06. Oktober 2017

Der integrale Plan zum Wiederaufbau Perus nach "El Niño Costero" wird verabschiedet

Von Gerardo Basurco, Themen Bau/Infrastruktur, Wasserkraft, Investition geplant, Straßen, Wasserversorgung

Vorsitzender der Wiederaufbaubehörde Pablo de la Flor © Andina

Ungeachtet der Regierungskrise verabschiedete der Ministerrat am 12 September kurz vor dem Kabinettswechsel den integralen Plan zum Wiederaufbau (Plan Integral de Reconstrucción con Cambios PIRCC) der vom «el Niño Costero» betroffenen Gebieten des Landes. Der einvernehmlich mit den regionalen und lokalen Behörden beschlossene Plan stellt mehr als 25 Milliarden Soles (7,8 Milliarden US Dollar) für die nächsten 3 Jahre zur Verfügung. 77% der Investitionen werden für Wiederaufbau-, 21% für Präventionsmassnahmen und der Rest zur Stärkung der Managementkapazitäten der Ausführungsorganisationen. Von den Wiederaufbauinvestitionen sollen ca. 74% von fünf Ministerien (Verkehr, Wohnung, Erziehung, Landwirtschaft und Gesundheit), etwa 20% von neun Regional- und 6% von 297 Lokalregierungen getätigt werden. Die Mittel, die von Regional- und Lokalregierungen für den Wiederaufbau verwaltet werden sollen, übersteigen zum Teil um ein Vielfaches die Mittel, die im Budget für 2017 für Infrastrukturmassnahmen geplant waren. Dies stellt eine enorme Herausforderung für die Managementkapazitäten dieser Verwaltungen.

14. Mai 2017

Unterstützung deutscher Unternehmen bei Technologietransfer und Markterschließung

Von Gerardo Basurco, Themen Wasserversorgung, Wirtschaft, Newsletter - 2017 - 05 Mai

Unterstützung deutscher Unternehmen bei Technologietransfer und Markterschließung

Peru-Vision fördert Kooperationen und den Erfahrungsaustausch zwischen Peru und den deutschsprachigen Ländern. In diesem Zusammenhang sind wir bestrebt, den Kontakt zwischen deutschen und peruanischen Unternehmen anzubahnen. Dies wird beispielsweise auf dem Feld der Wasseraufbereitung gefördert (siehe Artikel über Wiederaufbau).

Was macht Peru-Vision?

Peru-Vision informiert regelmäßig über Entwicklungen in Peru und Aktivitäten zu Peru in den deutschsprachigen Ländern. Diese Informationsvermittlung erfolgt über Berichterstattung, Pflege eines Veranstaltungskalenders, kontinuierlichen Ausbau einer Adressen- und Produktdatenbank sowie eine Video- und Fotogalerie.

29. Januar 2017

Initiativen für sauberes Wasser unter Perus neuer Regierung

Von Gerardo Basurco, Guerlio Peralta, Themen Entwicklung, Export: Produkte aus D-A-CH in Peru, Wasserversorgung, Newsletter - 2017 - 01 Januar

Initiativen für sauberes Wasser unter Perus neuer Regierung

Bereits in seiner Antrittsrede machte Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski die Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung zu einem zentralen Thema seiner Politik (wir berichteten). Seither wurden – im Rahmen der vom Kongress für 90 Tage eingeräumten Sondervollmachten – fünf Dekrete hierzu erlassen. So wurde unter anderen ein mit 2 Mrd. Sol (etwa 500 Mio. Euro) dotierte Sonderfonds geschaffen, der den Zugang zu Trinkwasser ermöglichen soll. Die peruanische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung mit Trinkwasser von 90,3 auf 99 % in städtischen Gebieten und von 63,6 auf 75 % in ländlichen Gebieten bis 2021 zu erhöhen. Hierzu dienen 1.250 Projekte zur Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung in ganz Peru.

15. Januar 2017

Grünes Licht für geplante Klärwerke am Titicacasee

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur, Umwelt, Wasserversorgung, Wirtschaft, Newsletter - 2017 - 01 Januar

Peru will den Bau von zehn Klärwerken für Abwasser in Anrainergemeinden am Titicacasee nun auf den Weg bringen. Präsident Pedro Pablo Kuczynski verkündete bei einem Besuch in Puno offiziell die Machbarkeit der vor einigen Jahren eingeleiteten Planungen und betonte, dass man damit die Verschmutzung des größten Sees Südamerikas sprübar verringern werde.

