14. Februar 2015

Auftrag für 115 km lange Stromleitung in den Anden

Themen Bau/Infrastruktur, Investition geplant, Elektrotechnik, Energie

Ein Konsortium des peruanischen Investmentfonds AC Capitales mit dem spanischen Konzern Red Eléctrica wird eine 115 Kilometer lange Hochspannungsleitung in der Region des Titicacasees bauen. Es veranschlagt für Bau, Betrieb und Wartung über 30 Jahre 5,7 Millionen US-Dollar jährlich und hat damit den günstigsten Preis in einem Investorenwettbewerb der staatlichen Vergabestelle Proinversion geboten. Andere Bieter waren Abengoa Perú, Cobra Instalaciones y Servicios und Interconexión Eléctrica (ISA). Red Eléctrica beziffert die reinen Investitionskosten mit 70 Millionen US-Dollar.

Die 220-Kilovolt-Leitung soll die Städte Azángaro, Juliaca und Puno sowie die geplanten Wasserkraftwerke Ángel und San Gabán verbinden. Zum Projekt, das und innerhalb von 33 Monaten entstehen wird, gehören auch drei Umspannstationen. Die Spanier sind bereits an zwei Stromtrassen mit zusammen 940 Kilometer in den peruanischen Regionen Arequipa, Cuzco, Moquegua, Tacna und Puno beteiligt. (Quellen: Red Eléctrica, Proinversion.)

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