30. September 2013

900 km lange Leitung soll Strombedarf in Südperu decken

Themen Bau/Infrastruktur, Elektrotechnik, Wirtschaft

In Lima sind jetzt die Verträge für eins der größten Stromleitungsprojekte Perus unterschrieben worden. Das vom kolumbianischen Konzern Interconexión Eléctrica (ISA) gebildete Konsortium Transmantaro wird eine 900 Kilometer lange Hochspannungsleitung von der zentralperuanischen Provinz Huancavelica in die südlichen Landesteile Arequipa und Moquegua realisieren und 30 Jahre lang betreiben. Mehr als 400 Mio. US-Dollar werden hierfür veranschlagt.

Zu der 500-kV-Leitung gehören Umspannwerke in Campo Armiño, Mantaro, Marcona, Poroma, Socabaya und Montalvo. Die Verbindung soll in 38 Monaten fertiggestellt sein und insbesondere den wachsenden Elektrizitätsbedarf von Bergbauunternehmen wie Southern Copper, Freeport McMoran und Anglo American im Süden Perus sichern.

Das Konsortium hatte den Zuschlag für das Projekt im Juli von der peruanischen Investitionsbehörde Proinversión bekommen. Beworben hatten sich auch ASA Iberoamérica und das Konsortium REN – Mota Engil Perú. Der ISA-Konzern ist mit seinen Tochtergesellschaften ISA Perú und Red de Energía del Perú (REP) an weiteren Investitionen ins peruanische Stromnetz beteiligt. Hierzu zählen neue Leitungen zwischen Trujillo und La Niña sowie zwischen Machu Picchu, Abancay und Cotaruse. Zusammen mit dem neuen Auftrag beläuft sich das Volumen auf 850 Millionen US-Dollar.Stromleitung Peru

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