und sonntags herrscht seitdem eine totale Ausgangssperre. Parallel dazu kündigte die Regierung ein ökonomisches Hilfspaket an, das 12% des BIP entspricht (Vgl. BBC). Die Anzahl der Krankenhausbetten und Intensivstationen mit mechanischen Beatmungsgeräten wurde massiv aufgestockt und über 1,5 Mio. Test-Kits wurden aus China geordert. Alles schien zunächst unter Kontrolle zu sein, Peru hatte aus den Erfahrungen in Asien und Europa und nicht zuletzt aus der Katastrophe beim Nachbarn Ekuador gelernt. Seit 78 Tagen hält die Quarantäne und Ausgangssperre an und die ersten Wirtschaftsaktivitäten werden sogar vorsichtig initiiert, doch plötzlich steigt die Zahl der Infizierten an COVID-19 stark an und Peru ist nun auf Platz 10. der Länder mit den meisten Infizierten der Welt. Letzte Woche lag die tägliche Anzahl der Neuansteckungen bei 4000, seit dem 26. Mai steigt diese kontinuierlich an (26.05.: 5772, 27.05.: 6154, 28.05.: 5894, 29.05.: 6486, 30.05.: 7386 und 31.05.: 8805). Was ist in Peru geschehen?

25. Mai 2020

2019 blieb der Anteil der Armen in Peru gleich

2019 blieb der Anteil der Armen in Peru gleich

Die stetige Reduktion der Armut in den letzten Jahren ist zur Stagnation gekommen (2014:22,7%, 2017: 21,7%, 2018:20,5% und 2019:20,2% der Bevölkerung). Die extreme Armut lag 2019 sogar bei 2,9%. 

Die Armut ist eher ländlich, weiblich und die meisten Armen arbeiten im informellen Sektor. In vielen Städten Perus beträgt der Anteil der Beschäftigten in diesem Sektor weit über 70%. Beachtlich ist auch der hohe Anteil der Armen, die z.B. in den Elendsvierteln Limas leben und im Zentrum der Stadt eine Tätigkeit in häuslichen Diensten, im informellen Sektor oder als Solo-Unternehmer verrichten.  In Zeiten des Coronavirus ist die tägliche Bewegung von 100 tausend Personen zum Verhängnis der Epidemiebekämpfung geworden.

19. Mai 2020

Der Verein "Vientos de Paz y esperanza" (AVPE) unterstützt Kinder und ältere Menschen auf den Uros-Inseln (Titicaca-See)

Der Verein

die Asociación Vientos de Paz y esperanza (AVPE) unterstützt seit 25 Jahren viele Kinder und ältere Menschen die in extremer Armut leben. Vor ein paar Jahren hat die AVPE die Uros Inseln besucht und Kindern aus den 102 Inseln ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht. DANKE an alle Helfer dafür!

Diese Inseln leben vom Tourismus und dem Verkauf ihren Handgemachten Souvenirs so wie von Tauschgeschäften unter den Einwohner der Inseln und dem Fischen.

Durch diese weltweite Pandemie sind die Grenzen geschlossen und es gibt keine Käufer mehr. Die letzten Monaten haben die Bewohner vom Tauschgeschäft gelebt, jedoch nun sind die Tauschartikel nicht mehr vorhanden. Das Fischen ist momentan die einzige Quelle um sich zu ernähren. Aus dem Grund hat sich eine Bewohnerin der Inseln an die AVPE gewandt und um Hilfe gebeten.

13. September 2017

Fred Reich - Ein erfolgreicher Unternehmer und Buchautor

Fred Reich - Ein erfolgreicher Unternehmer und Buchautor

Fred Reich Böhm wurde am 1. September 1949 in La Paz, Bolivien, geboren, als Sohn von Kurt Reich, ein Überlebender von zwei Konzentrationslager, darunter Auschwitz, und der aus Oberschlesien stammenden deutschen Staatsbürgerin Inge Böhm. Dem Großvater wurde wegen hervorragende Verdienste im Ersten Weltkrieg das Eiserne Kreuz verliehen, wurde vor Beginn des 2. Weltkriegs einige Zeit im KZ Buchenwald gefangen gehalten. Fred Reich besuchte Schulen in Cuzco, die deutsche Schule Max Uhle in Arequipa und Abraham Lincoln American College in Lima. Anschließend absolvierte er ein Studium in Betriebswirtschaft an der Alfred University in New York.

21. März 2017

Peru erlebt einer der schlimmsten Naturkatastrophen seiner Geschichte

Peru erlebt einer der schlimmsten Naturkatastrophen seiner Geschichte

"El Niño costero", so wie dieses Naturphänomen getauft wurde, das auf die Pazifikküste Perus und Ecuadors begrenzt sein soll, im Gegensatz zum weltumfassenden El-Niño-Phänomen, welches in regelmäßigen Abständen die Pazifikanrainer aufsucht (zum letzten Mal 1997/98) wütet seit Jahreswende vor der peruanisch-ecuadorianischen Küste mit ungewöhnlicher Stärke.

Ausgelöst wird das Phänomen durch eine starke Meerwassererwärmung.
"Die durchschnittliche Sommertemperatur von 24 oder 25 ° C ist es nun vier oder fünf Grad über dem Normalwert und das ist, was der Regen durch die starke Verdunstung von Wasser verursacht ", so das Meteorologische Institut Senamhi.

In der Folge kommt es zu heftigen Niederschlägen und die Flussläufe führen, auf ihren Weg zum pazifischen Ozean, deutlich mehr Wasser als üblich. Das führt zu Überschwemmungen und Schlammlawinen.

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