06. Mai 2016

Wärmekraftwerk für 205 Mio. USD bei Lima geplant

Themen Wärmeenergie, Investition geplant, Wirtschaft, Energie

In Chilca südlich von Lima soll ein weiteres Wärmekraftwerk entstehen. Die Investitionskosten für die 460-Megawatt-Anlage werden auf 205 Millionen US-Dollar veranschlagt. WEITERLESEN in unseren Premium-Wirtschaftsnachrichten.

10. April 2016

Vierter Windpark in Peru geht ans Netz – Erneuerbare im Überblick

Von Richard Meier, Themen Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Wirtschaft, Energie

Mit der Inbetriebnahme des landesweit vierten Windparks steuert diese Energieform nun 239 Megawatt zur Stromerzeugung in Peru bei. Nach Regierungsangaben sind das aber nur 1 Prozent des Windkraftpotentials des Landes. Ein Überblick zum Bestand und zu den geplanten Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien in Peru. WEITERLESEN in unseren Premium-Wirtschaftsnachrichten

20. Februar 2016

Peru vergibt 13 Projekte für Erneuerbare Energien

Von Richard Meier, Themen Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Investition geplant, Wirtschaft, Energie, Finanz, Newsletter - 2016 - 03 März

Peru vergibt 13 Projekte für Erneuerbare Energien

Der peruanische Staat hat Aufträge für 13 Projekte zur Energieerzeugung aus Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie Biomasse vergeben. Insgesamt geht es um eine Leistung von über 400 Megawatt bzw. eine Stromproduktion von 1740 Gigawattstunden im Jahr. Entstehen werden die Kraftwerke in den Regionen Ancash, Cajamarca, Ica, Lima, Moquegua und San Martín. Den Wettbewerb hatte die Aufsichtsbehörde Osinergmin wie berichtet im September ausgeschrieben; es beteiligten sich über 30 Firmen und Konsortien mit über 100 Projektvorschlägen. WEITERELESEN in unseren Premium-Wirtschaftsnachrichten

18. Februar 2016

Siemens erweitert Wärmekraftwerk in Peru

Themen Wärmeenergie, Investition geplant, Wirtschaft, Energie, Maschinen/Anlagen

Siemens wird das Gaskraftwerk Santo Domingo de los Olleros bei Lima mit einer zusätzlichen Dampfturbine ausrüsten. Der deutsche Konzern hatte das Kraftwerk für den peruanischen Energieversorger Termochilca in den Jahren 2012/2013 für etwa 80 Millionen US-Dollar realisiert. Bisher betrug die Leistung 200 Megawatt. Nach dem Einbau der Dampfturbine werden die heißen Abgase der Gasturbine genutzt, um Strom zu erzeugen, sodass die Gesamtleistung auf 300 MW steigt und sich der Wirkungsgrad auf mehr als 55 Prozent erhöht. Zugleich werden die CO2-Emissionen pro Megawattstunde um 30 Prozent sinken. Die Erweiterung soll Anfang 2018 in Betrieb genommen werden.

31. Januar 2016

Peruanische Textil- und Lebensmittelanbieter suchen Geschäftspartner in Deutschland

Themen Import: Peruanische Produkte in D-A-CH, Wirtschaft, Energie, Forstwirtschaft, Maschinen/Anlagen, Nahrungsmittel, Textil

Das Förderprogramm Globus zur Geschäftsanbahnung zwischen kleineren Unternehmen aus Peru und Deutschland tritt in die nächste Phase: Vom 22. Februar bis 2. März werden sich 20 Senior-Manager (Firmeninhaber, Geschäftsführer und Führungskräfte) aus Peru in Deutschland aufhalten, um interkulturelle Trainings und individuelle Geschäftstermine wahrzunehmen und sich über Geschäftsideen austauschen. Im Juni/Juli werden Mitarbeiter aus dem mittleren Management (Verkaufsleiter, Exportmitarbeiter) der Unternehmen folgen, um die ins Auge gefassten Exportgeschäfte und Kooperationsprojekte umzusetzen oder weiterzuführen.

