22. Januar 2015

Elecnor baut Gaspipeline auf 4.000 m Höhe in Peru

Themen Bau/Infrastruktur, Wirtschaft, Energie

Das spanische Ingenieurunternehmen Elecnor wird den technisch anspruchsvollsten Part beim Bau der geplanten Gaspipeline im südlichen Peru übernehmen. Vom Investorenkonsortium Odebrecht und Enagás erhielt es jetzt den Auftrag, ein 108 Kilometer langes Teilstück auf 3.300 bis 4.500 Meter Höhe im Andengebirge zu realisieren. Dieses beginnt ungefähr 250 Kilometer südwestlich vom Ausgangspunkt der Leitung, den Gasfeldern von Malvinas.

Der Auftrag beläuft sich auf etwa 150 Millionen Euro und soll in zwei Jahren ausgeführt werden. Die Rohre haben in diesem Abschnitt einen Durchmesser von 32 Zoll (gut 80 Zentimeter). Die gesamte Pipeline wird nach ihrer Fertigstellung in vier Jahren 1.130 Kilometer lang sein und an den Küstenstädten Ilo und Mollendo enden. Odebrecht und Enagás wurden Mitte vergangenen Jahres als Investoren für das rund vier Milliarden US-Dollar teure Projekt ausgewählt (wir berichteten). Elecnor hat sich innerhalb Lateinamerikas bisher in Brasilien und Mexiko engagiert. (Quelle: Elecnor)

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