30. Dezember 2015

Spanische Assignia erneuert Kliniken in Peru für 140 Mio. Euro

Von Richard Meier, Themen Bau/Infrastruktur, Wirtschaft, Medizin/Pharma

Der spanische Bau- und Infrastrukturkonzern Assignia hat Aufträge im peruanischen Gesundheitssektor über rund 140 Millionen Euro erhalten. Größtes Projekt (80 Mio. Euro) ist der Abriss und Neubau des Krankenhauses Hipólito Unanue in der südperuanischen Stadt Tacna innerhalb von zwei Jahren. Hierbei geht aus auch um die Ausrüstung mit medizinischen Geräten.

In der Region Piura im Norden des Landes soll das Unternehmen außerdem für 52 Millionen Euro in 19 Monaten das Krankenhaus Jesús Guerrero Cruz im Distrikt Huancabamba sowie zwei Kliniken in den Distrikten Huamarca und Ayabaca neu errichten und technisch ausstatten. Schließlich wurde die Tochtergesellschaft der Essentium-Gruppe damit betraut, für zwölf Millionen Euro die Ausbildungsstätte des Innenministeriums in San Bartolo bei Lima zu renovieren und neu auszurüsten. Alle Aufträge werden zusammen mit lokalen Partnern realisiert.

Bereits im Frühjahr hatte Assignia einen 18 Millionen Euro großen Auftrag für die Technik von drei Provinzkliniken in Peru, unter anderem in Tingo Maria, erhalten. Zuvor hatte das Unternehmen die Klinik Miguel Ángel Mariscal Llerena in Ayacucho für 30 Millionen Euro erweitert und modernisiert. Wie die peruanische Zeitung Correo zudem berichtet, beginnt Assignia zusammen mit Dextre-Morimoto Arquitectos und Neptuno Contratistas Generales im Ferburar mit dem Bau eines Hopsitals im Distrikt Chala (Region Arequipa) für umgerechnet 12 Millionen Euro. (Quellen: Assignia, Correo)

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Richard Meier

Richard Meier

Bei Peru-Vision zuständig für die deutschsprachige Redaktion.

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