05. Januar 2016

Umweltfreundliche Lösungen für den peruanischen Bergbau

Von Dirk Volkmann, Themen Bergbau, Wirtschaft, Energie, Newsletter - 2016 - 01 Januar

Tagebau in Peru, Bild: Bergbauministerium (Minem)

Peru ist eines der interessantesten Bergbauländer der Welt mit einigen der weltweit größten Lagerstätten von metallischen und nichtmetallischen Rohstoffen; es gibt wenige Elemente des Periodensystems, die in Peru nicht vorkommen. Alle großen Bergbaukonzerne der Welt von Anglo American, Alcoa über BHP Billiton bis Xstrata sind in Peru investiert, die geschätzten Kapitalanlagen im Bergbau betragen mehr als 55 Mrd. US-Dollar.

Bergbau und Metallurgie haben in Peru eine Tradition die schon lange vor der Inkazeit beginnt. Schon die Chavin-Kultur, die zwischen 900 und 500 vor Christus in der Gegend des heutigen Ancash (ca. 400 km nördlich von Lima) angesiedelt war, begann mit der Verarbeitung von Gold, auch in Verbindung mit Silber und Kupfer.

17. Dezember 2015

Starkstromleitung für 40 Mio. US-Dollar in Tacna/Peru

Themen Investition geplant, Wirtschaft, Elektrotechnik, Energie

Das spanische Unternehmen Red Eléctrica hat von der peruanischen Investitionsbehörde Proinversion einen weiteren weiteren Auftrag für den Bau einer Überlandleitung in Peru erhalten: Es wird rund 40 Millionen US-Dollar in den Bau und Betrieb einer 129 Kilometer langen 220-Kilovolt-Verbindung sowie die Erweiterung von zwei Umspannwerken im südlichsten Zipfel des Landes investieren.

06. Dezember 2015

Carlos Zárate: Consultant und Trainer aus Peru

Von Gerardo Basurco, Themen Entwicklung, Energie, Newsletter - 2015 - 12 Dezember

Im Bereich Entwicklungszusammenarbeit

Carlos Zárate: Consultant und Trainer aus Peru

Der aus Tumbes stammende Carlos Humberto Zárate Espinoza studierte Maschinenbau an der TU Chemnitz und schloss ein Masterstudium in Erneuerbaren Energien an der Universität Oldenburg ab. Weitere Spezialisierungen in Management-, Energie- und IKT-Technologien (Informations- und Kommunikations-Technologien) folgten.

Seit 1991 betätigt er sich als Berater, Gutachter und Trainer hauptsächlich in der Entwicklungszusammenarbeit. So hat er in Projekten in Europa, Südafrika, Südostasien, Lateinamerika und Karibik für Organisationen wie GIZ, Europäische Union, Swisscontact, KATE (Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung in Stuttgart), Misereor, DGRV (Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband) mitgewirkt.

16. November 2015

Neuer Solarpark in Südperu

Von Richard Meier, Themen Solarenergie, Wirtschaft, Energie

Im Süden Perus ist ein weiterer Solarpark in Betrieb gegangen. Die “Planta Solar Fotovoltaica Moquegua FV” mit einer Leistung von 16 Megawatt wird von der spanischen Firma Solarpack betrieben und soll 20.000 Haushalte versorgen. Die Investition für die Anlage auf 130 Hektar Grundstücksfläche in der Provinz Mariscal Nieto in der Region Moquegua beziffert das Energieministerium mit 43 Millionen US-Dollar.

26. Oktober 2015

Siemens mit weiterem Turbinen-Auftrag in Peru

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur, Wärmeenergie, Bergbau, Wirtschaft, Energie, Newsletter - 2015 - 11 November

Siemens mit weiterem Turbinen-Auftrag in Peru

Die zum Energiekonzern Enel bzw. Endesa gehörende Empresa Eléctrica de Piura (Eepsa) hat bei Siemens eine Gasturbine im Wert von etwa 30 Millionen US-Dollar bestellt. Dies berichtet die peruanische Nachrichtenagentur Andina. Die Turbine ist für die Erneuerung des Kraftwerkes Central Térmica de Malacas in der Region Piura vorgesehen, welche bis zum Jahr 2017 für ingesamt 55 Millionen US-Dollar mit effizienterer Technik ausgerüstet werden soll. Das Siemens-Produkt hat eine Leistung von 52 Megawatt.