03. September 2016

Förderprogramm erleichtert Wassertechnik-Hersteller Markteintritt in Peru

Von Richard Meier, Gerardo Basurco, Themen Export: Produkte aus D-A-CH in Peru, Entwicklung, Wasserversorgung, Wirtschaft, Newsletter - 2016 - 09 September

Peru zählt zu den Ländern, in denen Projekte deutscher und europäischer Unternehmen vom Bundesentwicklungsministerium bezuschusst werden. Das Förderprogramm heißt „develoPPP.de“ und richtet sich an Firmen, die nachweisen können, dass ihr Markteintritt oder ihre Produkteinführung einen langfristigen Nutzen für die lokale Bevölkerung hat.

01. September 2016

Wassernetz im Umland von Lima wird für 100 Mio. Euro erweitert

Themen Bau/Infrastruktur, Entwicklung, Wasserversorgung, Wirtschaft, Newsletter - 2016 - 09 September

Das spanische Unternehmen Isolux Corsán hat zusammen seinen lokalen Partnern IVC Contratistas Generales und Constructora MPM den Zuschlag für den Ausbau des Trinkwasser- und Kanalisationssystems in den Distrikten Lurigancho und San Antonio de Huarochiri östlich von Lima erhalten. Auftraggeber ist der staatliche Wasserversorger Sedapal.

08. Mai 2016

Wassernetz und Straßen für eine neue Stadt in Peru

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur, Investition geplant, Straßen, Wasserversorgung, Wirtschaft

In der peruanischen Küstenregion Lambayeque waren vor eineinhalb Jahren die Anlagen zur Bewässerung von über 40.000 Hektar landwirtschaftlicher Flächen fertiggestellt worden, und seither haben Agrarbetriebe ein Viertel davon in Beschlag genommen. Um den Wohnraum für die absehbar wachsende Zahl an Landarbeitern und deren Familien zu schaffen, will die Regierung eine neue Stadt mit letztendlich über 20.000 Wohnungen auf einem Gebiet von 730 Hektar errichten lassen. Sie gab jetzt einem Konsortium den Auftrag für die Infrastruktur, nämlich den Bau der Straßen und Wasserleitungen. Volumen: 450 Millionen Soles oder umgerechnet 120 Millionen Euro. WEITERLESEN in unseren Premium-Wirtschaftsnachrichten

08. März 2016

Ausschreibung für Trinkwasserprojekt bei Lima

Themen Bau/Infrastruktur, Investition geplant, Wasserversorgung, Wirtschaft

Im Distrikt Cieneguilla östlich von Lima soll die Kanalisation für Trink- und Abwasser erneuert und erweitert werden. Das peruanische Wohnungsbauministerium kündigte jetzt die Ausschreibung des Vorhabens in den kommenden Monaten an. Die Investition wird mit 62 Millionen Soles (16 Mio. Euro) angegeben. Sie soll 7.000 Einwohnern zugute kommen. Ein weitaus größeres Trinkwasserprojekt für Lima, das bereits vor fast zwei Jahren ausgelobt wurde, verzögert sich indes weiter. Geplant ist die Ableitung von Wasser aus Stauseen in den Anden zur Versorgung der Hauptstadt (wir berichteten). Im Zeitplan der Vergabebehörde Proinversion ist die Entscheidung des Bieterwettbewerbs momentan für das zweite Quartal vorgesehen. Die Kosten werden inzwischen auf 600 Millionen US-Dollar veranschlagt. (Quellen: Ministerium, Proinversion.)

28. Dezember 2015

Meilenstein für Landbewässerungsprojekt in Peru

Von Richard Meier, Themen Wasserversorgung, Wirtschaft, Landwirtschaft

In der Küstenzone Perus wird die nächste große Landbewässerung in Angriff genommen. Kurz vor Weihnachten unterzeichneten die Regierung der nordperuanischen Region Piura und ein Konsortium des italienischen Infrastrukturkonzerns Astaldi (51 %) mit dem lokalen Bauingenieurunternehmen Obrainsa (49 %) den Vertrag für den ersten Bauabschnitt des Projekts „Alto Piura“.

