20. April 2013

Bayern eröffnet Wirtschaftsvertretung in Chile und Peru

Themen Außenwirtschaft, Export: Produkte aus D-A-CH in Peru, Import: Peruanische Produkte in D-A-CH

Bayern verfügt seit neuestem über eine Südamerikarepräsentanz für Argentinien, Chile, Kolumbien und Peru. Den Hauptsitz in Santiago de Chile und die Zweigstelle in Lima eröffnete Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel in der vergangenen Woche.

Die Einrichtung soll nach den Worten der Politikerin die bayerische Wirtschaft auf ihrem Weg in die betreffenden Ländermärkte unterstützen. Hessel wurde auf ihrer Reise nach Chile und Peru von einer 26-köpfigen Wirtschaftsdelegation aus den Bereichen Maschinenbau, Medizin-, Umwelt- und Energietechnik begleitet. Auf dem Programm standen Treffen mit Vertretern aus Staat und Wirtschaftsverbänden sowie Unternehmensbesuche vor Ort. In Lima wurde die Delegation von der staatlichen Investitionsförderungsgesellschaft ProInversion empfangen.

Nach Angaben der Landesregierung in München war Peru im vergangenen Jahr mit einem Handelsvolumen von 213,3 Millionen Euro sechstgrößter Handelspartner Bayerns in Lateinamerika. Während die Importe aus Peru um 12,7 Prozent sanken, stiegen die Exporte um 28,3 Prozent.

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast.