24. Februar 2016

Deutschland und Peru starten Rohstoff-Arbeitsgruppe

Themen Außenpolitik, Bergbau, Politik, Wirtschaft

Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Uwe Beckmeyer hat in Lima mit dem Vizeminister für Energie und Bergbau, Guillermo Shinno, die konstituierende Sitzung der deutsch-peruanischen Regierungsarbeitsgruppe über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich eröffnet. In diesem Forum sollen technologische Themen, die Beseitigung von Bergbaualtlasten, die Weiterbildung von Fachkräften sowie die effiziente Nutzung von Rohstoffen wie Wasser und Energie erörtert werden. Vor eineinhalb Jahren hatten Deutschland und Peru eine Rohstoffparterschaft geschlossen und dabei die Schaffung einer entsprechenden Arbeitsgruppe beschlossen (wir berichteten).

Beckmeyer nimmt zudem in der peruanischen Hauptsadt an der globalen Konferenz der Transparenzinititiave für Rohstoffe (Extractive Industries Transparency Initiative, Eiti) teil. In den Mitgliedsländern der seit 2003 bestehenden Organisation verpflichten sich Regierungen, alle Einnahmen aus dem Rohstoffgeschäft offenlegen, und Bergbauunternehmen, dasselbe für sämtliche Zahlungen an Regierungen zu tun. Dadurch entsteht eine Art doppelter Buchhaltung, die es ermöglicht, Zahlungen zu kontrollieren. Peru gehört zu den 50 Mitgliedern; Deutschland ist auf der Konferenz als Kandidat für eine Vollmitgliedschaft bestätigt worden. Da die Rohstoffförderung in Deutschland keine große Rolle spielt, ist die deutsche Mitgliedschaft eher ein Signal, dass man die Transparenzregeln international unterstützen will. (Quelle: BMWI)

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