26. November 2016

Deutschland stellt 190 Mio. Euro für Entwicklung in Peru zur Verfügung

Von Gerardo Basurco, Themen Außenpolitik, Entwicklung, Newsletter - 2016 - 12 Dezember

Javier Paulinich, Verhandlungsführer der peruanischen Delegation und Christoph Rauh, Leiter Südamerika BMZ © (CC BY-SA 2.0)

Am Sitz des Außenministeriums Perus in Lima fanden am 23. und 24. November 2016 die Sitzungen zu den "Regierungsverhandlungen über die Entwicklungszusammenarbeit zwischen der Republik Peru und der Bundesrepublik Deutschland" statt. In den Sitzungen wurden die laufenden Projekte und Programme der bilateralen Zusammenarbeit evaluiert und die Richtlinien der künftigen Arbeit unter Berücksichtigung der Strategien und Ziele der neuen Regierung von Pedro Pablo Kuczynski und den internationalen Verpflichtungen der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Abkommen über den Klimawandel zugrunde gelegt.

07. Juni 2016

Militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Peru

Themen Außenpolitik, Politik, Newsletter - 2016 - 07 Juli

Der peruanische Verteidigungsminister Jakke Valakivi und der Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Peru, Jürgen Menner, haben eine Vereinbarung zur Kooperation beider Länder in Verteidigungsfragen unterzeichnet. Hierbei soll um die militärische Ausbildung, Verteidigungspolitik, Militäroperationen, logistische Unterstützung und den Austausch von Delegationen gehen.

24. Februar 2016

Deutschland und Peru starten Rohstoff-Arbeitsgruppe

Themen Außenpolitik, Bergbau, Politik, Wirtschaft

Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Uwe Beckmeyer hat in Lima mit dem Vizeminister für Energie und Bergbau, Guillermo Shinno, die konstituierende Sitzung der deutsch-peruanischen Regierungsarbeitsgruppe über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich eröffnet. In diesem Forum sollen technologische Themen, die Beseitigung von Bergbaualtlasten, die Weiterbildung von Fachkräften sowie die effiziente Nutzung von Rohstoffen wie Wasser und Energie erörtert werden. Vor eineinhalb Jahren hatten Deutschland und Peru eine Rohstoffparterschaft geschlossen und dabei die Schaffung einer entsprechenden Arbeitsgruppe beschlossen (wir berichteten).

17. Januar 2016

Javier Paulinich Velarde – Perus Verhandlungsführer in der Außenwirtschaftspolitik

Von Gerardo Basurco, Themen Außenpolitik, Entwicklung, Politik, Newsletter - 2016 - 01 Januar

Javier Paulinich Velarde – Perus Verhandlungsführer in der Außenwirtschaftspolitik

Als Generaldirektor für Wirtschaftsfragen im Außenministerium Perus ist Javier Paulinich Velarde für die bilateralen Verhandlungen unter Staaten und mit multilateralen Organisationen zuständig. In dieser Funktion leitete er die Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Peru im November 2015 in Lima; diese wird er im März 2016 in Berlin fortsetzen. Von Bedeutung ist auch sein Beitrag in den Verhandlungen zur Aufnahme Perus in die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

13. November 2015

Wirtschaft in Peru mit leichter Aufwärtstendenz

Themen Außenpolitik, Binnenwirtschaft, Volkswirtschaft, Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt in Peru ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 2,6 Prozent und damit etwas stärker als im ersten Halbjahr (+2,4 %) gestiegen. Insbesondere der Rohstoffsektor als zweitwichtigster Wirtschaftszweig trug hierzu bei (+6,6 %), wobei hier die Förderung von Kupfer, Molybdän und Zink am stärksten zulegte, während Erdgas und Rohöl zurückgingen. Auch der Groß- und Einzelhandel (+3,9 %) und die Landwirtschaft (+2,3 %) haben sich behauptet, während das verarbeitende Gewerbe (-2,5 %) und die Bauwirtschaft (-7,7 %) weiterhin schwächeln.

11. Oktober 2015

Peru gehört zur größten geplanten Freihandelszone der Welt

Von Richard Meier, Themen Außenpolitik, Außenwirtschaft, Newsletter - 2015 - 11 November, Politik, Wirtschaft

Peru ist neben Chile und Mexiko eins der drei lateinamerikanischen Länder, die Anfang Oktober das Freihandelsabkommen zwischen den USA und elf weiteren Pazifikstaaten, die sogenannte Trans-Pacific-Partnership (TPP), unterschrieben haben. Die anderen Mitglieder sind Japan, Kanada, Australien, Malaysia, Singapur, Neuseeland, Vietnam und Brunei. Im Prinzip handelt es sich um eine Erweiterung des Wirtschaftsverbunds Nafta zwischen den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko, welcher Mexiko unter anderem für europäische Firmen als Produktionsstandort, von dem aus den US-Markt beliefert wird, attraktiver machte.

TPP - Trans-Pacific-Partnership

04. Oktober 2015

Österreich und Peru verstärken Justiz-Zusammenarbeit

Themen Außenpolitik, Politik

Österreich und Peru wollen die Zusammenarbeit in allen Bereichen der Justiz intensivieren. Dazu unterzeichneten die Justizminister beider Länder, Wolfgang Brandstetter und Gustavo Lino Adrianzén Olaya, in Lima jetzt ein Abkommen. "Unsere peruanischen Kollegen können unter anderem von unseren Erfahrungen im Bereich des Strafvollzugs profitieren“, so Brandstetter. Darüber hinaus sprachen die beiden Minister über Möglichkeiten zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruption sowie über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Richter und Staatsanwälte im Bereich Wirtschaftsstrafrecht. (Quelle: Justizministerium Österreichs)

11. Juni 2015

Visumfreies Reisen für Peruaner in Europa bald möglich

Themen Außenpolitik, Politik, Tourismus

Auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel, der heute nach zwei Tagen in Brüssel zu Ende ging, ist die geplante Aufhebung der Visumpflicht für Peruaner und Kolumbianer bei dreimonatigen Aufenthalten im Schengenraum von Seiten der EU-Kommission und der beiden lateinamerikanischen Länder per Unterschrift bestätigt worden. In den Monaten zuvor waren technische Details ausgehandelt worden, nachdem bereits im letzten Jahr politisch Grünes Licht für die Reiseerleichterung gegeben worden war. Damit die Regelung in Kraft tritt, müssen der Europäische Rat, also die Regierungschefs der EU-Staaten, und das Europäische Parlament noch einmal ihre Zustimmung geben. Dies dürfte noch einige Monate in Anspruch nehmen.

15. Februar 2015

Deutschland und Peru vertiefen politische Beziehungen

Von Richard Meier, Themen Außenpolitik, Politik

Bundespräsident Joachim Gauck wird im März zu einem Staatsbesuch nach Peru kommen. Das wurde an diesem Wochenende während der Visite von Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Lima bekannt. Steinmeier traf sich mit seinem Amtskollegen Gonzalo Gutiérrez Reinel zu Unterredungen, bei denen es um bilaterale, regionale und weltpolitische Themen ging. Schwerpunkte waren technisch-finanzielle Kooperationen, Umweltschutz, Außenhandel und Investitionsmöglichkeiten deutscher Unternehmen bei Infrastruktur- und Entwicklungsprojekten, wie im öffentlichen Nahverkehr in Lima. Beide Seiten vereinbarten, für künftige politische Konsultationen eine feste Form zu schaffen. Vorgesehen seien regelmäßige Treffen von Vertretern beider Außenministerien.

16. Juli 2014

Themen der deutsch-peruanischen Regierungsgespräche

Von Richard Meier, Themen Außenpolitik, Bildung/Forschung, Umwelt, Politik

Neben der Zusammenarbeit im Rohstoffsektor und damit verbundener Technologien wollen Deutschland und Peru die Kooperation in Forschung und Wissenschaft intensivieren. Dies kündigte Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem Treffen mit Perus Präsident Ollanta Humala in Berlin an. Im vergangenen Jahr hatten der Deutsche Akademische Austauschdienst und das peruanische Bildungsministerium das sogenannte Aleprona-Abkommen unterzeichnet.

