13. September 2014

Europäer planen dritte Metrolinie in Lima

Themen Bau/Infrastruktur, Schienen, Wirtschaft

Der Wettbewerb um die Erstellung der Projektstudie für die dritte Metrolinie in Lima ist entschieden: Ein Konsortium der Firmen Ingerop Conseil ET Ingenierie (Frankreich), PricewaterhouseCoopers Corporate Finance (Spanien), PricewaterhouseCoopers S.Civilde (Peru), Bustren (Spanien), Alpha Consult (Peru) und Metropolitana Milanese (Italien) hat den Auftrag von der peruanischen Investitionsbehörde Proinversión erhalten. Die Kosten für die Planungen wurden auf 17,5 Millionen US-Dollar festgesetzt.

Über die vorgesehene Dauer der Planungen machte Proinversión keine Angaben. Nach früheren Äußerungen strebt die Regierung an, den Auftrag für den Bau dieser Bahnstrecke Anfang 2016 zu vergeben. Die erste Metrolinie ist gerade im zweiten Abschnitt fertiggestellt worden (wir berichteten); mit dem Bau der zweiten Linie wird in diesen Tagen begonnen.

Um den Planungsauftrag für die dritte Linie hatten sich insgesamt sieben Konsortien beworben. Neben dem oben genannten waren es folgende Bieterzusammenschlüsse:

  • Sener Ingeniería y Sistemas, Deloitte Advisory, Deloitte & Touche
  • Geodata Engineering SPA en el Perú
  • T.Y. Lin International
  • Systra, Kukova Ingenieros, Finance & Regulation Institute, Instituto de Regulación y Finanzas
  • Ayesa Ingeniería y Arquitectura, Ayesa Perú, Torres Vila y Asociados, Ferrocarril Metropolitá de Barcelona, Bonus Banca de Inversión
  • Idom Ingeniería y Consultoría, Dohwa Engineering, Busan Transportation Corporation, Geoconsult

In die engere Auswahl kamen davon die Gruppe um Ayesa und der Metrogesellschaft Barcelona, die den selben Preis bot wie das Siegerkonsortium, aber technisch nicht ganz so gut beurteilt wurde, und zum anderen Idom/Dohwa, welche aber 2,5 Millionen US-Dollar höhere Planungskosten veranschlagten. Geodata, die die Vorstudien für die zweite Metrolinie erarbeitet hatte, kam nicht in die Endrunde.

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