01. Dezember 2015

Veolia entsalzt Meerwasser in Peru

Themen Bergbau, Umwelt, Wasserversorgung, Wirtschaft

Der Wasser- und Entsorgungstechnikkonzern Veolia ist in Peru von der Minengesellschaft Milpo mit dem Betrieb einer Meerwasser-Entsalzungsanlage beauftragt worden. Diese versorgt das Bergwerk Cerro Lindo, welches sich in der Region Ica etwa 40 Kilometer landeinwärts befindet. Auf die Weise kommt die Mine seit 2007 ohne den Verbrauch von Flusswasser aus dem nahegelegenen Topará aus. Mittels Umkehrosmose entsalzt die Anlage von kommenden Jahr an 60 Liter pro Sekunde, 20 Prozent mehr als bisher. (Quelle: Veolia)

23. November 2015

Klärwerke zum Schutz des Titicacasees

Von Richard Meier, Themen Entwicklung, Umwelt, Investition geplant, Wasserversorgung

Damit die Verschmutzung des Titicacasees in Peru und Bolivien zurückgeht, sollen in den umliegenden Provinzen auf peruanischer Seite zehn Klärwerke errichtet werden. Das Ministerium für Bau- und Sanierungsprojekte schätzt die Investitionssumme auf mehrere hundert Millionen US-Dollar. Das Projekt mit dem Namen "Sistema de Tratamiento de Aguas Residuales de la Cuenca del Lago Titicaca" soll nach dem Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft realisiert werden, die Initiative geht dabei von dem peruanischen Baukonzern Graña y Montero aus.

19. September 2015

Hersteller von PVC-Rohren planen neue Fabriken in Peru

Von Richard Meier, Themen Newsletter - 2015 - 10 Oktober, Chemie, Investition geplant, Wasserversorgung, Wirtschaft, Maschinen/Anlagen

Hersteller von PVC-Rohren planen neue Fabriken in Peru

In Peru planen derzeit mehrere Hersteller von Kunststoffrohren den Ausbau ihrer Produktionsstätten. So will das Unternehmen InyctoPlast in Arequipa im kommenden Jahr ein neues Werk errichten und zudem seine Kapazitäten in Lima erweitern. Vor einem Jahr habe man damit begonnen, die bestehende Fabrik mit Maschinen aus den USA zu modernisieren, sagt Firmenchef Marcel Maccagno in der Zeitung Gestion. Derzeit prüfe man Käufe in Italien, Österreich und Deutschland, um die Fertigung zu verbessern und die Produktpalette aus PVC-Rohren, entsprechendem Zubehör und Klebstoffen zu erweitern.

06. Mai 2015

Große Landbewässerung in Südperu vor dem Start

Von Richard Meier, Themen Wasserkraft, Investition geplant, Wasserversorgung, Wirtschaft, Landwirtschaft

Vor wenigen Tagen sind in der südperuanischen Stadt Arequipa die Verträge für ein großes Wasserbau- und Landwirtschaftsprojekt unterschrieben worden. Das Vorhaben mit dem Namen "Majes Siguas II" wird von den Firmen Cobra (Spanien) und Cosapi (Peru) für die Regionalregierung realisiert und bis zum Jahr 2035 lang betrieben.

27. Januar 2015

Genehmigung für größtes Eisenbergwerk Perus

Themen Erze, Häfen, Bergbau, Wasserversorgung, Wirtschaft

Die chinesische Minengesellschaft Jinzhao hat vom peruanischen Bergbauministerium grünes Licht für ihr schätzungsweise 1,5 Milliarden US-Dollar teures Vorhaben "Mina Pampa del Pongo" erhalten. Sie plant einen Eisen-Tagebau in den Distrikten Bella Unión und Lomas, die zur Küstenprovinz Caravelí in der Region Arequipa gehören. Über 33 Jahre sollen dort jährlich 22,5 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert und konzentriert bzw. verhüttet werden. Damit wäre es das größte Eisenbergwerk des Landes.

18. Januar 2015

Neues Großkraftwerk in Peru erzeugt Strom und Trinkwasser

Von Richard Meier, Themen Wärmeenergie, Investition geplant, Wasserversorgung, Wirtschaft, Energie

Bis zu 570 Megawatt und damit etwa zehn Prozent der benötigten Elektrizität in Peru soll das Wärmekraftwerk des Unternehmens Fenix Power produzieren, welches in diesen Tagen eingeweiht wurde. Nach Angaben des Energieministeriums handelt es sich um das erste Energieprojekt im Land, das von Anfang an als Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk operiert. Die zweite Besonderheit der Anlage, die sich an der Pazifikküste bei den Orten Las Salinas und Chilca südlich von Lima befindet, ist eine eingebaute Wasseraufbereitung. Durch Entsalzung und Filterung wandelt sie täglich 2.000 Kubikmeter Meer- in Trinkwasser um.

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