14. Juli 2014

Deutschland und Peru schließen Rohstoffpartnerschaft

Von Richard Meier, Themen Außenpolitik, Erze, Bergbau, Umwelt, Politik, Wirtschaft

Die Regierungen von Deutschland und Peru haben heute Vormittag das im vergangenen Jahr ausgehandelte Abkommen zur Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich unterzeichnet. Vorgesehen ist ein regelmäßiger politischer Dialog über diese Themen, wozu eine deutsch-peruanische Regierungsgruppe eingesetzt wird, und die Unterstützung privater Unternehmen, die Verträge in den Bereichen abschließen wollen. Außerdem werden die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und das peruanische Institut für Geologie, Bergbau und Metallurgie verstärkt zusammenarbeiten.

28. Januar 2014

Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat entschieden

Themen Außenpolitik

Meeresgebiet von ca. 50 000 km2 Peru zugesprochen

Landkarte mit Grenzpunkte nach Urteilsverkündung, Quelle: Grupo Geo Graphos 2007

Peter Tomka als Gerichtspräsident verkündete die Ergebnisse der Abstimmung von 16 Richtern zu der Klage Perus gegen seinen Nachbarn Chile. Das Gericht akzeptierte zwar den von Chile geforderten Ausgangspunkt für die Grenzziehung von dem Grenzpunkt La Concordia auf dem Festland aus. Von dort und dem Parallel 18° 21“ folgend wird eine Grenzlinie von 80 Meilen bis zum Punkt A gezogen, danach folgt eine weitere Linie in südwestliche Richtung bis zum Erreichen der 200 Meilen Meeresgrenze Chiles, Punkt B. Von hier aus wird eine letzte Linie in südlicher Richtung bis zum Erreichen der 200 Meilen Meeresgrenze Perus gezogen, Punkt C (diese Punkte sind auf der Landkarte approximativ dargestellt).

27. Januar 2014

Umstrittene Seegrenze zwischen Peru und Chile

Themen Außenpolitik

Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag entscheidet

LK Maritime GrenzeAm 27. Januar 2014 um 15:00 wird der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag seinen Urteil über eine Klage Perus gegen Chile öffentlich bekanntgeben. Grundlage ist eine Klage der Regierung Perus von Januar 2008, in der ein etwa 38 000 Quadratkilometer großer Meeresabschnitt als peruanisches Hoheitsgewässer beansprucht wird.

Die Regierungen Perus und Chiles erkennen die Souveränität über ein 200 Meilen Seegebiet vor den Küsten ihrer Landesgrenzen an. Da am Grenzpunkt zwischen beiden Ländern Punto Concordia die Grenze einen kurvenhaften Verlauf aufweist, ist die Grenzziehung nicht eindeutig.

06. November 2013

Deutschland ist Beobachter-Mitglied der Pazifikallianz

Themen Außenpolitik, Politik

Deutschland ist zusammen mit Großbritannien, Italien, der Schweiz und den Niederlanden neues Beobachter-Mitglied der lateinamerikanischen Pazifikallianz. Dies teilte das von Mexiko, Chile, Kolumbien und Peru gebildete Staatenbündnis gestern mit. Die Bundesrepublik hatte sich Ende August um eine solche Mitgliedschaft beworben. Mit ihr ist das Recht verbunden, an den Treffen der Präsidenten und Minister der vier Vollmitglieder teilzunehmen und dort Stellungnahmen abzugeben.

27. Mai 2013

Pazifik-Allianz vertieft und erweitert sich

Themen Außenpolitik, Außenwirtschaft

Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko wollen in Kürze damit beginnen, ihren Handel untereinander zu liberalisieren. Die vier Länder der Pazifik-Allianz beschlossen auf ihrem Gipfeltreffen am 23. Mai im kolumbianischen Cali, dass am 30. Juni die Zölle für mindestens 50 Prozent der Güter und Dienstleistungen entfallen. Anschließend soll die Quote der zollfrei handelbaren Waren auf 90 Prozent steigen. Auf lange Sicht, nach bis zu zehnjährigen Übergangsfristen, werden auch die verbleibendem zehn Prozent der Zölle abgebaut. Außerdem sollen nichttarifäre Handelshemmnisse, etwa bei Vorschriften zum Gesundheitsschutz, durch Angleichung verringert werden.

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