01. Mai 2014

Seehafen in Südperu wird für 180 Mio. Dollar flottgemacht

Themen Bau/Infrastruktur, Häfen, Investition geplant, Wirtschaft

Der Hafen der Küstenstadt Pisco 250 Kilometer südlich von Lima wird für über 180 Millionen US-Dollar erneuert und ausgebaut. Die peruanische Investitionsbehörde Proinversíon vergab den Auftrag gestern an ein Konsortium des spanischen Unternehmens Servinoga S.L. und der brasilianischen Firmen Pattac Empreendimentos e Participacoes S.A., Tucumán Engenharia e Empreendimentos Ltda. und Fortesolo Servicios Integrados Ltda. In den kommenden drei Jahren sollen sie den Hafen für den nationalen und internationalen Container-Schiffsverkehr ertüchtigen und 30 Jahre lang betreiben.

Im Einzelnen ist geplant, Anlegestellen und Lagerhallen zu modernisieren, einen Außenhafen zu schaffen, das Hafenbecken auf 12 Meter Tiefe auszubaggern, neue Kräne und Lastzüge zu installieren und die Trinkwasser- und Elektrizitätsversorgung zu erneuern. Weitere Baumaßnahmen sind je nach Entwicklung der Nachfrage vorgesehen. Der Hafen misst 800.000 Quadratmeter Wasser- und 417.000 Quadratmeter Grundstücksfläche.

Das Konsortium hat die Ausschreibung gegen zuletzt drei weitere Bieter gewonnen, weil es neben der Mindestinvestition von 102 Millionen weitere 80 Millionen US-Dollar in die Hand nehmen will. Einschließlich Steuern summieren sich die Ausgaben auf  215 Millionen US-Dollar. Die Wettbewerber, unter ihnen Andino Investment und Inversiones Portuarias S.A. (Peru), APM Terminals B.V. (Niederlande) und Uniport S.A. (Peru) sowie Tramarsa (Peru), hatten weniger Zusatzinvestitionen in Aussicht gestellt. Mit der Auftragserteilung ist eine über Jahre verzögerte Ausschreibung zum Abschluss gekommen.

Imagefilm des Projekts "Terminal Portuario General San Martín (Pisco)"

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