25. Oktober 2015

Enel Green Power prüft Windpark in Nordperu

Themen Windkraft, Wirtschaft, Energie

Enel Green Power Perú prüft den Bau eines Windparks mit 100 Megawatt Leistung in den Provinzen Talara und Paita nahe der nordperuanischen Küstenstadt Piura. Vom Energieministerium erhielt das Unternehmen vor kurzem die Genehmigung, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Machbarkeitsstudie zu entwickeln. Der italienische Konzern gründete im Jahr 2011 eine peruanische Tochtergesellschaft. Seither wurden mehrere Projekte für Erneuerbare Energien im Land ins Auge gefasst, bisher aber noch nicht realisiert. So gibt es auch Pläne für einen 36-MW-Windpark "Pampa Salinas" für 75 Millionen US-Dollar in der Provinu Huaura bei Lima. (Quelle: Amtsblatt El Peruano)

15. September 2015

Statkraft nimmt 170-MW-Wasserkraftwerk in Peru in Betrieb

Themen Wasserkraft, Wirtschaft, Energie

Vier Jahre nach Baubeginn hat die norwegische Statkraft 130 Kilomter nördlich von Lima ein Wasserkraftwerk mit einer Kapazität von 172 Megawatt bzw. einer Jahresleistung von 840 Gigawattstunden in Betrieb genommen. Die Anlage in Cheves am Fluss Huara liefert Strom an acht lokale Versorger.

05. September 2015

Neue Ausschreibungsrunde für Erneuerbare Energien

Von Richard Meier, Themen Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Investition geplant, Wirtschaft, Energie, Newsletter - 2015 - 10 Oktober

Neue Ausschreibungsrunde für Erneuerbare Energien

Die peruanische Energieaufsichtsbehörde Osinergmin hat ein weiteres Projektbündel für Erneuerbare Energien ausgeschrieben. Die "Cuarta subasta para el suministro de electricidad al Sistema Eléctrico Interconectado Nacional con Recursos Energéticos Renovables" sieht den Bau von Windkraftwerken mit einer Leistung von 573 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr, kleinen Wasserkraftwerken mit je bis zu 20 Megawatt (insgesamt 450 GWh/Jahr) und Solaranlagen (415 GWh/Jahr) vor. Hinzu kommen verschiedene Biomasse-Anlagen: Stromerzeugung aus Holz und Pflanzen für je 125 GWh/Jahr sowie Müllverbrennung und Biogas für je 31 GWh/Jahr. Die Aufträge sollen im kommenden Januar vergeben werden; die Lizenzen haben eine Laufzeit bis zum Jahr 2038.

17. August 2015

Japanischer Investor beteiligt sich an Solarpark in Peru

Themen Solarenergie, Wirtschaft, Energie

Die japanische Sojitz Group kauft der spanischen T-Solar einen 49-Prozent-Anteil an deren Solarparks in Peru ab. Die im 2012 eingeweihten Anlagen in La Joya und Caylloma bei Arequipa erzeugen 44 Megawatt Strom und wurden nach damaligen Angaben für 160 Millionen US-Dollar realisiert. Es waren die ersten Sonnenkraftwerke in Peru.

09. August 2015

Erstes Biogas-Kraftwerk im peruanischen Amazonasgebiet

Themen Energie

Die Grupo Palmas hat das erstes Biogas-Kraftwerk im peruanischen Amazonas-Gebiet in Betrieb genommen. Die Anlage in Tocache wurde für 2,9 Millionen US-Dollar errichtet und hat eine Leistung von 1,9 Megawatt, berichtet unter anderem die Zeitung Gestion. Der Strom fließt in die unternehmenseigene Palmöl- und Kakaofabrik. Die Firma kultiviert in der Region auf über 12.000 Hektar Palmöl- und auf 250 Hektar Kakaopflanzen. Beim Herauslösen des Palmöls aus den Früchten fällt Abwasser mit organischen Resten an, die wiederum von Mikroorganismen zersetzt werden. Dabei entsteht Methan, welches im Kraftwerk verbrannt wird. Somit verschwindet das Gas, das bei der Palmölherstellung üblicherweise ausgestoßen wird und welches weitaus klimaschädlicher als Kohlendioxid ist. Auf einem anderen Blatt steht, dass für Palmölplantagen häufig Regenwald abholzt wird.

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